Sicherheit · Pavia und Garlasco
Staatsanwaltschaft Pavia beantragt Prozess gegen Andrea Sempio im Fall Garlasco
Die Staatsanwaltschaft gibt als Motiv die Zurückweisung einer sexuellen Annäherung durch das Opfer an – durch Andrea Sempio, die einzige Person, gegen die in den neuen Garlasco-Ermittlungen ermittelt wird. Er bestreitet jeden Zusammenhang mit den kursierenden Videos und Selbstgesprächen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, Tgcom24, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Staatsanwaltschaft Pavia hat beantragt, Andrea Sempio, 38, wegen Mordes vor Gericht zu stellen. Er ist die einzige Person, gegen die in den neuen Ermittlungen ermittelt wird, und der Gup entscheidet, ob das Verfahren fortgesetzt wird.
Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft nennt die Zurückweisung einer sexuellen Annäherung durch das Opfer als Motiv. Sie führt Grausamkeit an, begründet mit mindestens 12 Verletzungen an Schädel und Gesicht, sowie ein niederträchtiges Motiv, das mit Hass nach der Zurückweisung verbunden sei.
Sempio sagte gegenüber Quarto Grado, er empfinde Anspannung, nicht Angst, und bestritt jeden Zusammenhang zwischen dem behaupteten Motiv und seinen Selbstgesprächen oder Videos. Das Material sei im Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft nicht erwähnt worden, sagte er.
Ein Zeitungsbericht brachte einen Postsparbrief über 85.000 Euro mit Sempio und seinen Eltern in Verbindung. Seine Anwälte nannten dies eine schwerwiegende Falschnachricht und erklärten, eine zertifizierte E-Mail an Poste Italiane habe keine rechtliche Wirkung.
Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Prozess
Die Staatsanwaltschaft in Pavia hat beantragt, Andrea Sempio, 38, wegen des Mordes an einer jungen Frau in Garlasco vor Gericht zu stellen. Der Antrag wurde am 6. November 2026 bekannt. Sempio ist die einzige Person, gegen die in der neuen Ermittlungslinie ermittelt wird, und der Vorwurf, er habe sie getötet, ist die Position der Staatsanwaltschaft, kein Urteil. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft war das Motiv die Zurückweisung einer sexuellen Annäherung, die Sempio nach ihren Angaben unternommen haben soll. Der Antrag ist der zentrale Schritt vor einem möglichen Prozess, und der Richter der Voruntersuchung, der sogenannte Gup, kann das Verfahren entweder einstellen oder ein Hauptverfahren eröffnen. Die Verteidigung Sempios hat angekündigt, diese Rekonstruktion zu bestreiten.
Sempios erste Äußerungen
Sempio äußerte sich gegenüber Quarto Grado, der von Gianluigi Nuzzi moderierten Sendung auf Retequattro, als er gerade in ein Auto steigen wollte. Er sagte, der Antrag sei etwas, das er erwartet habe, und er hoffe, schnell vor Gericht zu kommen, um die Sache zu klären.
„Es ist keine Neuigkeit, die vom Himmel fällt. Wir hoffen, so schnell wie möglich vor Gericht zu kommen, um alles zu klären.“
Auf die Frage, wie er den Antrag aufnehme, beschrieb er seinen Zustand als Anspannung, nicht als Angst.
„Keine Angst, Anspannung schon, denn der Moment ist, wie er ist.“
Auf die Frage, ob er einen Zusammenhang zwischen der behaupteten Zurückweisung und seinen Selbstgesprächen und Videos sehe, verneinte er dies. Er sagte, er glaube nicht, dass die Staatsanwaltschaft einen solchen sehe, da das zuletzt durchgesickerte Material in ihrem Abschlussbericht nicht erwähnt worden sei. Zur Familie des Opfers sagte er, er hoffe, dass der Fall sowohl für seine als auch für deren Seite kurz vor dem Abschluss stehe und dass seine Seite endlich ihre Position belegen könne.
Erschwerende Umstände und die Verteidigung
Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft nennt zudem zwei erschwerende Umstände. Der erste ist Grausamkeit, begründet mit der Zahl und Schwere der dem Opfer zugefügten Wunden, darunter mindestens 12 Verletzungen an Schädel und Gesicht. Der zweite betrifft das Motiv, das die Mitteilung als niederträchtig beschreibt und mit Hass nach der Zurückweisung in Verbindung bringt. Die Verteidigung Sempios bestreitet diese Rekonstruktionen, und der Richter muss entscheiden, ob es Gründe für ein Hauptverfahren gibt. Kein Gericht hat über die Vorwürfe entschieden, und die Anschuldigungen bleiben die der Staatsanwaltschaft.
Der Streit um den Postanleihe-Brief
Ein Zeitungsbericht brachte einen Postsparbrief über 85.000 Euro mit Sempio und seinen Eltern in Verbindung. Sempios Anwälte Angela Taccia und Liborio Cataliotti wiesen den Bericht als sehr schwerwiegende Falschnachricht zurück, die jeder Tatsachengrundlage entbehre. Sie erklärten, Sempio habe dem Anwalt Stefano Rossi von der Associazione Italia in Rom niemals ein Mandat, eine Anweisung oder eine Vollmacht erteilt, den Brief einzulösen. Zudem habe eine an Poste Italiane gesendete zertifizierte E-Mail keine rechtliche Wirkung, da sie von jemandem ohne Handlungsbefugnis versandt worden sei. Die Anwälte forderten Rossi und die Vereinigung öffentlich auf, klarzustellen, wie Sempios Name mit dem Brief und der behaupteten Beauftragung in Verbindung gebracht worden sei. Sempio behält sich rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Geschichte vor.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- il Giornale.itGarlasco, Sempio bricht das Schweigen nach dem Schritt der Staatsanwaltschaft: „Ich habe keine Angst“. Hier ist, was er sagteGarlasco, Sempio rompe il silenzio dopo la mossa della Procura: "Non ho paura". Ecco cosa ha detto · Original auf Italienisch
- Tgcom24Garlasco, Andrea Sempio nach dem Antrag auf Anklageerhebung: „Keine Angst, nur Anspannung“Garlasco, Andrea Sempio dopo la richiesta di rinvio a giudizio: "Nessuna paura, solo tensione" · Original auf Italienisch
- Il MessaggeroGarlasco, Andrea Sempio: „Die Anklage? Ich habe keine Angst. Ich hoffe, so bald wie möglich vor Gericht zu gehen. Die Selbstgespräche und Videos? Die Staatsanwaltschaft zitiert sie nicht einmal“Garlasco, Andrea Sempio: "Il rinvio a giudizio? Non ho paura. Spero di andare in aula il prima possibile. I soliloqui e i video? La Procura non li cita neanche"" · Original auf Italienisch
- OpenVerbrechen von Garlasco, Sempio nach dem Antrag auf Prozess: „Wir wollen bald vor Gericht gehen“. Die Anwälte: „Fake News über den Postsparbrief“Delitto di Garlasco, Sempio dopo la richiesta di processo: "Vogliamo andare presto in aula". I legali: "Sul buono postale una fake news" · Original auf Italienisch
- Gianluigi Nuzzi
- Moderator von Quarto Grado auf Retequattro, wo Sempio sich zu dem Antrag äußerte
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