Wohnen · Lissabon
Seguro hört Wohnungsexperten in Belém an und will deren drei Prioritäten an die Parteien tragen
Staatspräsident António José Seguro hat am Mittwoch, 28. Oktober, 18 Persönlichkeiten aus dem Wohnungssektor im Palácio de Belém empfangen und jeden Einzelnen nach drei Prioritäten gefragt, die er nach eigenen Angaben an die politischen Parteien weiterreichen will.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, Notícias ao Minuto und Correio da Manha. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Seguro sagte den 18 eingeladenen Persönlichkeiten, die Diagnose sei bereits gestellt, und fragte jeden nach drei Prioritäten, die er am Mittwoch, 28. Oktober, an die Parteien weiterreichen will.
Mehrere anwesende Quellen nannten mehr Bauen (auch industriell), die Mobilisierung leerstehender Wohnungen und die Vereinfachung der Verwaltung als die konsensfähigsten Vorschläge.
Die seit fast drei Wochen andauernden Proteste wurden nur am Rande erwähnt, das Vorgehen der Polizei war laut Observador ein Tabuthema. Am Dienstag, 27. Oktober, sagte Seguro, ihm habe nicht gefallen, was er gesehen habe, und er warte auf die Ergebnisse der Untersuchungen.

- 24.10.Bilder von Polizeieinsätzen gegen Wohnungsprotestierende in Lissabon, auf die Seguro später Bezug nahm
- 27.10.Seguro sagt, ihm habe nicht gefallen, was er gesehen habe, und wartet auf die Ergebnisse der Untersuchungen zum Vorgehen der Polizei
- 28.10.Beginn des Treffens mit 18 Persönlichkeiten des Wohnungssektors im Palácio de Belém
Treffen im Palácio de Belém
Staatspräsident António José Seguro empfing am Mittwoch, 28. Oktober 2026, Wohnungsexperten im Palácio de Belém. Laut einer Mitteilung, die das Präsidialamt am Nachmittag auf seiner offiziellen Website veröffentlichte, traf er Wissenschaftler, Mieter- und Eigentümerverbände, Vertreter der Bauwirtschaft, Bauträger und Investoren, Berufsverbände, öffentliche Wohnungsbaugesellschaften sowie Vertreter der Kommunalverwaltungen. Observador berichtet, das Treffen habe um zehn Uhr morgens begonnen und 18 Personen seien eingeladen gewesen, von Immobilienentwicklern bis zu Mietern. Das Präsidialamt veröffentlichte keine Teilnehmerliste, wohl aber Fotos, anhand derer Observador mit Hilfe einiger Anwesender 15 der 18 Teilnehmer identifizierte.
Drei Prioritäten statt einer Diagnose
Seguro eröffnete die Sitzung mit dem Hinweis, die Diagnose sei bereits gestellt, und bat jeden Teilnehmer, drei Prioritäten zur Lösung des Wohnungsproblems zu nennen. Diese Prioritäten wolle er an die Parteien weitergeben. Mehreren anwesenden Quellen zufolge waren die konsensfähigsten Vorschläge: mehr Bauen, auch industriell, die Mobilisierung leerstehender Wohnungen und die Vereinfachung von Verwaltungsverfahren. Hugo Santos Ferreira, Präsident der APPII (Portugiesischer Verband der Immobilienentwickler und Investoren), und dessen Geschäftsführer Manuel Maria Gonçalves vertraten die Bauträger. Antonio Carlos Rodrigues, CEO der Grupo Casais und Vizepräsident der AICCOPN, vertrat die Bauunternehmen. Auch Avelino Oliveira, Präsident der Architektenkammer, und Bento Aires, Präsident der Ingenieurkammer, nahmen teil, ebenso Mietervertreter wie Pedro Ventura vom Mieterverband Lissabon.
Proteste blieben außen vor
Observador berichtet, dass die Proteste, die seit fast drei Wochen andauern, während des Treffens nur am Rande erwähnt wurden. Die Größe der Demonstrationen und die Reaktion der Polizei waren kein Thema. Seguro sagte, er sei „sehr besorgt“ über die Wohnungsschwierigkeiten junger Menschen, und merkte an, die Armut sei im ganzen Land gesunken, steige aber unter jungen Menschen.
Polizeieinsätze und die Worte des Präsidenten
Am Dienstag, 27. Oktober, sagte Seguro nach Polizeieinsätzen gegen Demonstranten, die das Recht auf Wohnen einfordern, auf Fragen von Journalisten, ihm gefalle nicht, was er gesehen habe. Er warte auf die Ergebnisse der Untersuchungen zum Vorgehen der Polizei und verwies auf Bilder aus Lissabon vom Samstag zuvor, dem 24. Oktober.
„Die portugiesische Kultur ist eine Kultur des Dialogs. Sie ist keine Kultur der Gewalt, und sie ist auch keine Kultur der Konfrontation.“
Seguro sagte weiter, er glaube, die meisten Portugiesen teilten seine Reaktion auf die Bilder.
„Mir hat nicht gefallen, was ich gesehen habe, und ich bin überzeugt, dass es den meisten Portugiesen ebenso erging, denn das sind keine normalen Bilder für eine gefestigte Demokratie.“
Aufruf zum gemeinsamen Handeln
Seguro bezeichnete die jungen Portugiesen als blockierte Generation und sagte, es sei dringend nötig, den Zugang zu Wohnraum zu lösen – ob durch Kauf oder Miete – und zwar für jedes Budget. Er mahnte den Dialog als Lösung der Probleme an, niemals Gewalt, und rief Regierung und Parlamentsparteien auf, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Die in Belém gesammelten drei Prioritäten sollen nun nach Seguros Zusage in dem Treffen an die Parteien weitergegeben werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ObservadorWas Seguro von den Wohnungsbauexperten bei einem Treffen hörte, bei dem die Protestcamps das Thema waren, über das niemand sprachO que disse e o que ouviu Seguro dos especialistas em habitação numa reunião em que as acampadas foram elefante na sala · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoSeguro versammelt Experten in Belém, um über Wohnungsbau zu diskutierenSeguro reúne especialistas em Belém para discutir habitação · Original auf Portugiesisch
- Correio da ManhaDer Präsident der Republik empfing in Belém Experten aus dem WohnungsbausektorPresidente da República recebeu especialistas ligados ao setor da habitação em Belém · Original auf Portugiesisch
- António José Seguro
- Staatspräsident von Portugal, der die Wohnungsexperten im Palácio de Belém empfing
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