
Schienenbruch legt Züge an der rumänischen Schwarzmeerküste lahm – Strecke mit Geschwindigkeitsbegrenzung wieder freigegeben
Ein Schienenbruch bei Kilometer 240+970 führte am Sonntagnachmittag zur Einstellung des gesamten Zugverkehrs zwischen Eforie Nord und Eforie Sud. Die Strecke wurde um 15:14 Uhr mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h wieder freigegeben; eine dauerhafte Reparatur wird einen sieben Meter langen Schienenabschnitt ersetzen.
Entdeckung des Schadens
Am Sonntag, dem 5. Juli 2026, um 13:40 Uhr entdeckten Eisenbahnmitarbeiter einen Schienenbruch bei Kilometer 240+970 auf der Strecke zwischen Eforie Nord und Eforie Sud, einem Teil der Regionalbahnstrecke Constanța. Der nationale Infrastrukturbetreiber CFR SA stellte sofort den gesamten Zugverkehr auf diesem Abschnitt ein.
Der Schienenbruch stellt eine Unterbrechung der Lauffläche des Gleises dar, die einen fachmännischen Eingriff erfordert, bevor der Verkehr wieder aufgenommen werden kann.
Ein Personenzug auf der Strecke Mangalia–Constanța wurde zwischen den beiden Bahnhöfen angehalten. Ein Reisender teilte G4Media mit, dass der Zug gegen 14:00 Uhr in Constanța hätte eintreffen sollen, um 15:00 Uhr aber immer noch stillstand. Ein CFR-Mitarbeiter informierte die Fahrgäste, dass die Wartezeit noch etwa eine Stunde betragen würde, was zu einer Verspätung von rund zwei Stunden führte.
Reaktion und provisorische Reparatur
CFR SA entsandte Interventionsteams zur technischen Überprüfung und Notfallreparatur an die Unfallstelle. Nach der Schadensbewertung führten die Teams provisorische Stabilisierungsarbeiten durch. Um 15:14 Uhr wurde die Strecke für den Verkehr unter einer strengen Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h an der betroffenen Stelle wieder freigegeben.
Die Züge verkehren derzeit mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h bei Kilometer 240+970. Diese Maßnahme ermöglicht den Verkehr auf diesem Abschnitt unter kontrollierten technischen Bedingungen.
Fachpersonal bleibt vor Ort, um den Bereich zu überwachen und die endgültige Instandsetzung vorzubereiten.
- Schienenbruch bei Kilometer 240+970 entdeckt; gesamter Zugverkehr eingestellt.
- Strecke nach provisorischer Stabilisierung mit Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h wieder freigegeben.
- Dauerhafte Reparatur: Sieben Meter langer Schienenabschnitt wird während eines Sperrfensters ausgetauscht.
Dauerhafte Reparatur
Die dauerhafte Reparatur umfasst das Herausschneiden des beschädigten Teils und das Einschweißen eines neuen sieben Meter langen Schienenabschnitts. CFR SA erklärte, dass die Arbeiten durchgeführt werden, sobald die Verkehrsbelastung nachlässt und ein geeignetes Zeitfenster für die Streckensperrung gefunden wird, um die Beeinträchtigung des Personenverkehrs so gering wie möglich zu halten. Bis dahin bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung bestehen.
Auswirkungen auf die Fahrgäste
Alle Züge, die den Korridor Eforie Nord–Eforie Sud durchqueren, hatten während der Unterbrechung Verspätungen. CFR SA hielt operativen Kontakt zu den Eisenbahnverkehrsunternehmen, damit diese die Fahrgäste über die Änderungen informieren konnten. Es wurden keine Verletzten oder Entgleisungen gemeldet.


