
Polizei sucht nach dreimonatigem Jungen, der in Renningen aus Kinderwagen entführt wurde
Ein drei Monate alter Junge verschwand am Donnerstagabend in Renningen (Baden-Württemberg) aus seinem Kinderwagen. Die Polizei teilte mit, das Kind sei von einer unbekannten Person herausgehoben worden. Eine großangelegte Suche mit Hubschraubern, Drohnen und 40 Hunden läuft.
Was geschah
Ein drei Monate alter Junge verschwand in der Nacht zum 18. Juni 2026 in der Stadt Renningen, rund 25 Kilometer westlich von Stuttgart. Die Polizei wurde kurz vor Mitternacht alarmiert. Nach Angaben eines Sprechers war der Säugling kurz unbeaufsichtigt und wurde von einer unbekannten Person aus seinem Kinderwagen genommen.
Das Kind war kurzzeitig unbeaufsichtigt. Es wurde von einer unbekannten Person aus dem Kinderwagen gehoben und weggebracht.
Grabenstein fügte hinzu, die Ermittler hätten begonnen, den unmittelbaren Tatort abzusuchen und sich konzentrisch nach außen vorzuarbeiten. Bis Freitagmorgen hätten sich keine Hinweise ergeben.
Leider haben wir derzeit keine heiße Spur. Natürlich könnte das Kind auch schon ganz woanders sein.
Suchaktion
Das Polizeiaufgebot ist umfangreich. Die Zahl der eingesetzten Beamten wurde nicht genannt, aber zu den Ressourcen gehören mehrere Hubschrauber, mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohnen und 40 Suchhunde aus Mantrailer-, Flächensuch- und Leichenspürhunde-Einheiten aus ganz Baden-Württemberg. Freiwillige des Deutschen Roten Kreuzes und örtlicher Rettungsdienste versammelten sich am frühen Freitagmorgen auf einem Supermarktparkplatz, der als Bereitstellungsraum abgesperrt wurde.
Eine Sprecherin bestätigte, dass der genaue Ort, an dem das Kind verschwand, mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben werde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Offizielle Reaktion
Renningens Bürgermeisterin Melanie Hettmer zeigte sich sprachlos.
Ich bin sprachlos und zutiefst besorgt. Ich hoffe, dass das Kind wohlbehalten gefunden wird.
Die Gemeinde mit rund 18.500 Einwohnern stehe in engem Kontakt mit der Polizei, so Hettmer. Ein Motiv oder eine Beschreibung des Täters wurden nicht veröffentlicht.


