Kunst & Bücher · London
Booker Prize: Shortlist nennt sechs Autoren, darunter die früheren Gewinner Marlon James und Douglas Stuart
Die Jury wählte sechs Finalisten aus 163 Einreichungen im Londoner Southbank Centre aus und setzte die früheren Gewinner Marlon James und Douglas Stuart neben den 81-jährigen Kandidaten M. John Harrison.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Irish Times, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Marlon James (Gewinner 2015) und Douglas Stuart (Gewinner 2020) könnten erst der fünfte Autor werden, der den Booker Prize zweimal gewinnt.
Mit 81 Jahren wäre der britische Autor M. John Harrison der älteste Gewinner in der 57-jährigen Geschichte des Preises, falls sein Roman The End of Everything gewinnt.
Die Juryvorsitzende Mary Beard leitete das Gremium, das 163 Einreichungen im Juli auf 13 Halbfinalisten und am 22. September auf sechs Finalisten reduzierte.
Der Gewinner erhält 50.000 Pfund bei einer Veranstaltung in London, die für den 9. November 2026 angesetzt ist.
- Juli 2026Bekanntgabe der Longlist mit 13 Halbfinalisten aus 163 Einreichungen
- 22.09.Bekanntgabe der Shortlist mit sechs Büchern im Southbank Centre in London
- 9.11.Bekanntgabe des Gewinners des 50.000-Pfund-Preises in London
Frühere Gewinner und erfahrene Kandidaten
Der Booker Prize gab am 22. September im Londoner Southbank Centre nach vierstündigen Beratungen der Jury seine Shortlist mit sechs Romanen bekannt. Der jamaikanische Autor Marlon James und der schottische Schriftsteller Douglas Stuart sicherten sich beide Nominierungen, was die Möglichkeit eines fünften zweimaligen Gewinners in der Geschichte des Preises eröffnet. James, der 2015 für A Brief History of Seven Killings gewann, wurde für The Disappearers nominiert, einen Roman über die Folgen eines homophoben Angriffs im Kingston der 1980er Jahre. Stuart, der 2020 für Shuggie Bain ausgezeichnet wurde, wurde für John of John ausgewählt, das die Rückkehr eines Sohnes zu seiner repressiven calvinistischen Familie auf einer abgelegenen schottischen Insel schildert. Mit 81 Jahren ist der britische Science-Fiction-Autor M. John Harrison für The End of Everything nominiert, eine dystopische Geschichte an der Küste von Kent, in der ein Strandsammler und ein außerirdischer Besucher vorkommen. Falls Harrison gewinnt, übertrifft er Margaret Atwood, die 2019 im Alter von 79 Jahren gewann, als ältester Preisträger in der 57-jährigen Geschichte des Wettbewerbs.
Debüts und Campus-Satire
Die Shortlist enthält auch die amerikanische Romanautorin und Pulitzer-Preisträgerin von 2009, Elizabeth Strout, für The Things We Never Say, einen Roman an der Küste von Massachusetts über eine Lehrerin, die ein Geheimnis mit sich trägt. Der britische Dichter Luke Kennard erhielt seine erste Booker-Nominierung für Black Bag, seinen dritten Roman, der auf einem psychologischen Experiment der Oregon State University aus den 1960er Jahren basiert, bei dem ein Schauspieler in einem Sack eingenäht am Unterricht teilnimmt. Die britische Autorin und Dichterin Rebecca Perry wurde für ihren Debütroman May We Feed the King nominiert, der sich um eine Kuratorin dreht, die über einen mittelalterlichen Monarchen mit Hofintrigen forscht. Perry, die zuvor den Waterstones-Debütpreis gewann, wäre die siebte Debütautorin, die den Preis gewinnt. Die sechs Titel spiegeln eine Zusammensetzung wider, bei der Männer auf der Shortlist zum zweiten Mal im letzten Jahrzehnt in der Überzahl sind.
- Einreichungen
- 163 Bücher
- Longlist
- 13 Bücher
- Shortlist
- 6 Bücher
Daten aus dem Artikeltext
Beratungen und Auswahlverfahren
Die Jury reduzierte insgesamt 163 Einreichungen im Juli auf eine Longlist von 13 Romanen, bevor sie die sechs finalen Titel auswählte. Unter Vorsitz der Altphilologin und Moderatorin Mary Beard gehörten der Jury der Dichter Raymond Antrobus, der Musiker Jarvis Cocker, die Kritikerin Rebecca Liu und die Romanautorin Patricia Lockwood an. Die Jury stellte fest, dass der Prozess umfangreiche Debatten über die eingereichten Werke beinhaltete, als sie die Liste von der Halbfinalphase an eingrenzten.
„Die meisten dieser Bücher begannen sich nach mindestens zwei Lesungen wie alte Freunde anzufühlen.“
Die Jurymitglieder beschrieben intensive Diskussionen während der Auswahlsitzungen, wobei Lockwood von energischen Auseinandersetzungen über Kandidatentitel berichtete. Antrobus erklärte, dass die ausgewählten Romane eindeutige kreative Risiken und direkte Darstellungen gelebter Erfahrungen gemeinsam hätten.
„Diese Bücher können, wie wir fest glauben, nicht von künstlicher Intelligenz nachgebildet werden.“
Zeitplan bis zur November-Zeremonie
Der Booker Prize ist mit einem Preisgeld von 50.000 Pfund, umgerechnet etwa 67.000 Dollar, für den Gewinner dotiert. Zugelassene Bücher müssen Werke langer fiktionaler Prosa in englischer Sprache sein, die zwischen Oktober 2025 und September 2026 im Vereinigten Königreich oder Irland veröffentlicht wurden. Die sieben Romane der Longlist, die es nicht auf die Shortlist schafften, wurden während des vierstündigen Abschlusstreffens am Dienstag ausgeschieden. Die Jury wird den Gesamtsieger am 9. November bei einer Zeremonie in London bekannt geben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBC'I tossed books across the room': Booker Prize judges reveal 'tussle' over shortlist
- The Irish TimesBooker Prize shortlist: two former winners in running for £50,000 prize
- The New York TimesBooker Prize 2026: Six Novels Make Shortlist
- The IndependentThis year's Booker prize shortlist could feature oldest ever winner
- Mary Beard
- Vorsitzende der Booker-Prize-Jury 2026 und Altphilologin
- Marlon James
- Jamaikanischer Romancier, nominiert für The Disappearers und Booker-Prize-Gewinner 2015
- Douglas Stuart
- Schottischer Romancier, nominiert für John of John und Booker-Prize-Gewinner 2020
- Elizabeth Strout
- Amerikanische Autorin, nominiert für The Things We Never Say und Pulitzer-Preisträgerin
- M. John Harrison
- Britischer Autor, nominiert für The End of Everything
- Luke Kennard
- Britischer Dichter und Autor, nominiert für Black Bag
- Rebecca Perry
- Britische Dichterin und Autorin, nominiert für den Debütroman May We Feed the King
- Patricia Lockwood
- Amerikanische Autorin und Booker-Prize-Richterin 2026
- Jarvis Cocker
- Musiker, Frontmann von Pulp und Booker-Prize-Richter 2026
- Raymond Antrobus
- Dichter und Booker-Prize-Richter 2026
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