Sicherheit · Pavia und Garlasco

Staatsanwaltschaft Pavia beantragt Prozess gegen Andrea Sempio im Fall Garlasco

Die Staatsanwaltschaft gibt als Motiv die Zurückweisung einer sexuellen Annäherung durch das Opfer an – durch Andrea Sempio, die einzige Person, gegen die in den neuen Garlasco-Ermittlungen ermittelt wird. Er bestreitet jeden Zusammenhang mit den kursierenden Videos und Selbstgesprächen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, Tgcom24, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pavia, Garlasco · Italien

Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Prozess

Die Staatsanwaltschaft in Pavia hat beantragt, Andrea Sempio, 38, wegen des Mordes an einer jungen Frau in Garlasco vor Gericht zu stellen. Der Antrag wurde am 6. November 2026 bekannt. Sempio ist die einzige Person, gegen die in der neuen Ermittlungslinie ermittelt wird, und der Vorwurf, er habe sie getötet, ist die Position der Staatsanwaltschaft, kein Urteil. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft war das Motiv die Zurückweisung einer sexuellen Annäherung, die Sempio nach ihren Angaben unternommen haben soll. Der Antrag ist der zentrale Schritt vor einem möglichen Prozess, und der Richter der Voruntersuchung, der sogenannte Gup, kann das Verfahren entweder einstellen oder ein Hauptverfahren eröffnen. Die Verteidigung Sempios hat angekündigt, diese Rekonstruktion zu bestreiten.

Sempios erste Äußerungen

Sempio äußerte sich gegenüber Quarto Grado, der von Gianluigi Nuzzi moderierten Sendung auf Retequattro, als er gerade in ein Auto steigen wollte. Er sagte, der Antrag sei etwas, das er erwartet habe, und er hoffe, schnell vor Gericht zu kommen, um die Sache zu klären.

„Es ist keine Neuigkeit, die vom Himmel fällt. Wir hoffen, so schnell wie möglich vor Gericht zu kommen, um alles zu klären.“

Andrea Sempio

Auf die Frage, wie er den Antrag aufnehme, beschrieb er seinen Zustand als Anspannung, nicht als Angst.

„Keine Angst, Anspannung schon, denn der Moment ist, wie er ist.“

Andrea Sempio

Auf die Frage, ob er einen Zusammenhang zwischen der behaupteten Zurückweisung und seinen Selbstgesprächen und Videos sehe, verneinte er dies. Er sagte, er glaube nicht, dass die Staatsanwaltschaft einen solchen sehe, da das zuletzt durchgesickerte Material in ihrem Abschlussbericht nicht erwähnt worden sei. Zur Familie des Opfers sagte er, er hoffe, dass der Fall sowohl für seine als auch für deren Seite kurz vor dem Abschluss stehe und dass seine Seite endlich ihre Position belegen könne.

Erschwerende Umstände und die Verteidigung

Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft nennt zudem zwei erschwerende Umstände. Der erste ist Grausamkeit, begründet mit der Zahl und Schwere der dem Opfer zugefügten Wunden, darunter mindestens 12 Verletzungen an Schädel und Gesicht. Der zweite betrifft das Motiv, das die Mitteilung als niederträchtig beschreibt und mit Hass nach der Zurückweisung in Verbindung bringt. Die Verteidigung Sempios bestreitet diese Rekonstruktionen, und der Richter muss entscheiden, ob es Gründe für ein Hauptverfahren gibt. Kein Gericht hat über die Vorwürfe entschieden, und die Anschuldigungen bleiben die der Staatsanwaltschaft.

Der Streit um den Postanleihe-Brief

Ein Zeitungsbericht brachte einen Postsparbrief über 85.000 Euro mit Sempio und seinen Eltern in Verbindung. Sempios Anwälte Angela Taccia und Liborio Cataliotti wiesen den Bericht als sehr schwerwiegende Falschnachricht zurück, die jeder Tatsachengrundlage entbehre. Sie erklärten, Sempio habe dem Anwalt Stefano Rossi von der Associazione Italia in Rom niemals ein Mandat, eine Anweisung oder eine Vollmacht erteilt, den Brief einzulösen. Zudem habe eine an Poste Italiane gesendete zertifizierte E-Mail keine rechtliche Wirkung, da sie von jemandem ohne Handlungsbefugnis versandt worden sei. Die Anwälte forderten Rossi und die Vereinigung öffentlich auf, klarzustellen, wie Sempios Name mit dem Brief und der behaupteten Beauftragung in Verbindung gebracht worden sei. Sempio behält sich rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Geschichte vor.

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