Wahlen · Dresden, Berlin und Leipzig

BSW nominiert Ex-Tagesschau-Moderator Constantin Schreiber für Sachsens Delegation zur Bundesversammlung

Der Sächsische Landtag hat am 5. November 2026 seine 33 Delegierten gewählt, darunter der frühere Tagesschau-Moderator Constantin Schreiber, der auf Platz vier der BSW-Liste steht. Die Bundesversammlung wählt am 30. Januar 2027 in Berlin Frank-Walter Steinmeiers Nachfolger.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, N-tv, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Krd, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Juli 2026Es wird bekannt, dass er Axel Springer zum Ende des Jahres 2026 verlassen wird
  2. 4.11.Das BSW veröffentlicht seine Kandidatenliste und setzt Schreiber auf Platz vier
  3. 30.01.Die Bundesversammlung soll in Berlin zusammentreten, um Steinmeiers Nachfolger zu wählen

Sachsen benennt seine Delegierten

Am 5. November 2026 wählte der Sächsische Landtag in Dresden die Vertreter des Landes für die Bundesversammlung, die am 30. Januar 2027 in Berlin zusammentritt, um Frank-Walter Steinmeiers Nachfolger im Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Sachsen entsendet 33 Mitglieder in das Gremium. Die Versammlung umfasst insgesamt 1.260 Mitglieder, bestehend aus den 630 Bundestagsabgeordneten und einer gleich großen Zahl von Delegierten der Länder. Die CDU benannte die Holocaust-Überlebende Renate Aris und den früheren Bundesminister Thomas de Maizière, die Grünen nominierten die Leipziger Schriftstellerin Martina Hefter. Die Landtagsverwaltung in Dresden bestätigte, dass Aris als CDU-Delegierte nach Berlin reist. Auf der Liste stehen zudem Landtagspräsident Alexander Dierks und Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU) sowie Sozialministerin Petra Köpping und Wirtschaftsminister Dirk Panter von der SPD. Die Delegation vereint damit Landesspitzen, Regierungsmitglieder und Parlamentarier von CDU, SPD, Grünen und BSW.

Schreibers Weg zum Sitz

Die BSW-Fraktion nominierte den 47-jährigen Journalisten kurzfristig und setzte ihn auf Platz vier ihrer Kandidatenliste, die am 4. November 2026 veröffentlicht wurde. Constantin Schreiber war von 2021 bis 2025 einer der Moderatoren der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau. Im September 2025 begann er seine Tätigkeit als Global Reporter für Axel Springer, doch im Juli 2026 wurde bekannt, dass er den Verlag zum Ende des Jahres 2026 verlassen wird. Er hat erklärt, zum arabischsprachigen Fernsehen zurückkehren zu wollen, und plant, zweimal im Monat „Islam Talk“ auf dem ägyptischen Sender Azhari TV zu moderieren. Schreiber hat bereits an arabischsprachigen Formaten mitgewirkt und mehrere Bücher über den Islam geschrieben. Die sächsische Delegation umfasst damit einen früheren Moderator der bundesweiten Nachrichtensendung an der Seite erfahrener Landespolitiker.

Das Rennen um die Kandidatur

Bislang wurde niemand offiziell als Steinmeiers Nachfolger ins Spiel gebracht. Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU hat gesagt, eine Frau solle das Amt übernehmen, aber niemanden benannt. Der am häufigsten diskutierte Name ist Ilse Aigner, die CSU-Politikerin und Präsidentin des Bayerischen Landtags. Die CSU unterstützt ihre Kandidatur, und mehrere CDU-Ministerpräsidenten haben sich offen für sie ausgesprochen, darunter alle drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten. Michael Kretschmer, Sachsens Ministerpräsident, hat erklärt, er wünsche sich Aigner als gemeinsame Kandidatin der Union. Eine endgültige Entscheidung über die Kandidatur steht noch aus, sodass die Zusammensetzung der Abstimmung mit Stand vom 5. November 2026 offen bleibt.

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Quellen und Kontext

Dresden, Berlin, Leipzig · Deutschland

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