Sicherheit · London

Anwalt von Brand: Promiskuität ist legal, während die Schlussplädoyers beginnen

Am Montag, 2. November, sagte Ian Winter KC vor dem Southwark Crown Court zu den Geschworenen, die sexuelle Vergangenheit des Komikers sei legal gewesen, und argumentierte, die Presseberichterstattung von 2023 habe sechs Frauen dazu veranlasst, sich zu melden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Guardian, LBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 2023Channel 4 Dispatches sowie Times und Sunday Times berichten über Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen Brand
  2. 30.10.Riel Karmy-Jones KC hält das Schlussplädoyer der Anklage
  3. 2.11.Verteidiger Ian Winter KC hält das Schlussplädoyer der Verteidigung

Das Schlussplädoyer der Verteidigung

Ian Winter KC, der Anwalt von Russell Brand, eröffnete am Montag, 2. November, das Schlussplädoyer der Verteidigung vor dem Southwark Crown Court. Brand, 51, bestreitet sieben Anklagepunkte: drei Fälle von Vergewaltigung, drei Fälle sexueller Nötigung und einen Fall versuchter unsittlicher Nötigung. Sechs Frauen erheben die Vorwürfe, die sich von 1999 bis 2009 erstrecken und Vorfälle in einem Hotelzimmer, in Brands Londoner Wohnung, an Arbeitsplätzen und in der Toilette einer Bar in Soho umfassen. Winter sagte zu den Geschworenen, der Komiker sei kein „Psychopath, der Menschen vergewaltigt und das für normal hält“, und er respektiere es, wenn eine Frau Nein sage. Er fragte, warum nur drei der vielen Frauen, mit denen Brand Sex hatte, angaben, den beschriebenen sexuellen Handlungen nicht zugestimmt zu haben.

„Ein überaus promiskuitives Leben zu führen, ist vollkommen legal, so moralisch abstoßend Sie es auch finden mögen.“

Ian Winter KC

Winter argumentierte, die eigentliche Frage für die Geschworenen sei, ob sie sicher sein könnten, dass Brand nur drei der Frauen vergewaltigt habe, die freiwillig Sex mit ihm gehabt hätten.

Behauptungen zur Berichterstattung von 2023

Winter sagte, die Vorwürfe zum Sexualverhalten von Brand aus dem Jahr 2023 hätten die Justiz „vergiftet“. Er verwies auf Berichte in einer Dokumentation von Channel 4 Dispatches sowie in Artikeln von Times und Sunday Times, die die Frauen seiner Darstellung nach dazu gebracht hätten, anschließend mit Anschuldigungen hervorzutreten. Er sagte den Geschworenen, die Beschwerdeführerinnen hätten keine „unabhängige Entscheidung“ getroffen, sich zu äußern, und sprach von „monströsen Verzögerungen“, bevor die Frauen zur Polizei gingen. Winter sagte zudem, die Vorwürfe von 2023 hätten eine „wirklich verheerende Wirkung“ auf Brand gehabt, und erinnerte an Brands Schilderung, während einer offenen Herzoperation im Great Ormond Street Hospital daran gehindert worden zu sein, seinen kleinen Sohn zu besuchen. Es handelt sich um die eigenen Darstellungen der Verteidigung, die den Geschworenen im Schlussplädoyer vorgetragen wurden.

Die Anklage

Riel Karmy-Jones KC hielt am Freitag, 30. Oktober, das Schlussplädoyer der Anklage. Sie bestritt, dass die Berichterstattung von 2023 die sechs Frauen so sehr beeinflusst habe, dass sie ihre Begegnungen mit dem Komiker erfunden oder umgedeutet hätten. Den Geschworenen sagte sie, Brand habe Frauen als Wegwerfware betrachtet:

„Frauen als Ganzes waren Wegwerfware; sie bedeuteten ihm nichts.“

Riel Karmy-Jones KC

Karmy-Jones sagte der Jury, die Schilderungen der sechs Beschwerdeführerinnen seien die eigentliche Wahrheit, nicht eine erfundene oder neu ausgedachte, und bat die Geschworenen, ihn in allen Anklagepunkten schuldig zu sprechen.

Familie auf der Zuschauertribüne

Bernard Gallacher, der pensionierte Ryder-Cup-Sieger und Schwiegervater von Brand, saß neben seiner Tochter Laura auf der öffentlichen Zuschauertribüne, als Winter mit seinem Plädoyer begann. Gallacher, 77, spielte in acht Ryder Cups und führte das europäische Team dreimal als Kapitän an. Brands Frau war mehrfach im Gericht anwesend und sagte am Donnerstag aus, er sei „fürsorglich“ und „freundlich“. Sie sagte dem Gericht, sie sei sich seiner Promiskuität „sehr bewusst“ gewesen, als sich das Paar im Sommer 2007 trennte. Das Paar kam 2015 wieder zusammen, heiratete 2017 und hat heute drei gemeinsame Kinder, so das Gericht.

Wie es weitergeht

Gallacher saß im hinteren Teil des Gerichtssaals, während Winter sprach, und das Gericht machte Mittagspause, bevor das Plädoyer nach 14 Uhr fortgesetzt werden sollte. Brand kam mit seiner Frau und seinem Gefolge am Gericht an, er trug eine schwarze Wolljacke über einem grauen Anzug und eine lange Krawatte. Bis Freitag, 30. Oktober, war das Verfahren am Ende seiner dritten Woche angelangt. Der Prozess soll in dieser Woche enden, und die Geschworenen müssen bei jedem Anklagepunkt zu einem einstimmigen Urteil kommen.

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Orte
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