Diplomatie · Washington, Moskau und St. Petersburg
USA erwägen Aufhebung der Sanktionen gegen Russlands Direktinvestitionsfonds unter Leitung von Dmitriev
Die Regierung Trump prüft die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Russian Direct Investment Fund, einen staatlichen Fonds unter der Leitung von Kirill Dmitriev, während die Gespräche über ein Ende des Krieges in der Ukraine sich auf Geschäftsabschlüsse mit Moskau ausweiten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, rmf24.pl, Financial Times News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein US-Vertreter bestätigte, dass der Antrag des Fonds auf Aufhebung der Sanktionen über die etablierten Verfahren geprüft wird, wie die New York Times am 27. Oktober 2026 berichtete.
Russische Vertreter drängten auf den Schritt im Rahmen von Gesprächen über die Beteiligung des Fonds am Transport russischen Dieselkraftstoffs in die Vereinigten Staaten.
Die US-Sanktionen folgten auf den umfassenden Einmarsch Russlands 2022 in der ersten Maßnahmenwelle, die Europäische Union sanktionierte den Fonds 2025.
Die Financial Times berichtet über Gespräche zu einer möglichen Rückkehr amerikanischer Ölkonzerne nach Russland nach dem Krieg, darunter ein Joint Venture auf Sachalin, während Steve Witkoff Anfang September in St. Petersburg Geschäfte mit Putin erörterte.
- 2022US-Sanktionen gegen den Fonds in der ersten Welle nach dem umfassenden Einmarsch Russlands
- 2025Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen den Fonds
- 27.10.Berichten zufolge prüft die Regierung die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Fonds
Ein Fonds im Zentrum der Sanktionsdebatte
Die Regierung Trump wägt ab, ob sie die US-Sanktionen gegen den Russian Direct Investment Fund (RDIF) aufhebt, einen staatlichen Fonds unter der Leitung von Kirill Dmitriev, den TVP als Gesandten Wladimir Putins beschreibt. Die New York Times berichtete am 27. Oktober 2026 über die Prüfung und stellte sie als jüngstes Zugeständnis an Moskau dar, während Donald Trump wirtschaftliche Anreize verfolgt, die den Krieg in der Ukraine beenden sollen. Laut der Zeitung drängten russische Vertreter auf diesen Schritt im Rahmen umfassenderer Gespräche über die Rolle des Fonds beim Transport russischen Dieselkraftstoffs in die Vereinigten Staaten. Ein US-Vertreter bestätigte, dass der Antrag des Fonds auf Aufhebung der Sanktionen über die etablierten Verfahren geprüft werde, und beschrieb das Ziel damit, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu verbessern und zur Beendigung des Krieges beizutragen. Derselbe Vertreter lobte Dmitriev als hilfreichen Gesandten für die amerikanischen Unterhändler in den Gesprächen zur Beendigung des Konflikts.
Sanktionsgeschichte und Bilanz des Fonds
Die Vereinigten Staaten belegten den Fonds in der ersten Maßnahmenwelle nach dem umfassenden Einmarsch Russlands im Jahr 2022 mit Sanktionen, die Europäische Union folgte 2025. Die Regierung Biden bezeichnete ihn als Korruptionsfonds für Putin und als Symbol der weiterreichenden russischen Kleptokratie. Der Fonds sollte Investitionen nach Russland locken und große Wirtschaftsprojekte finanzieren; er hat Milliarden von Dollar in russische Unternehmen gesteckt, oft gemeinsam mit Investoren aus dem Nahen Osten und anderen Regionen. Eine Aufhebung der Maßnahmen würde einen jahrelangen US-Versuch rückgängig machen, mit wirtschaftlichem Druck das russische Verhalten zu ändern, so die New York Times. Die folgende Zeitleiste gibt die berichtete Sanktionsgeschichte wieder.
Geschäftsabschlüsse auf dem Tisch
Über den Fonds hinaus berichtet die New York Times, dass Trumps Gesandte und Putin über den Verkauf eines Teils des russischen Ölkonzerns Lukoil an eine gut vernetzte Investorengruppe gesprochen haben. Dieselben Gespräche hätten einem Bericht zufolge auch ein Vorhaben zur Erdgasförderung in Alaska umfasst, wo mehrere Führungskräfte aus Sorge über verdeckte russische Finanzierung zurücktraten. Die Zeitung nennt zudem einen Vorschlag, die russischen Gasexporte nach Europa zu erhöhen, der europäische Regierungen verblüfft habe. Die Financial Times berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, Washington und Moskau sprächen über eine mögliche Rückkehr großer amerikanischer Ölkonzerne auf den russischen Markt nach Kriegsende. Zu den Ideen gehöre die Wiederaufnahme eines Joint Ventures vor Sachalin, einer Insel im Fernen Osten, sowie die Einbindung amerikanischer Unternehmen in wiederaufgenommene russische Ölverkäufe nach Europa über die Druschba-Pipeline. Denselben Quellen zufolge erörterte Witkoff Anfang September in St. Petersburg Geschäftsabschlüsse mit Putin, und Fotos des Kreml-Pressepools zeigten ihn bei einem späteren Moskau-Besuch, wie er „Business Deals“ auf seinen Notizblock schrieb. Zwei der Personen sagten, Moskau betrachte die Geschäfte als Anreize für Trump, die Beziehungen vor Kriegsende zu normalisieren.
Reaktionen und offene Fragen
Juri Uschakow, ein Berater Putins, sagte nach Witkoffs jüngstem Besuch, der neue Friedensvorschlag, den Witkoff mitbrachte, füge zusammen mit Vorschlägen aus Kiew und Europa wenig zur Beendigung des Krieges hinzu, während beide Seiten bei großangelegten Wirtschaftsprojekten Fortschritte gemacht hätten. Kritiker, darunter einige republikanische Politiker, argumentieren, Russland könne wirtschaftliche Vorteile erlangen, ohne dass echter Druck bestehe, seine Aggression gegen die Ukraine zu beenden. Eric Green, ein ehemaliger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats, beschrieb den möglichen Schritt so:
„Das wäre ein klarer Beleg dafür, dass wir unsere frühere Haltung aufweichen.“
Sein Punkt war, dass die Sanktionen und andere Kosten für Russland so lange bestehen bleiben sollten, bis eine Einigung zur Ukraine erzielt sei. Der US-Vertreter sagte der Financial Times, etwaige Wirtschaftsabkommen würden in einen umfassenden Friedensrahmen eingebettet, und nichts sei abschließend entschieden. ExxonMobil, das einzige US-Unternehmen im Projekt Sachalin-1, erklärte 2025, es verhandle mit Russland über eine Entschädigung für die Beschlagnahme seines 30-Prozent-Anteils, habe aber keine Pläne, den Betrieb wieder aufzunehmen; auf eine Bitte um Stellungnahme reagierte das Unternehmen nicht.
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Die USA unter Trump: zweite Amtszeit
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Quellen und Kontext
- TVP InfoTrump will Sanktionen gegen Russland aufheben. Ein Vorschlag wurde gemachtTrump chce zniesienia sankcji na Rosję. Padła propozycja · Original auf Polnisch
- rmf24.plUS-Regierung erwägt das Auftauen von „Putins Sparschwein“Administracja USA rozważa odmrożenie "skarbonki Putina · Original auf Polnisch
- Financial Times NewsWashington diskutiert russische Geschäfte für US-Ölkonzerne bei Friedensgesprächen zur UkraineWashington discusses Russian deals for US oil majors in Ukraine peace talks · Original auf Englisch
- The New York TimesDie USA nannten es Putins „Schmiergeldfonds“. Jetzt könnte Trump die Sanktionen dagegen aufheben.The U.S. Called It Putin's 'Slush Fund.' Now Trump May Drop Sanctions on It. · Original auf Englisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Regierung die Sanktionserleichterung prüft
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, dessen Gesandter Kirill Dmitriev den Fonds leitet
- Kirill Dmitriev
- Leiter des Russian Direct Investment Fund und Gesandter in den Gesprächen mit den USA
- Steve Witkoff
- Sondergesandter des US-Präsidenten, der Geschäfte mit Putin erörterte
- Joe Biden
- Ehemaliger US-Präsident, dessen Regierung den Fonds sanktionierte und ihn als Korruptionsfonds für Putin bezeichnete
- Eric Green
- Ehemaliger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats, der die mögliche Lockerung der Sanktionen kritisierte
- Yuri Ushakov
- Berater Putins, der sich zum Friedensvorschlag und zu Wirtschaftsprojekten äußerte
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