Sicherheit · London

Im Prozess gegen Russell Brand schildert eine frühere Assistentin einen „irren Sexualtrieb“

Eine frühere persönliche Assistentin von Russell Brand hat am Montag, 26. Oktober 2026, vor dem Southwark Crown Court ausgesagt, er habe einen „irren Sexualtrieb“ gehabt. Brand bestreitet sieben Anklagepunkte wegen sexueller Gewalt gegen sechs Frauen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, The Independent, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 2023Die Channel-4-Dispatches-Dokumentation „Russell Brand: In Plain Sight“ veranlasst die sechs Frauen, sich zu melden
  2. Mai 2024Helen Berger gibt ihre Polizeiaussage ab
  3. 26.10.Ihre Aussage wird vor dem Southwark Crown Court verlesen

Die Vorwürfe und das Bestreiten

Russell Brand, 51, sieht sich sieben Anklagepunkten wegen sexueller Gewalt gegenüber: drei Vergewaltigungen, drei Fälle sexueller Nötigung und ein Fall eines sexuellen Übergriffs. Die Vorwürfe betreffen sechs Frauen und reichen bis 1999 zurück, als Brand 24 Jahre alt war. Er bestreitet alle Vorwürfe und erklärt, die sexuellen Begegnungen seien einvernehmlich gewesen; seine Anklägerinnen hätten sie inzwischen „neu interpretiert“. Die sechs Frauen wandten sich unabhängig voneinander an die Polizei, nachdem Channel 4 im Jahr 2023 die Dispatches-Dokumentation „Russell Brand: In Plain Sight“ ausgestrahlt hatte. Die Staatsanwaltschaft wird ihre Beweisführung voraussichtlich in der Woche des 26. Oktober 2026 abschließen.

Die Aussage der früheren Assistentin

Helen Berger, die von Juni 2006 bis Februar 2007 für Brand arbeitete, sagte über eine Erklärung aus, die am Montag, 26. Oktober 2026, vor dem Southwark Crown Court verlesen wurde. Ihre Polizeiaussage von Mai 2024, verlesen von der Staatsanwältin Riel Karmy-Jones KC, beschreibt die Stelle als eine der härtesten, die sie je gehabt habe. Sie habe die Rolle aufgegeben, weil sie ihn „satt“ gehabt habe und ausgebrannt gewesen sei. Sie habe der Polizei gesagt, sie habe gesehen, wie Brand Frauen schlecht behandelt habe, und einmal habe sie seine Mutter und seine Freundin davon abhalten müssen, in seine Garderobe zu platzen, während er dort mit jemandem Sex gehabt habe. Außerdem gab sie an, sie habe gesehen, wie er in einer Toilettenkabine Oralsex empfangen habe, und einmal habe sie am Morgen eine bekannte Persönlichkeit sein Schlafzimmer verlassen sehen.

Berger beschrieb Brand, damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit, als jemanden, der oft in Unterwäsche herumlief, auch während eines Interviews mit Sadie Frost. Das sagte sie in ihrer Erklärung, während er reglos in grauem Anzug und weißem Hemd auf der Anklagebank saß und ihre Aussage den Geschworenen verlesen wurde. Brands Ehefrau Laura Gallacher verfolgte das Verfahren von der Zuschauertribüne aus.

„Ich hatte zwar schon mit Prominenten gearbeitet und erlebt, wie viele schlechtes Benehmen normalisieren, aber das war eine andere Liga.“

Helen Berger, Ehemalige persönliche Assistentin von Brand von Juni 2006 bis Februar 2007

Arbeitsdruck und die Vorwürfe zum Sexualverhalten

Damals hatte Brand Drehverpflichtungen für „Big Brother“ von Channel 4, für MTV und die BBC sowie eine Radiosendung, eine landesweite Comedy-Tournee, eine wöchentliche Kolumne im Guardian und ein Buch. Berger sagte vor Gericht, tagsüber seien Frauen in seiner Wohnung eingetroffen, und es sei klar gewesen, dass sie wegen Sex dort waren. Er habe Frauen oft online kennengelernt und dafür MySpace genutzt; nach dem Sex habe er nie glücklich gewirkt, eher deprimiert. Sie beschrieb auch, wie er unter Termindruck über Sex scherzte und fragte, ob er jetzt gehen und Sex haben könne. Sie habe nie gesehen, dass Brand etwas gegen das Gesetz getan habe.

„Neben seiner vielen Arbeit hatte er einen irren Sexualtrieb und schlief Tag und Nacht mit Menschen.“

Helen Berger, Ehemalige persönliche Assistentin von Brand von Juni 2006 bis Februar 2007

Frühere Vorwürfe und das Tempo des Verfahrens

Vor Gericht hieß es, Brand habe „besessen“ gewirkt, bevor er 2004 in den Toiletten einer Londoner Bar eine Frau vergewaltigt haben soll. Das Gericht hat in den vergangenen zwei Wochen an 10 Tagen getagt; am Montag, 26. Oktober 2026, wurde das Verfahren fortgesetzt. Die zentralen Daten des Falls, vom frühesten mutmaßlichen Übergriff bis zur Verlesung der Erklärung, sind unten aufgeführt.

Die Beweisführung der Staatsanwaltschaft soll in der Woche des 26. Oktober 2026 enden, danach folgt die Verteidigung.

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Quellen und Kontext

Orte
London
London · Vereinigtes Königreich

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