Sicherheit · Rom
Polizei nimmt sieben fest und zeigt 23 an – landesweites Vorgehen gegen Ring von Missbrauchsdarstellungen
Die von der Staatsanwaltschaft Rom koordinierte Operation „Sweet Strip“ führte zu 30 Durchsuchungen in ganz Italien, bei denen Hunderte Gigabyte Missbrauchsvideos sichergestellt wurden. Auslöser der Ermittlungen war die Anzeige der Mutter eines 14-jährigen Mädchens.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, AGI, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Polizei nahm sieben Menschen fest und zeigte 23 weitere auf freiem Fuß an, womit in der Operation Sweet Strip insgesamt 30 Personen identifiziert wurden.
Ein 14-jähriges Mädchen wurde in ein Online-Spiel gelockt, in dem ein Erwachsener für explizite Handlungen Punkte vergab; der Zugang erforderte einen kostenpflichtigen Einladungslink.
Die Ermittler stellten Hunderte Gigabyte Video, 60 IT-Geräte und 895 Gramm Marihuana sicher, das in der Römer Wohnung einer festgenommenen Person gefunden wurde.
Dreißig Durchsuchungen wurden in ganz Italien durchgeführt, unterstützt von acht regionalen Cyber-Einheiten bei der von Rom geleiteten Ermittlung.
Die Operation
Die italienische Polizei führte landesweit eine Operation namens „Sweet Strip“ durch, koordiniert von der Staatsanwaltschaft in Rom. Sieben Menschen wurden festgenommen, 23 weitere auf freiem Fuß angezeigt, womit sich die Zahl der identifizierten Personen auf 30 beläuft. Die Ermittler nahmen 30 Wohnungs- und Computerdurchsuchungen in ganz Italien vor. Vier der Festgenommenen werden beschuldigt, die Online-Spielchats erstellt und betrieben zu haben, mit denen Minderjährige angelockt wurden. Zwei der identifizierten Personen sind selbst minderjährig.
- Festgenommen
- 7 Personen
- Auf freiem Fuß angezeigt
- 23 Personen
Daten aus dem Artikeltext
So funktionierte das System
Der Fall begann, als die Mutter eines 14-jährigen Mädchens Anzeige erstattete, nachdem ein Erwachsener ihre Tochter in einem Online-Spiel auf einer populären Instant-Messaging-Plattform angelockt hatte. Berichte beschreiben das Spiel als eine Reihe sexuell expliziter Aufgaben, bei denen der Erwachsene für jeden Schritt Punkte vergab. Fünf Punkte gab es für das Ausziehen eines T-Shirts, zehn für das Zeigen von Unterwäsche und bis zu 50 für Akte der Selbstbefriedigung. Einige Berichte nennen das Spiel „Omegle Game“, und Fanpage schreibt, es habe auf der Plattform Omegle stattgefunden, die Nutzer zufällig mit Fremden zusammenbringt.
Die Teilnehmer wurden in Text- und Videochats mit fremden Erwachsenen zusammengebracht. Für die Teilnahme brauchten die Nutzer einen Einladungslink und mussten elektronisch oder in Kryptowährung bezahlen. Die Ermittler erklärten, die Chats seien darauf angelegt gewesen, Minderjährige anzulocken und Material zum Verkauf zu produzieren.
Videos und Zahlungen
Die Ermittler stellten Hunderte Gigabyte Videomaterial sicher, das gewaltsame Misshandlungen von Kindern zeigt, darunter sehr junge Kinder, sowie 60 IT-Geräte. Viele der Aufnahmen entstanden per Bildschirmaufzeichnung während eigens dafür eingerichteter Videoanrufe. Das Material wurde anschließend online geteilt und verkauft, und die Organisatoren verdienten an diesen Verkäufen, wobei Zahlungen in elektronischer Form oder in Kryptowährung akzeptiert wurden. In einem kostenpflichtigen Kanal, in einigen Berichten „Lumaca“ genannt, fand die Polizei 30 Personen, die Missbrauchsmaterial verbreiteten. In der Wohnung eines der Festgenommenen in Rom fanden die Beamten zudem 895 Gramm Marihuana.
Ermittlungen und Durchsuchungen
Das Cosc Lazio, das regionale Zentrum für Cybersicherheitsoperationen, identifizierte die vier Personen, die die Chats erstellt und organisiert hatten. Anschließend konzentrierte sich die Polizei auf den kostenpflichtigen Kanal und spürte Käufer und mutmaßliche Mitverantwortliche auf. Die Durchsuchungen wurden in ganz Italien mit Unterstützung der Cosc-Einheiten in der Lombardei, in Venetien, im Piemont, in Umbrien, in Kampanien, auf Sardinien, in Apulien und in Kalabrien durchgeführt. Die Berichte beschreiben die Operation als komplex und erklären, sie habe weite Teile des Staatsgebiets erfasst.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Rai newsKinderpornografie, Kinder mit erotischen Online-Spielen angelockt: sieben FestnahmenPedopornografia, adescavano bambini con giochi erotici online: sette arresti · Original auf Italienisch
- AGIMinderjährige mit einem erotischen Online-Spiel angelockt, 7 Festnahmen in ItalienMinori adescati con un gioco erotico online, 7arresti in Italia · Original auf Italienisch
- Tgcom24Minderjährige mit erotischen Online-Spielen angelockt: sieben Festnahmen | Bei sexuellen Herausforderungen gab ein Erwachsener ihnen eine PunktzahlAdescavano minori con giochi erotici online: sette arresti | Nelle sfide a sfondo sessuale un adulto dava loro un punteggio · Original auf Italienisch
- ANSA.itKinderpornografie: Minderjährige mit Online-Spielen angelockt, 7 FestnahmenPedopornografia: adescavano minori con giochi on line, 7 arresti - Notizie · Original auf Italienisch
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen