Gesundheit & Bildung · Madison
Säugling in Wisconsin stirbt an Masern – erster Maserntod des Bundesstaates seit 1990
Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates teilten am Donnerstag, 5. November, mit, dass ein Säugling im Südwesten Wisconsins an Masern gestorben ist – der erste derartige Todesfall im Bundesstaat seit 36 Jahren. In diesem Jahr wurden dort 431 Fälle registriert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, N-tv, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Gesundheitsministerium von Wisconsin teilte am 5. November mit, ein Säugling im Südwesten des Bundesstaates sei an Masern gestorben; der Coroner gab Masern als Todesursache an.
Bis Donnerstag waren in Wisconsin 431 Masernfälle in 13 Countys registriert. Bis auf drei waren alle Infizierten ungeimpft, neun Menschen wurden im Krankenhaus behandelt.
Die CDC hat in diesem Jahr vier Todesfälle im Zusammenhang mit Masern in den USA bestätigt, Pennsylvania meldete fünf und untersucht einen möglichen sechsten. Zum 29. Oktober zählte die CDC 4.852 bestätigte Fälle.
Die Impfquote in den USA ist unter die 95 Prozent gefallen, die zur Verhinderung von Masernausbrüchen nötig sind – nachdem die Krankheit im Jahr 2000 als nicht mehr kontinuierlich zirkulierend eingestuft worden war.
- 29.10.Die CDC zählt 2026 landesweit 4.852 bestätigte Masernfälle in den USA
- Woche vom 2. November 2026Ein Kind stirbt in New York an Masern
- 5.11.Wisconsin meldet den Maserntod eines Säuglings – den ersten seit 1990
Der Todesfall und die Reaktion des Bundesstaates
Das Gesundheitsministerium von Wisconsin (Department of Health Services) teilte am Donnerstag, 5. November, mit, ein Säugling im Südwesten Wisconsins sei nach einer Maserninfektion gestorben. Der Coroner gab Masern als Todesursache an. Wo sich der Todesfall ereignete, teilte das Ministerium nicht mit und hielt weitere Einzelheiten zum Schutz der Privatsphäre der Familie zurück. Es ist der erste Maserntod des Bundesstaates seit 1990 – ein Abstand von 36 Jahren.
Kirsten Johnson, die Gesundheitsministerin des Bundesstaates, begann ihre Erklärung mit den Worten, ihr Herz sei bei der Familie gebrochen.
„Jeder Tod eines Kindes ist eine Tragödie – und umso mehr, wenn er mit einer durch Impfung vermeidbaren Krankheit zusammenhängt.“
Der Ausbruch in Wisconsin
Bis Donnerstag waren in Wisconsin 431 Masernfälle registriert, und bis auf drei hatten alle Infizierten keine Masernimpfung erhalten. Neun Menschen waren im Krankenhaus behandelt worden. Der Ausbruch begann im Sommer und erstreckt sich inzwischen über 13 Countys; der Bundesstaat meldet den stärksten Anstieg seit mehr als 35 Jahren. Die Behörden warnten, die tatsächliche Zahl der Infektionen könne höher liegen, weil manche Erkrankte nie ärztliche Hilfe suchen oder sich testen lassen. Die Masernimpfung verhindert eine Infektion zu 97 Prozent. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates riefen die Bevölkerung angesichts der höchsten Fallzahl seit Jahrzehnten zur Impfung auf.
Landesweites Bild und New York
Die CDC hat in diesem Jahr vier Todesfälle im Zusammenhang mit Masern in den Vereinigten Staaten bestätigt, doch die Gesundheitsbehörden der Bundesstaaten melden höhere Zahlen. Pennsylvania hat in diesem Jahr fünf Todesfälle gemeldet und untersucht einen möglichen sechsten. Bereits in der Woche ab dem 2. November war in New York ein Kind an Masern gestorben – der erste derartige Todesfall dort seit mehr als 30 Jahren. Anfang November rief New York den Notstand aus, nachdem sich binnen einer Woche mehr als 100 Menschen infiziert hatten. Die CDC zählte zum 29. Oktober 2026 landesweit 4.852 bestätigte Fälle, während in den gesamten Vereinigten Staaten im Jahr 2025 2.289 Fälle registriert worden waren.
Warum sich Masern ausbreiten und die Impflücke
Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten der Welt. Die meisten Infektionen verlaufen mild, doch es kann zu schweren Komplikationen bis hin zum Tod kommen. Das Virus sitzt im Rachen einer infizierten Person, und Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen freigesetzt werden, können in der Luft schweben. Säuglinge unter zwölf Monaten gehören zu den am häufigsten Infizierten. Die CDC verzeichnete von 2001 bis 2022 landesweit nur drei Maserntote. Im Jahr 2000 wurde die Krankheit in den Vereinigten Staaten als nicht mehr kontinuierlich zirkulierend eingestuft – ein Status, der von einer hohen Impfquote abhing. Diese Quote ist inzwischen unter die 95 Prozent gefallen, die zur Verhinderung von Ausbrüchen nötig sind.
Kritik an der Politik
Robert F. Kennedy Jr., Gesundheitsminister der USA, hat wiederholt Zweifel an Impfungen geäußert. Laut 7sur7 verbreitete er falsche Behauptungen über Impfstoffe und trieb trotz des Widerstands der meisten Ärztinnen, Ärzte und Wissenschaftler eine umfassende Neuausrichtung der US-Impfpolitik voran. Die Gouverneurin von New York führte die steigenden Infektionszahlen in ihrem Bundesstaat auf die Politik der Trump-Regierung zurück, die ihrer Ansicht nach das Vertrauen in Impfungen untergraben hat.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 7sur7Säugling stirbt in Wisconsin an Masern, eine Premiere seit 36 JahrenUn bébé décède de la rougeole dans le Wisconsin, une première en 36 ans · Original auf Französisch
- N-tvDer Tag: Erster Fall seit Jahrzehnten: Säugling stirbt in Wisconsin an Masern
- EL MUNDOKind stirbt an Masern in Wisconsin (USA), der erste Todesfall im Bundesstaat seit 1990Un niño muere por sarampión en Wisconsin (EEUU), el primero en el estado desde 1990 · Original auf Spanisch
- NOSBaby stirbt in den USA an Masern, erster Todesfall in Wisconsin seit 36 JahrenBaby overleden aan mazelen in VS, eerste sterfgeval in Wisconsin in 36 jaar · Original auf Niederländisch
- Kirsten Johnson
- Gesundheitsministerin des Bundesstaates Wisconsin, die den Maserntod des Säuglings bekannt gab
- Robert F. Kennedy Jr.
- Gesundheitsminister der USA, dessen Impfpolitik und Äußerungen kritisiert werden
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