Seguro hat die Parlamentsparteien zu Einzelanhörungen am 29. Oktober in den Palácio de Belém geladen – einen Tag nach der Abstimmung über den Staatshaushalt 2027.
Nach Angaben von SAPO ist die Einladung das erste Mal seit seinem Amtsantritt, dass Seguro die Parteien zu einem einzelnen konkreten Thema zusammenruft.
In Lissabon und Porto finden täglich Proteste gegen das Mietrecht statt, das derzeit in einem Ausschuss beraten wird.

Portugals Präsident António José Seguro hat die Parteien mit Sitzen im Parlament zu Einzelanhörungen zur sozialen Kohäsion am 29. Oktober in den Palácio de Belém einberufen. Eine Quelle aus dem Präsidialamt bestätigte die Einladung am Mittwoch, dem 21. Oktober, gegenüber Lusa. Die Anhörungen sind für den Tag nach der Abstimmung über den Staatshaushalt 2027 im Parlament angesetzt; die Haushaltsdebatte ist für den 27. und 28. Oktober geplant, ihre Verabschiedung ist durch die Enthaltung der Sozialistischen Partei (PS) gesichert.
Seguro hat die soziale Kohäsion seit seinem Amtsantritt zu einem zentralen Thema gemacht und die Parteien wiederholt um Konsens gegen Ausgrenzung und um Lösungen in der Wohnungsfrage gebeten. Nach Angaben von Observador werden die Treffen nicht den Haushalt selbst zum Gegenstand haben, sondern sich auf die Sorgen des Präsidialamts zur sozialen Kohäsion konzentrieren. Die Einladung ist das erste Mal seit Seguros Amtsantritt, dass er die Parteien zu einem einzelnen konkreten Thema zusammenruft, und es ist das erste Mal, dass die Parteien auf seine Einladung hin nach Belém zurückkehren – seit den ersten Konsultationen im März.
Seguro hat das Thema in mehreren öffentlichen Auftritten wieder aufgegriffen. Er verwies auf eine Sitzung der „Offenen Präsidentschaft“, die den Stürmen gewidmet war, und auf eine Rede zum 50. Jahrestag der Verfassung im Parlament, in der er sagte:
„ohne soziale Kohäsion (...) gibt es keine Verfassung, die das aushält“
Der Aufruf erfolgt inmitten von Protesten, die täglich stattfinden, vor allem für das Recht auf Wohnen und gegen das Mietrecht, das derzeit in einem Ausschuss des Parlaments beraten wird. In Lissabon und Porto sind Zeltlager errichtet worden. Public, SAPO und Observador weisen übereinstimmend darauf hin, dass Seguros Vorgänger Marcelo Rebelo de Sousa in den vergangenen Jahren die Parteien regelmäßig vor dem Staatshaushalt einberufen hat, während Seguro sich entschieden hat, diese Praxis nicht fortzuführen. Seguros Anhörungen werden daher eine andere Art von Treffen sein – zu einem sozialen statt einem fiskalischen Thema.
Die Anhörungen sind Einzelgespräche, jede Partei wird also getrennt in Belém empfangen. Die Berichterstattung über die Sitzungen wird zeigen, ob der Vorstoß des Präsidenten für Konsens in der Wohnungs- und Ausgrenzungsfrage gemeinsame Positionen der Parteien hervorbringt. Vorerst stehen die Termine fest, und das Präsidialamt hat keine über das Thema soziale Kohäsion hinausgehende Tagesordnung angekündigt.
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Pollar unterstützenRegierung · Lissabon und Porto
Portugals Präsident António José Seguro hat die im Parlament vertretenen Parteien zu Einzelanhörungen zur sozialen Kohäsion am 29. Oktober in den Palácio de Belém eingeladen. Die Treffen fallen in eine Zeit täglicher Proteste gegen die Wohnungspolitik in Lissabon und Porto.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, Observador, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht .