Verkehr · Bergamo und Brüssel

Ryanair schließt Gepäckaufgabe ab 10. November 60 Minuten vor Abflug

Ab dem 10. November schließt Ryanair seine Gepäckaufgabeschalter 60 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit statt wie bisher 40 Minuten. Nur jeder fünfte Passagier gibt Aufgabegepäck auf, die Änderung betrifft also eine Minderheit der Fluggäste.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, La Razón, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bergamo, Brüssel · Italien, Belgien
Wie es dazu kam
  1. April 2026Ryanair kündigt die 60-Minuten-Frist für die Gepäckaufgabe an
  2. 10.11.Die 60-Minuten-Frist tritt an allen Ryanair-Flughäfen in Kraft

Was sich am 10. November ändert

Ab Dienstag, 10. November, schließt Ryanair seine Gepäckaufgabeschalter an den Flughäfen 60 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit, bisher sind es 40 Minuten. Die Airline hatte die Änderung erstmals im April 2026 angekündigt und erklärt, sie gelte an allen Ryanair-Flughäfen, auch an italienischen wie Mailand Bergamo, Mailand Malpensa, Rom Fiumicino und Neapel. Passagiere, die online eingecheckt haben, müssen ihr Aufgabegepäck weiterhin vor dieser Frist abgeben. Am Beispiel eines Flugs um 10:00 Uhr von Bergamo nach London liegt die aktuelle Frist bei 09:20 Uhr, ab dem 10. November wäre es 09:00 Uhr. Marketingchef Dara Brady erklärte:

„Ab Dienstag, 10. November, schließen die Gepäckaufgabeschalter an allen Ryanair-Flughäfen 60 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit statt wie bisher 40 Minuten.“

Dara Brady

Wen die Änderung trifft

Die Änderung betrifft rund jeden fünften Passagier. Ryanair zufolge geben nur 20 % der Kunden Gepäck im Frachtraum auf, die übrigen 80 % reisen ohne Aufgabegepäck und sind nicht betroffen. Diese Passagiere checken online auf der Website oder in der App ein, erhalten ihre Bordkarte auf dem Handy und gehen direkt zur Sicherheitskontrolle. Wer den Check-in am Flughafen vermeidet, spart zudem die 55 Euro, die die Airline für den Check-in vor Ort verlangt. Die Airline rät, frühzeitig anzureisen, besonders vor Weihnachten, wenn die Warteschlangen länger sein können.

Anteil der Ryanair-Passagiere mit Aufgabegepäck%
Gibt Gepäck im Frachtraum auf
20 %
Ohne Aufgabegepäck
80 %

Daten aus dem Artikeltext

Warum Ryanair die Änderung vornimmt

Ryanair zufolge haben Passagiere mit Aufgabegepäck durch die Verschiebung mehr Zeit, die Sicherheits- und Passkontrolle zu passieren und vor Beginn des Boardings am Gate zu sein. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben die Zahl der Passagiere verringern, die wegen Verzögerungen in den Flughafenschlangen ihren Flug verpassen. Brady verwies auf reiseintensive Zeiten, in denen die Schlangen länger sein können, als die Momente, in denen der zusätzliche Puffer am wichtigsten ist. Die Änderung wurde bereits im April angekündigt, sodass Passagiere seitdem Zeit hatten, sich darauf einzustellen. Ryanair stellt sie als kleine Anpassung und nicht als neue Gebühr dar.

Automaten und Bordkarten

Ryanair plant zudem Selbstbedienungsautomaten für die Gepäckaufgabe, die mit der eigenen App verbunden sind und es Passagieren ermöglichen sollen, ihr Gepäck zu registrieren und die Gepäckanhänger zu drucken. Die Automaten sollen Arbeitsschritte automatisieren, die derzeit an den Schaltern erledigt werden, und die Airline näher an Wettbewerber heranbringen, die solche Systeme bereits nutzen. Seit November 2025 akzeptiert die Airline nur noch Bordkarten, die beim Online-Check-in auf ihrer Website oder in der App erzeugt wurden; Papierbordkarten wurden abgeschafft. Damit ist das Handy für alle Ryanair-Fluggäste zum zentralen Reisedokument geworden.

Ausblick auf die Flugpreise

Unabhängig davon erklärte Ryanair-Chef Michael O'Leary im Oktober 2026 auf einer Pressekonferenz in Brüssel, Reisende in ganz Europa würden 2027 den stärksten Anstieg der Flugpreise in der Geschichte erleben. Er prognostizierte weniger Sitzplätze, weil Insolvenzen und Übernahmen von Airlines die Kapazität verringern, und sagte Preissteigerungen von bis zu 20 % voraus. Die Prognose bezieht sich auf Airlines, deren Treibstoffkosten nicht abgesichert sind und die damit den Kerosinpreisen ausgesetzt sind. Kerosin ist stark gestiegen, vor allem wegen der faktischen Schließung der Straße von Hormus während des Iran-Kriegs.

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