Diplomatie · Istanbul, Abu Dhabi und Moskau
Selenskyj bietet Putin ein Treffen in der Türkei an – der Kreml erklärt, Putin würde ein Telefonat annehmen
Selenskyj erklärte am Samstag, dem 31. Oktober, in Istanbul, er sei bereit, Putin in der Türkei von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Der außenpolitische Berater des Kremls sagte, Putin würde ein Telefonat Selenskyjs annehmen; die beiden Staatschefs haben seit Beginn des Krieges im Februar 2022 nicht mehr miteinander gesprochen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Digi24, Libertatea und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Selenskyj erklärte am 31. Oktober in Istanbul, die Ukraine sei bereit, Putin in der Türkei zu treffen, mit Recep Tayyip Erdoğan als Vermittler.
Juri Uschakow sagte am 1. November, Putin habe Gespräche nie verweigert, während Dmitri Peskow am 30. Oktober erklärte, es habe noch niemand angerufen.
Alexander Stubb sagte, er habe am 27. Oktober zwei Botschaften Selenskyjs an Putin weitergegeben, darunter Vorschläge für Waffenstillstände zu Energieinfrastruktur und Ernährungssicherheit.
Delegationen aus der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Russland sollen in der ersten Novemberhälfte Sondierungsgespräche führen, als Ort ist Abu Dhabi vorgesehen.
- 31.10.Selenskyj erklärt in Istanbul, er sei bereit, Putin in der Türkei zu treffen
- 1.11.Uschakow erklärt, Putin würde einen Anruf Selenskyjs annehmen
- Anfang November 2026Sondierungsgespräche der ukrainischen, US-amerikanischen und russischen Delegationen geplant
Selenskyj bietet ein Treffen der Staatschefs in der Türkei an
Selenskyj sagte dem Sender CNN TÜRK in einem exklusiven Interview in Istanbul, nach einem Treffen mit Recep Tayyip Erdoğan und vor seiner Abreise aus der Türkei, die Ukraine sei zu einem Treffen mit Putin auf türkischem Boden bereit. Ankara könne als pragmatischer und realistischer Vermittler auftreten, die Türkei bevorzuge keine Seite, unterstütze aber die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. Er wies darauf hin, dass Erdoğan über einen eigenen Kommunikationskanal zu Putin verfüge. Selenskyj sagte, mehrere Gesprächsrunden in der Türkei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten den Krieg nicht beendet, und argumentierte, ein Treffen der Staatschefs könne die Verhandlungen aus der Sackgasse führen. Die Ukraine würde ein trilateraler Gipfel in der Türkei gerne annehmen, wenn Ankara ihn organisieren könne. Er merkte zudem an, dass der Krieg am 24. Februar 2027 in sein fünftes Jahr gehen wird.
Kreml signalisiert Bereitschaft zu einem Telefonat
Juri Uschakow, der außenpolitische Berater des Kremls, sagte dem staatlichen Sender Westi nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, Putin habe Gespräche nie verweigert und würde einen Anruf Selenskyjs höchstwahrscheinlich annehmen. Uschakow fügte hinzu, Selenskyj sei in Moskau willkommen, wenn er ein persönliches Gespräch wünsche. Am 30. Oktober hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, Putin sei für einen Dialog mit allen offen, und auf die Frage nach einem Telefonat geantwortet, es habe bisher niemand angerufen. Zuvor hatte Putin direkte Gespräche abgelehnt, Selenskyj als nicht legitimen Staatschef bezeichnet und erklärt, er werde ihn nur treffen, um ein bereits ausgehandeltes Abkommen zu unterzeichnen. Das letzte persönliche Treffen der beiden fand im Dezember 2019 im Normandie-Format unter Vermittlung Frankreichs und Deutschlands statt.
Die Position Kiews zu den Gesprächen
Für die Ukraine erklärte Außenminister Andrij Sybiha, Kiew wolle das Treffen und sei darauf vorbereitet; nur ein Treffen zwischen Selenskyj und Putin könne den Verhandlungen neuen Sinn geben. Technische Delegationen könnten vertrauensbildende Maßnahmen, Gefangenenaustausche und den Schutz der Zivilbevölkerung behandeln, politische Lösungen zu Souveränität und Grenzen aber erforderten die Staats- und Regierungschefs. Kiew hat wiederholt erklärt, für pragmatische Regelungen wie ein Einfrieren der Frontlinien offen zu sein, um den Verlust von Menschenleben zu beenden. Es werde jedoch kein souveränes Territorium rechtlich abtreten oder die russische Hoheit über besetzte Gebiete anerkennen.
Finnlands Telefonat mit Putin
Der finnische Präsident Alexander Stubb sagte, er habe bei einem Telefonat am 27. Oktober, das gemeinsam mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre geführt wurde, zwei Botschaften Selenskyjs an Putin übermittelt. Die erste betraf Selenskyjs Bereitschaft zu direkten Gesprächen über Territorium und Sicherheit. Die zweite enthielt Kiews Vorschläge für mögliche Waffenstillstände, die Energieinfrastruktur, Ernährungssicherheit, Gefangenenaustausche und weitere Infrastruktur umfassen. Stubb sagte, bei dem Telefonat habe es vor allem um Vertrauensbildung gegangen, und Finnland und Norwegen hätten Putin mitgeteilt, dass sie sich gegen Aktivitäten der russischen Schattenflotte in der Ostsee aussprechen. Laut der Financial Times verwendete Putin den größten Teil des 90-minütigen Gesprächs auf die ursprünglichen Ursachen des Konflikts und auf eine Lehrstunde in mittelalterlicher slawischer Geschichte statt auf Wege zur Beendigung des Krieges.
Trilogische Gespräche stehen bevor
Die Vereinigten Staaten haben Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi vorgeschlagen. Für die erste Novemberhälfte sind trilaterale Konsultationen zwischen den ukrainischen, amerikanischen und russischen Verhandlungsdelegationen geplant, die voraussichtlich Sondierungscharakter haben werden. Diplomatische Quellen sagten der Zeitung The Telegraph, Russland wolle die Gespräche in Abu Dhabi nutzen, um Zugeständnisse zu erreichen, die die Verteidigungsfähigkeit der NATO schwächen würden. Dieselben Quellen erklärten, die Einbeziehung europäischer Länder könne Moskaus Ziel dienen, Zugeständnisse bei der NATO-Erweiterung zu erlangen, die Putin als Hauptursache des Krieges bezeichnet hat. Das Pentagon habe Berichten zufolge einige NATO-Mitglieder gebeten, scharfe Aussagen über Russland zu mäßigen, um eine Eskalation zu vermeiden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- adevarul.roSelenskyj schlägt ein direktes Treffen mit Putin vor und stimmt zu, die Frage der besetzten Gebiete zu erörternZelenski propune o întâlnire directă cu Putin și acceptă să discute inclusiv problema teritoriilor ocupate · Original auf Rumänisch
- Digi24Putin würde ein direktes Telefonat mit Selenskyj akzeptieren. Unter welchen Bedingungen könnte es stattfindenPutin ar accepta o discuție telefonică directă cu Zelenski. În ce condiții ar putea avea loc · Original auf Rumänisch
- LibertateaWladimir Putin „wird antworten, wenn Wolodymyr Selenskyj ihn anruft“, kündigt der Kreml an. Der russische Staatschef hat bisher mehrere persönliche Treffen abgelehntVladimir Putin "va răspunde dacă Volodimir Zelenski îl va suna", anunță Kremlinul. Liderul rus a refuzat mai multe întâlniri față în față până acum · Original auf Rumänisch
- Stirile ProTVWas würde passieren, wenn Selenskyj Putin direkt auf der kurzen Leitung anrufen würde. Der Kreml-Berater gab eine direkte AntwortCe s-ar întâmpla dacă Zelenski l-ar suna direct pe Putin, pe linia scurtă. Consilierul Kremlinului a dat un răspuns direct · Original auf Rumänisch
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der ein persönliches Treffen mit Putin in der Türkei vorgeschlagen hat
- Vladimir Putin
- Präsident Russlands, dessen Bereitschaft, einen Anruf Selenskyjs anzunehmen, Gegenstand der Berichterstattung ist
- Recep Tayyip Erdoğan
- Präsident der Türkei, der Selenskyj traf und zwischen Kiew und Moskau vermittelt
- Yuri Ushakov
- Außenpolitischer Berater des Kremls, der erklärte, Putin würde einen Anruf Selenskyjs annehmen
- Andrii Sybiha
- Ukrainischer Außenminister, der erklärte, Selenskyj sei zu direkten Gesprächen mit Putin bereit
- Alexander Stubb
- Präsident Finnlands, der bei einem Telefonat am 27. Oktober Selenskyjs Botschaften an Putin übermittelte
- Jonas Gahr Støre
- Ministerpräsident Norwegens, der sich dem Telefonat mit Putin am 27. Oktober anschloss
- Dmitry Peskov
- Sprecher des Kremls, der erklärte, Putin sei für einen Dialog mit allen offen
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