Verkehr · Singapur

Massengutfrachter First Margaux kollidiert mit chinesischem Fischerboot in der Straße von Singapur

Der 229 Meter lange Massengutfrachter First Margaux kollidierte am 17. September 2026 mit dem 49 Meter langen Fischerboot Luqing Yuanyu 108. Es wurden keine Verletzten gemeldet, beide Besatzungen überlebten unverletzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, SudOuest.fr, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Singapur
Wie es dazu kam
  1. AbfahrtBeide Schiffe verlassen getrennte Ankerplätze rund um Singapur und fahren in die Fahrspur der Straße von Malakka ein
  2. KollisionFirst Margaux überholt und trifft das Steuerbordheck der Luqing Yuanyu 108
  3. Zwei Stunden nach dem AufprallFirst Margaux stoppt die Westfahrt, kehrt um und wirft Anker
  4. Nachverfolgung nach dem VorfallLuqing Yuanyu 108 sendet weiterhin AIS-Daten und erreicht eine nahegelegene Anlegestelle

Kollision in der Meerenge

Am 17. September 2026 kollidierte der 229 Meter lange Massengutfrachter First Margaux mit dem chinesischen Fischerboot Luqing Yuanyu 108 in der Straße von Singapur. Der Vorfall ereignete sich, als beide Schiffe ein Verkehrstrennungsgebiet in westlicher Richtung zur Straße von Malakka befuhren. AIS-Trackingdaten zeigten, dass beide Schiffe am Morgen von verschiedenen Ankerplätzen rund um Singapur ausgelaufen waren. Die 2014 gebaute Luqing Yuanyu 108 mit einer Bruttoraumzahl von 496 Tonnen und einer Länge von 49 Metern fuhr vor dem 82.000 Tonnen schweren Frachter. Mit etwa 2 bis 3 Knoten mehr Fahrt als das Fischerboot überholte der 32 Meter breite Massengutfrachter das kleinere Schiff allmählich, bevor sein Bug das Steuerbordheck des Fischerboots traf.

Längenvergleich der Schiffem
First Margaux
229 m
Luqing Yuanyu 108
49 m

Daten aus dem Artikeltext

Video zeigt Überflutung des Decks

Von Besatzungsmitgliedern an Bord der Luqing Yuanyu 108 aufgenommenes Filmmaterial hielt die Momente vor und während des Aufpralls fest. Auf dem Deck des Fischerboots riefen Seeleute, um das sich nähernde Schiff zu warnen, während ein Besatzungsmitglied zum Steuerhaus gestikulierte, um Ausweichmanöver zu erzwingen. Der Bug der First Margaux traf die rechte Seite des Fischerboots, drehte das Boot und schob es seitlich durchs Wasser. Die Wucht des Aufpralls verursachte eine starke Schlagseite nach Backbord, sodass große Mengen Seewasser über das Deck schwappten, während schwarzer Rauch aus dem Schiff aufstieg. Besatzungsmitglieder hielten sich an Deckreling fest, um nicht über Bord gespült zu werden, als die Videoübertragung abrupt abbrach.

Navigation und dichter Verkehr

Die Straße von Singapur gehört zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt und beherbergt täglich durchschnittlich mehr als 250 Handelsschiffe. Trackingaufzeichnungen zeigten, dass die First Margaux zum Zeitpunkt des Vorfalls Kurs innerhalb der vorgesehenen Fahrspur hielt. Die Navigation wurde zusätzlich durch die Bewegung eines weiteren großen Handelsschiffs, der Gas Iris, erschwert, das in die aktive Fahrspur einfuhr und das Fischerboot zwischen zwei viel größeren Schiffen positionierte. Salvatore R. Mercogliano, Schifffahrtshistoriker und Professor an der Campbell University, wies auf die Dichte der Wasserstraße während des Ereignisses hin.

„eines der kompliziertesten und verkehrsreichsten Schifffahrtsgebiete der Welt“

Salvatore R. Mercogliano, Schifffahrtshistoriker und Professor an

Schadensbewertung und Folgen

Nach der Kollision bestätigte die Panamaische Seebehörde, dass der unter panamaischer Flagge fahrende First Margaux bei dem Zusammenstoß keine strukturellen Schäden erlitten hatte. Der 2023 gebaute Massengutfrachter ist im japanischen Besitz und wird von einer chinesischen Managementfirma betrieben. Die Luqing Yuanyu 108 erlitt materielle Schäden, blieb aber vollständig schwimmfähig, und ihr Automatic Identification System sendete weiterhin Daten an Tracking-Anbieter wie Pole Star Global. Das Fischerboot konnte aus eigener Kraft eine nahegelegene Anlegestelle erreichen. Es wurden keine Verletzten oder Todesfälle unter den Besatzungen beider Schiffe gemeldet. Nach dem Aufprall setzte die First Margaux ihre Fahrt nach Westen etwa zwei Stunden fort, bevor sie anhielt, den Kurs umkehrte und vor Anker ging, während die Seebehörden Ermittlungen zur Kollision durchführten.

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