Sicherheit · Menidi und Athen
Staatsanwalt fordert Verurteilung des Hauptverdächtigen im Tod des 11-jährigen Marios durch Querschläger bei Schulfest in Griechenland
Der Staatsanwalt im Prozess um den Tod des 11-jährigen Marios Souloukos, der 2017 während eines Schulfests in Menidi von einer verirrten Kugel getroffen wurde, forderte das Gericht auf, den Hauptangeklagten wegen vorsätzlicher Tötung mit Eventualvorsatz zu verurteilen und mildernde Umstände auszuschließen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Staatsanwalt Antonios Kasapis forderte das Gericht auf, den ersten Angeklagten der vorsätzlichen Tötung mit Eventualvorsatz für schuldig zu befinden, da er das Risiko des Schießens in einem Wohngebiet neben einer Schule kannte und in Kauf nahm.
Der Staatsanwalt beantragte, keine Milde walten zu lassen, und verwies auf die fehlende Reue des Angeklagten und anhaltende Vorfälle von Schüssen bei Feierlichkeiten in Menidi.
Der zweite Angeklagte sollte freigesprochen werden, da seine Handlungen einen untauglichen Versuch darstellten, der keinen Tod hätte verursachen können, und eine Gesetzeslücke zwischen 2019 und 2021 eine Verurteilung unmöglich macht.
Kasapis verurteilte die Praxis des Abfeuerns von Waffen bei gesellschaftlichen Anlässen scharf und bezeichnete sie als Zeichen von Unsicherheit und eine Pathologie, die der griechische Staat und die Gesellschaft nicht in den Griff bekommen hätten.
Gerichtssaal
Der gemischte Schwurgerichtshof von Athen war am Donnerstag gefüllt mit Familie, Freunden und ehemaligen Mitschülern von Marios Souloukos. Die Mitschüler trugen schwarze T-Shirts mit seinem Namen. Staatsanwalt Antonios Kasapis begann sein Plädoyer mit der Bestürzung darüber, dass der Fall fast zehn Jahre bis zur Verhandlung gebraucht hatte, und erinnerte daran, dass er bei der Übernahme der Akte davon ausgegangen war, der Fall sei bereits abgeschlossen.
„Ich weiß nicht, was eine Gesellschaft erwarten soll, wenn ihre Kinder während eines Schulfests in Friedenszeiten ermordet werden.“
Der verhängnisvolle Tag
An einem Juninachmittag im Jahr 2017 versammelten sich Schüler und Eltern im Hof der 6. Grundschule von Menidi zu einer Jahresabschlussaufführung. Mitten in den Feierlichkeiten brach der 11-jährige Marios zusammen. Eine Obduktion ergab, dass er von einer einzelnen Kugel am Kopf getroffen worden war. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass zwei Roma-Männer in der Nähe feierten und Waffen in die Luft abfeuerten. Eine Kugel traf den Jungen; andere trafen Dächer und Teile des Schulgebäudes.
Forderung des Staatsanwalts
Kasapis argumentierte, dass der Hauptangeklagte das tödliche Risiko des Schießens in einem dicht besiedelten Gebiet neben einer Schule kannte und die Möglichkeit, jemanden zu töten, in Kauf nahm. Er forderte das Gericht daher auf, ihn der vorsätzlichen Tötung mit Eventualvorsatz für schuldig zu befinden.
„Er wusste sehr genau, was er tat. Er feuerte wahllos.“
Der Staatsanwalt betonte, dass das Bewusstsein des Mannes für das Risiko ausreiche – es spiele keine Rolle, ob er das Opfer persönlich kannte.
Keine Milde
Kasapis forderte das Gericht auf, dem Hauptangeklagten keine mildernden Umstände zuzugestehen. Er sagte, der Mann habe keine Reue gezeigt und Zeugen hätten ausgesagt, dass ähnliche rücksichtslose Schüsse in der Gegend fortgesetzt würden. Er bezeichnete die Praxis als eine soziale Pathologie, die gestoppt werden müsse.
„Derjenige, der Schüsse in die Luft abfeuert, ist derjenige, der nicht will, dass andere tanzen. Um seine eigene Minderwertigkeit zu verbergen.“
Position zum zweiten Angeklagten
Für den zweiten Angeklagten, der ebenfalls Schüsse abgefeuert hatte, empfahl der Staatsanwalt Freispruch. Er erklärte, dass die Schüsse des Mannes rechtlich einen „untauglichen Versuch“ darstellten, da sie keinen Tod hätten verursachen können. Zudem mache die Abschaffung der entsprechenden Rechtsvorschrift zwischen 2019 und 2021 eine Verurteilung unzulässig. Der zweite Angeklagte hatte zugegeben, zweimal geschossen zu haben, aber beteuert, er habe gewusst, dass seine Schüsse nicht tödlich seien.
Eine Gesellschaft, die ihre Kinder im Stich lässt
Kasapis zitierte den Historiker Herodot – „Es ist immer ungerecht, wenn ein Elternteil sein Kind begraben muss“ – und den Ausspruch des Krösus, dass niemand so töricht sei, im Frieden den Krieg zu bevorzugen, und wandte beides auf den Verlust eines Kindes nicht im Kampf, sondern auf einer Schulparty an. Er bezeichnete den Vorfall als „eine unsägliche Ungerechtigkeit gegenüber der gesamten Gesellschaft“ und nannte die Kultur des Schießens bei Feierlichkeiten ein Zeichen von Unsicherheit und Rückständigkeit, das ein umfassenderes Versagen von Staat und Gemeinschaft widerspiegele. Der Gerichtssaal, so sagte er, sei kein Ort für Applaus; die Tatsache, dass ein Kind gestorben sei und ein Mann ins Gefängnis müsse, sei der Beweis für ein kollektives Versagen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineΚαταπέλτης ο εισαγγελέας για τον θάνατο του 11χρονου Μάριου: "Αρκεί που ήξερε ότι μπορεί να σκοτώσει" | ΤΟ ΒΗΜΑ
- Η ΝαυτεμπορικήΜενίδι: Την ενοχή του κατηγορούμενου για την αδέσποτη σφαίρα στον Μάριο πρότεινε ο εισαγγελέας
- ΣΚΑΪΔολοφονία 11χρονου Μάριου στο Μενίδι: Πρόταση για ενοχή ενός εκ των δύο κατηγορουμένων
- NEWS 24/7Δολοφονία 11χρονου Μάριου: Κόλαφος η Εισαγγελέας - "Παιδιά σκοτώνονται σε σχολική γιορτή εν καιρώ ειρήνης"
- Marios Souloukos
- 11-jähriger Schüler, der 2017 bei einem Schulfest in Menidi, Griechenland, von einer verirrten Kugel getötet wurde
- Antonios Kasapis
- Staatsanwalt am gemischten Schwurgerichtshof von Athen, der im Prozess um den Tod von Marios Souloukos auf Verurteilung plädierte
- Herodotus
- Antiker griechischer Historiker, zitiert vom Staatsanwalt – „Es ist immer ungerecht, wenn ein Elternteil sein Kind begraben muss“
- Croesus
- Antiker König, dessen Ausspruch „niemand ist so töricht, im Frieden den Krieg zu bevorzugen“ vom Staatsanwalt angeführt wurde
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