Regierung · Lissabon und Porto

Linke Parteien und Chega kritisieren Präsident Seguro für vage Reaktion auf Polizeieinsatz

Präsident António José Seguro äußerte sich am Dienstag, 27. Oktober, erstmals, seit die Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 25. Oktober, in Lissabon und Porto gegen Teilnehmer von Wohnungsprotesten vorgegangen war. Parteien von links und rechts bezeichneten seine Reaktion als vage und verspätet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, PÚBLICO, Correio da Manha und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Lula Oficial, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 25. Oktober 2026, frühe MorgenstundenPolizei geht in Lissabon und Porto gegen Teilnehmer von Wohnungsprotesten vor
  2. 27. Oktober 2026, morgensPräsident Seguro äußert sich erstmals öffentlich seit dem Einsatz
  3. 27. Oktober 2026Linke Parteien und Chega kritisieren die Reaktion des Präsidenten

Seguro bricht sein Schweigen

Präsident António José Seguro wandte sich am Dienstag, 27. Oktober, erstmals an das Land, seit die Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 25. Oktober, gegen Teilnehmer von Wohnungsprotesten vorgegangen war. Am Morgen sagte er, Portugal habe eine Kultur des Dialogs und nicht der Gewalt, und forderte die politischen Parteien auf, zu einer Verständigung zu kommen, um das Problem zu lösen. Er sagte, die Bilder der Polizeiaktion, die er gesehen habe, gefielen ihm nicht, und er warte auf die Ergebnisse der Untersuchungen zum Vorgehen der Beamten. Die Erklärung kam nach langem Schweigen des Staatsoberhaupts und fiel mitten in eine scharfe politische Debatte, die innerhalb weniger Stunden das Parlament erreichte.

Die Polizeiaktion traf Proteste zum Wohnen sowohl in Lissabon als auch in Porto. In Lissabon betraf der Polizeieinsatz ein Zeltlager, das Protestierende errichtet hatten, um Maßnahmen in der Wohnungspolitik zu fordern.

Die Linke nennt die Reaktion zu vage

Fabian Figueiredo, der einzige Abgeordnete des Linksblocks, sagte, der Polizeieinsatz sei rechtswidrig und unverhältnismäßig gewesen, und die Regierung trage die Schuld. Er argumentierte, der Präsident spreche abstrakt und vage, wenn er Verfassungsgrundsätze verteidige, und kritisierte das Schweigen und die Abwesenheit von Premierminister Luís Montenegro. Figueiredo sagte zudem, seine eigene Stimme und die anderer Wähler in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl seien an Seguro gegangen, damit er die Verfassung verteidige.

„Der Einsatz war rechtswidrig, er war unverhältnismäßig, er folgt keinem rechtlichen Kriterium, und die Schuld liegt bei der Regierung.“

Fabian Figueiredo, Einziger Abgeordneter des Linksblocks im Parlament

Isabel Mendes Lopes, Sprecherin und Fraktionsvorsitzende von Livre, nannte die Erklärung des Präsidenten etwas zu vorsichtig für ein Thema, das ein sofortiges Wort an das Land erfordere. Sie sagte, die Regierung habe Arroganz gezeigt, indem sie die Vorschläge mehrerer Parteien zum Wohnen nicht angehört habe. Sie argumentierte außerdem, der Präsident hätte sofort nach den Ereignissen reagieren müssen.

„Wir sprechen über Polizeigewalt, die mir vollkommen unbegründbar erscheint, und alle politischen Verantwortungsträger müssen Stellung beziehen.“

Isabel Mendes Lopes, Sprecherin und Fraktionsvorsitzende von Livre

Die Kommunistische Partei (PCP) weigerte sich, Vereinbarungen mit Parteien zu treffen, die die Mieten weiter erhöhen wollen, und stellte sich damit gegen den Rest der Debatte über die Wohnungskrise.

Chega drängt den Präsidenten beim Mietrecht

André Ventura, Vorsitzender von Chega, sagte vor Journalisten im Parlament, der Präsident habe kein klares Signal der Unterstützung für die Polizei oder für das Gesetz ausgesandt. Er argumentierte, der Polizeieinsatz sei gerechtfertigt gewesen, weil die Protestierenden die Regeln für Demonstrationen nicht eingehalten hätten, und auch die Beamten seien Opfer der Kosten für Wohnen und Leben.

„Ich bedauere zutiefst, dass der Präsident kein klares Signal der Unterstützung ausgesandt hat, weder für das Gesetz noch für diejenigen, die seine Einhaltung durchsetzen.“

André Ventura, Vorsitzender

Ventura fragte zudem, welchen Dialog Seguro von Chega erwarte. Er fragte, ob Chega Mieterhöhungen ohne jede Kontrolle hinnehmen solle und ob sie zulassen solle, dass Mietkautionen, die sogenannten cauções, ohne Grenzen steigen. Er sagte, Mieten sollten nur begrenzt angepasst werden, wie es das Gesetz bereits vorsehe, und warnte, unkontrollierte Erhöhungen würden steile Anstiege bringen. Chega will Obergrenzen für Kautionen, einen der Punkte aus seiner Vereinbarung mit der PSD.

Wie es weitergeht

Die Untersuchungen zum Vorgehen der Beamten während des Einsatzes laufen noch, und der Präsident hat erklärt, er warte auf deren Ergebnisse. Die Debatte verläuft entlang bekannter Linien. Die Linke will die Regierung zur Rechenschaft ziehen und eine entschlossenere Haltung des Präsidenten, während Chega die Polizei verteidigt und Obergrenzen im Mietrecht festschreiben will.

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Quellen und Kontext

Lissabon, Porto · Portugal

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