Fußball · Bilbao und Valencia

La-Liga-Schiedsrichter geben ab dem Wochenende des 31. Oktober Interviews im Fernsehen nach dem Spiel

Die Schiedsrichter werden am Ende von zwei Partien pro Spieltag den Fragen der Sender Rede und Antwort stehen; für ihre Bezahlung ist ein Budget von 500.000 Euro vorgesehen. Die ersten Testspiele sind Levante gegen Atlético de Madrid und Athletic Club gegen Real Sociedad.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, SAPO, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bilbao, Valencia · Spanien

Ein Novum für den spanischen Fußball

La Liga und das Comité Técnico de Árbitros (CTA) haben vereinbart, dass die Schiedsrichter nach den Spielen Fragen der Sender beantworten – zusätzlich zu den Interviews vor dem Spiel, die sie bereits geben. Laut L'Equipe soll die Maßnahme zwei Partien pro Spieltag umfassen, mit je einem Interview für die Rechteinhaber DAZN und Movistar+. Der CTA-Präsident Fran Soto ist die treibende Kraft hinter der Änderung, die in den Berichten als längst geforderter Schritt beschrieben wird, um die Kommunikation mit den Fans zu verbessern und die Arbeit der Schiedsrichter transparenter zu machen. Schiedsrichter hatten den übertragenden Sendern bereits vor den Spielen Interviews gegeben, sodass der neue Schritt einen Termin nach dem Schlusspfiff zu einer bestehenden Praxis hinzufügt.

Die ersten Testspiele

In den Berichten werden Levante gegen Atlético de Madrid und Athletic Club gegen Real Sociedad als die ersten beiden Testspiele genannt. Die Partie von Levante im Ciutat de València soll gegen 15:50 Uhr enden, wenn sich der Schiedsrichter den Reportern stellen soll. DAZN führt das baskische Derby im San Mamés für Sonntag, den 1. November, um 21:00 Uhr, und Pablo Pinto sagte bei DAZN, der Unparteiische dieser Begegnung werde nach dem Schlusspfiff am Spielfeldrand mit einem Journalisten sprechen. Zunächst sollen die Gespräche in den Flash-Zonen direkt auf dem Platz stattfinden; gelingen sie, ist geplant, sie auf die übrigen Spiele jedes Spieltags auszuweiten. LaSexta berichtet, dass am Eröffnungswochenende mindestens zwei Schiedsrichter interviewt werden.

Budget und die weitere Debatte

Für die Bezahlung der Schiedsrichter, die an den Senderinterviews teilnehmen, wurde ein Budget von 500.000 Euro bereitgestellt. DAZN beziffert die Summe auf eine halbe Million Euro, die unter den Schiedsrichtern als Gruppe aufgeteilt werden soll. Die Maßnahme fällt in eine Zeit, in der der sogenannte Negreira-Fall weiter öffentlich diskutiert wird, ohne dass eine endgültige Klärung vorliegt. Die größten Klubs liefern sich weiterhin Wortgefechte über Schiedsrichterentscheidungen, die angeblich die eine oder andere Seite begünstigen. Schiedsrichter waren in früheren Jahren auch schon vor den Endspielen der Copa del Rey und der Supercopa de España bei Pressekonferenzen aufgetreten, sodass der Termin nach dem Spiel an eine ältere Gepflogenheit anknüpft.

Umsetzung und was als Nächstes kommt

Ab dem 11. Spieltag der Primera División werden die Schiedsrichter nach den Spielen interviewt, wobei dies am Eröffnungswochenende mindestens zwei von ihnen tun werden. Die Berichte erwarten, dass die Zahl der teilnehmenden Schiedsrichter mit jedem Spieltag steigt. Das CTA will den Versuch schrittweise ausweiten, je nachdem, wie er aufgenommen wird. Die Illustration in einem Bericht zeigt Juan Martínez Munuera, den Schiedsrichter des jüngsten Clásico, wie er vor dieser Partie im Spotify Camp Nou vor den Mikrofonen von DAZN spricht. Das baskische Derby am Sonntag, den 1. November, ist laut DAZN die erste Begegnung, bei der ein Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff sprechen soll.

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