Sicherheit · London

Russell Brand erklärte der Polizei, nie nicht einvernehmlichen Sex gehabt zu haben, so das Gericht

Russell Brand hat der Polizei in vier Vernehmungen zwischen 2023 und 2025 erklärt, er habe nie an nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen teilgenommen – das erfuhr das Gericht am Dienstag, 27. Oktober 2026. Die Jury wurde außerdem gebeten, ihn von einem Anklagepunkt des unsittlichen Übergriffs freizusprechen, nachdem der Richter die Beweislage als unzureichend eingestuft hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, LBC, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 17.01.Dritte Vernehmung Brands durch die Polizei
  2. 17.07.Vierte Vernehmung Brands durch die Polizei
  3. 27.10.Jury wird gebeten, ihn im Anklagepunkt des unsittlichen Übergriffs für nicht schuldig zu befinden; geänderter Vorwurf des versuchten unsittlichen Übergriffs wird der Jury vorgelegt

Brands Darstellung gegenüber der Polizei

Russell Brand, 51, saß zwischen November 2023 und Juli 2025 vier Vernehmungen bei der Polizei ab, und in jeder verlas er eine vorbereitete Erklärung, in der er jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung bestritt – das erfuhr das Gericht am Dienstag, 27. Oktober 2026. Die Beamten befragten ihn erstmals am 16. November und am 14. Dezember 2023, dann erneut am 17. Januar 2024 und am 17. Juli 2025. In der Erklärung wurde sein früheres Leben als promiskuitiv beschrieben – eine Vergangenheit, die er nach eigenen Angaben jahrelang offen verurteilt habe. Sie machte zudem eine diffamierende und fiktive Dokumentation verantwortlich, die am 16. September 2023 zusammen mit zwei überregionalen Zeitungen ausgestrahlt worden sei und die, wie er sagte, falsche, anonymisierte Vorwürfe enthalten habe. Er argumentierte, Medien und Polizei hätten daraufhin weitere Beschwerden eingeladen, und einige dieser Begegnungen seien erfunden oder neu ausgedacht worden.

„Wie ich wiederholt öffentlich erklärt und ausführlich geschrieben habe, habe ich in der Vergangenheit ein sehr promiskuitives Leben geführt, das ich jahrelang offen verurteilt habe.“

Russell Brand, Komiker und Moderator

In der Erklärung gab Brand an, er könne sich weder an den Namen eines der mutmaßlichen Opfer erinnern noch daran, sie getroffen zu haben. Er beschrieb seinen früheren Umgang mit Fans als freundlich, einvernehmlich und herzlich und sagte, er habe bei öffentlichen Veranstaltungen Hunderte Menschen geküsst, viele davon fotografiert. Er erklärte zudem, seine Anwälte hätten den Beamten vor der Vernehmung Fragen geschrieben, die unbeantwortet geblieben seien. In der Vernehmung im Dezember 2023 sagte er den Beamten, es sei durchaus möglich, dass er die Frauen getroffen habe, die ihn beschuldigen, und dass der Kontakt einvernehmlich gewesen sein könnte, bevor er neu gedeutet worden sei.

„Es ist durchaus möglich, dass ich ihnen begegnet bin und dass wir einvernehmliche sexuelle Handlungen oder Körperkontakt hatten, der seither neu gedeutet wird.“

Russell Brand, Komiker und Moderator

Die Vorwürfe und die Entscheidung des Gerichts

Brand muss sich am Southwark Crown Court in London in sieben Anklagepunkten verantworten: drei Vergewaltigungen, drei sexuelle Übergriffe und ein versuchter unsittlicher Übergriff. Die Vorwürfe betreffen sechs Frauen und reichen bis 1999 zurück; er bestreitet jeden Punkt. Am Dienstag erklärte der Richter, Mr Justice Bennathan, die Beweise reichten nicht aus, um einen Anklagepunkt des unsittlichen Übergriffs zu stützen, der eine Frau betrifft, die angab, Brand habe sie 2001 am Arm gepackt und in Richtung einer Toilette gezogen, während sie bei MTV arbeitete. Die Jury wurde gebeten, ihn in diesem Punkt für nicht schuldig zu befinden, und erhielt eine geänderte Anklageschrift, die ihm einen versuchten unsittlichen Übergriff zur Last legt – ein Vorwurf, zu dem er sich nicht schuldig bekannt hat. Die Anklagevertretung soll am Mittwochmorgen, 28. Oktober 2026, abschließen, die Verteidigung wird danach erwartet.

Die Aussage der früheren Assistentin

Eine Erklärung von Helen Berger, die von Juni 2006 bis Februar 2007 als persönliche Assistentin für Brand arbeitete, wurde vor Gericht verlesen. Sie gab an, sie sei gebeten worden, die Telefonnummern weiblicher Fans zu sammeln – eine Bitte, die ihr unangenehm gewesen sei, aber zu einer Arbeitsatmosphäre gepasst habe, in der, wie sie sagte, sein Verhalten normalisiert worden sei. Berger erklärte vor Gericht, Brand habe ständig über Sex gesprochen, habe Tag und Nacht sexuelle Begegnungen gehabt und sich sehr explizit über seine Bedürfnisse geäußert. Sie habe seine Mutter und seine Partnerin fernhalten müssen, während er in Toiletten und Backstage-Bereichen Sex gehabt habe. Berger fügte hinzu, sie habe ihn nie etwas Illegales tun sehen, aber gesehen, wie er Frauen auf widerwärtige Weise behandelt habe; sie habe die Stelle krank verlassen und sei am Ende ausgebrannt gewesen.

Wie es weitergeht

Die Anklagevertretung soll am Mittwoch, 28. Oktober 2026, abschließen, die Verteidigung wird danach mit ihrer Darstellung beginnen. Die Berichte nennen kein Datum für ein Urteil. In Brands Erklärung hieß es, die Vorwürfe beträfen Ereignisse, die sich angeblich mehr als 19 Jahre zuvor zugetragen hätten; deshalb argumentierte er, Erinnerungen und Begegnungen seien über die Zeit umgeformt worden.

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Quellen und Kontext

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