
Zwei Mädchen bei Schulangriff in Schongau (Bayern) schwer verletzt
Ein 16-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft, nachdem zwei 13-jährige Mädchen bei einem Angriff am Welfen-Gymnasium in Schongau in Oberbayern schwer verletzt wurden. Die Polizei teilte mit, der Verdächtige habe ein Messer und eine Schusswaffe bei sich getragen und allein gehandelt.
Was geschah
Kurz vor 13 Uhr am Mittwoch wurden die Rettungskräfte zu einem Angriff am Welfen-Gymnasium, einer weiterführenden Schule in Schongau, einer Stadt mit rund 12.000 Einwohnern am Ufer des Lechs in Oberbayern, etwa 90 Minuten südwestlich von München, alarmiert. Die Polizei traf ein und sicherte das Schulgelände, das von rund 800 Schülern besucht wird. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Tatort festgenommen. Die Behörden forderten die Anwohner auf, das Gebiet während des Einsatzes zu meiden.
Es ist unklar, welche Waffe bei dem Angriff verwendet wurde. Wir können Berichte über einen Messerangriff zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigen.
Die Opfer
Zwei 13-jährige Mädchen wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei erklärte, ihre Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, und am Mittwochnachmittag befanden sie sich nicht mehr in unmittelbarer Gefahr. Nach Angaben lokaler Medien wurden insgesamt mindestens vier Menschen verletzt, doch die Behörden arbeiten noch daran, die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Wunden zu ermitteln. Einige Opfer erlitten Stichwunden, wie örtliche Medien berichteten. Sechs Hubschrauber wurden eingesetzt, um die Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser zu transportieren.
Nach ersten Erkenntnissen sind die verletzten Mädchen Schülerinnen der Schule.
Der Tatverdächtige
Der festgenommene 16-Jährige trug sowohl ein Messer als auch eine Schusswaffe bei sich. Die Polizei geht davon aus, dass er allein handelte. Seine Identität wurde nicht bekannt gegeben, und es ist noch nicht bekannt, ob er Schüler der Schule war. Das Motiv des Angriffs wird noch untersucht.
Der Verdächtige trug sowohl ein Messer als auch eine Schusswaffe, und wir gehen davon aus, dass er allein handelte.
Ermittlungen und Reaktion
Die Polizei hat den Vorfall als 'Amoklauf' bezeichnet und erklärte, vieles deute auf eine Amok-Situation hin. In der Feuerwache Schongau wurde eine Anlaufstelle für Angehörige und Eltern eingerichtet. Die 1887 gegründete Schule war ursprünglich fast ausschließlich eine Mädchenschule, ist aber seit 40 Jahren koedukativ. Die Stadt ist erschüttert, und die Behörden arbeiten daran, die gesamten Umstände des Angriffs zu klären.
Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Vorfall um einen 'Amoklauf' handelt.
Vieles deutet auf eine Amoklauf-Situation hin.
Kontext
Deutschland hat in den letzten Jahren mehrere gewalttätige Vorfälle an Schulen und an öffentlichen Orten erlebt. Der jüngste Schulangriff ereignete sich im September 2025, als ein 17-Jähriger einen Lehrer an einer Berufsschule in Essen schwer verletzte. Die Ereignisse am Mittwoch in Schongau fügen sich in dieses beunruhigende Muster ein.


