Diplomatie · Athen
Samaras kontert Mitsotakis und bestreitet, die Türkei mit einem Freundschaftsvertrag reingewaschen zu haben
Der frühere Ministerpräsident Antonis Samaras hat am Dienstag, 3. November 2026, auf das Interview von Kyriakos Mitsotakis bei Alpha Radio geantwortet, die Kritik am Dialog seiner Regierung mit der Türkei in den Jahren 2012–2014 zurückgewiesen und deren Bilanz in Athen verteidigt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NEWS 24/7, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Dienstag, 3. November 2026, erklärte Antonis Samaras, der Ministerpräsident solle sich eher Sorgen um die erfolglose UN-Abstimmung über rechtswidrige türkisch-libysche Handlungen machen als um den Dialog seiner Regierung mit der Türkei in den Jahren 2012–2014.
Er sagte, seine Regierung habe die Türkei international nicht reingewaschen, indem sie einen Freundschaftsvertrag unterzeichnete, und nannte die Zwischenfälle bei Kasos und die Umwandlung der Hagia Sophia als Entwicklungen, die es in jener Zeit nicht gegeben habe.
In einem Interview bei Alpha Radio sagte Kyriakos Mitsotakis, Samaras erinnere sich nicht daran, wie er mit der Türkei umgegangen sei, und verwies auf Grauzonen, ein geteiltes Zypern und Verstöße in jener Zeit.
Ein schriftlicher Angriff auf den Ministerpräsidenten
Der frühere Ministerpräsident Antonis Samaras hat am Dienstag, 3. November 2026, in einer Erklärung auf Äußerungen reagiert, die der Ministerpräsident in einem Interview bei Alpha Radio gemacht hatte. Mitsotakis hatte den Dialog angesprochen, den die Regierung von Samaras in den Jahren 2012–2014 mit der Türkei führte – ein Bericht nennt den Zeitraum 2012–2015. Samaras warf ihm vor, über die erfolglosen Ergebnisse einer UN-Abstimmung über rechtswidrige türkisch-libysche Handlungen hinwegzusehen, statt sich mit dieser Abstimmung zu befassen. Die Erklärung war als direkte Antwort formuliert; Samaras schrieb, der Ministerpräsident solle sich eher Sorgen um die Abstimmung machen als um die Kontakte seines Vorgängers mit Ankara.
Was Samaras zufolge damals fehlte
Samaras listete eine Reihe von Entwicklungen auf, die es seiner Darstellung zufolge während seiner Amtszeit nicht gab. Es habe kein rechtswidriges türkisch-libysches Memorandum gegeben, kein andauerndes türkisches Navtex in der Ägäis und keine Doktrin der „Blauen Heimat“, die als offizielle Politik der Türkei gegen Griechenland verabschiedet worden sei. Er erklärte zudem, seine Regierung habe Sinirlioglu, die zentrale Figur hinter der Doktrin der „Blauen Heimat“, in keinem OSZE-Gremium unterstützt, während Ankara ihn nun als UN-Generalsekretär ins Spiel bringe. Laut Samaras hatte es die Zwischenfälle bei Kasos nicht gegeben, und die Hagia Sophia sei damals noch nicht in eine Moschee umgewandelt worden. Er schloss mit der Feststellung, die Türkei habe in dieser Zeit keine vollendeten Tatsachen zu Lasten Griechenlands geschaffen.
„Wir haben die Türkei international nicht reingewaschen, indem wir einen Freundschaftsvertrag mit ihr unterzeichnet haben.“
Dieser Satz richtete sich gegen den Vorwurf, der unter seiner Regierung unterzeichnete Freundschaftsvertrag habe Ankara internationale Deckung verschafft. Samaras stellte den Vertrag als Kernpunkt des Streits dar und setzte ihn der Liste späterer Entwicklungen gegenüber, die er der aktuellen Periode zuschrieb.
Die Erwiderung von Mitsotakis
In dem Interview bei Alpha sagte Mitsotakis, es habe ihn getroffen, dass Samaras sich nicht daran erinnere, wie er als Ministerpräsident mit der Türkei umgegangen sei. Er erinnerte daran, dass der Dialog jener Zeit inmitten von Grauzonen, eines geteilten Zypern und von Verstößen stattgefunden habe, und sagte, die Politik der Türkei habe sich nicht geändert. Er fügte hinzu, Samaras habe damals mit der Türkei gesprochen, Erdogan getroffen und Freundschaftserklärungen abgegeben. Mitsotakis verlangte zudem, frühere Ministerpräsidenten sollten sich an ihre eigene Bilanz erinnern.
„Ich erwarte von früheren Ministerpräsidenten, dass sie sich an ihre eigene Geschichte und daran erinnern, was sie selbst getan haben.“
Die Antwort von Samaras kehrte zu derselben Periode zurück und drehte den Vergleich um: Er stellte die Jahre 2012–2014 als eine Zeit geringerer Spannungen dar. Er wiederholte, die griechische Öffentlichkeit werde die Bilanzen der beiden Regierungen selbst beurteilen.
Abschließender Schlagabtausch
Samaras beendete seine Erklärung mit einer Spitze gegen die öffentliche Kommunikation des Ministerpräsidenten. Er sagte, so sehr Mitsotakis die Menschen auch mit „Pizzen“ und „Dorf-Salaten“ abspeisen wolle, wisse die griechische Öffentlichkeit Bescheid, urteile und vergleiche. Der Schlagabtausch war damit von beiden Seiten um die Türkei-Frage herum aufgebaut: Mitsotakis konzentrierte sich auf die Bilanz von Samaras, Samaras auf die UN-Abstimmung und den Vertrag.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grWütender Samaras gegen Mitsotakis: Wir haben die Türkei international nicht reingewaschenΛάβρος Σαμαράς κατά Μητσοτάκη: Εμείς δεν ξεπλύναμε διεθνώς την Τουρκία · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Samaras: Mitsotakis füttert die Leute mit „Pizzen“ und „Bauernsalaten“Σαμαράς: Ο Μητσοτάκης ταΐζει τον κόσμο με "πίτσες" και "χωριάτικα" · Original auf Griechisch
- NewsITSamaras gegen Mitsotakis: Egal wie sehr er versucht, die Leute mit „Pizzen“ und „Bauernsalaten“ zu füttern, das griechische Volk weiß BescheidΣαμαράς κατά Μητσοτάκη: Όσο και να προσπαθεί να ταίσει τον κόσμο με "πίτσες" και "χωριάτικα", ο ελληνικός λαός γνωρίζει · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήAnt. Samaras: K. Mitsotakis glaubt, die Griechen hätten ein sehr kurzes Gedächtnis - Neues Feuer in den griechisch-türkischen BeziehungenΑντ. Σαμαράς: Πολύ κοντή μνήμη θεωρεί ο Κ. Μητσοτάκης πως έχουν οι Έλληνες - Νέα πυρά για τα ελληνοτουρκικά · Original auf Griechisch
- Antonis Samaras
- Früherer griechischer Ministerpräsident, der die Erklärung gegen Mitsotakis in der Türkei-Politik abgab
- Kyriakos Mitsotakis
- Griechischer Ministerpräsident, der in einem Interview bei Alpha Radio die Türkei-Bilanz von Samaras kritisierte
- Sinirlioglu
- Figur, die in den Erklärungen als Protagonist der Doktrin der „Blauen Heimat“ beschrieben und von der Türkei als UN-Generalsekretär ins Spiel gebracht wird
- Erdogan
- Türkischer Staatschef, den Samaras laut Mitsotakis während des Dialogs 2012–2014 traf
- Organisationen
- Vereinte Nationen
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