Konflikte · Bukarest
Kubaner mit Wohnsitz in Russland droht rumänischer Haftbefehl wegen Sabotageplans von 2024
Ein 35-jähriger Kubaner mit Wohnsitz in Russland ist von einem Haftbefehl in Abwesenheit des Berufungsgerichts Bukarest betroffen. Die Staatsanwaltschaft bringt ihn mit einem Sabotageplan aus dem Jahr 2024 in Verbindung, den die rumänische Polizei vereitelt hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Ziare.com, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Berufungsgericht Bukarest gab am 2. November 2026 dem Antrag auf einen 30-tägigen Haftbefehl in Abwesenheit statt, den DIICOT am 5. November 2026 bekannt gab.
Laut Staatsanwaltschaft zahlte der Kubaner im Juni und Juli 2024 an einen Kolumbianer, damit dieser strategische Ziele in Rumänien fotografierte und filmte. Der Kolumbianer wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt; das Urteil wurde am 22. September 2025 rechtskräftig.
Die rumänischen Behörden hatten Ende 2024 mitgeteilt, sie hätten den Plan vereitelt und den Kolumbianer festgenommen, der damals laut Digi24 34 Jahre alt war.
Justizbehörden in Lettland, Polen und Tschechien ermitteln gegen ihn wegen der Koordinierung von Sabotageakten, und das US-Justizministerium erklärt, er gehöre den russischen Nachrichtendiensten an.
- 22.09.Das Urteil gegen den Kolumbianer wird rechtskräftig
- 2.11.Das Berufungsgericht Bukarest gibt dem Antrag auf Haft in Abwesenheit statt
- 5.11.DIICOT gibt den Haftbefehl bekannt
Haftbefehl in Abwesenheit erlassen
Das Berufungsgericht Bukarest gab am 2. November 2026 einem Antrag der Staatsanwaltschaft statt und ordnete die vorbeugende Untersuchungshaft in Abwesenheit gegen einen 35-jährigen kubanischen Staatsbürger mit Wohnsitz in der Russischen Föderation an. Der Haftbefehl gilt 30 Tage und beginnt mit dem Tag seiner Vollstreckung zu laufen. DIICOT gab die Entscheidung am Donnerstag, 5. November 2026, in einer Pressemitteilung bekannt. Der Mann wird wegen Anstiftung zu Diversionsakten ermittelt, die Digi24 als Sabotage bezeichnet. Da die Entscheidung in Abwesenheit erging, war der Verdächtige nicht vor Gericht anwesend. Ziare.com berichtet, die rumänische Polizei habe ihn zur internationalen Fahndung ausgeschrieben; er sei in Kuba geboren, habe aber seinen Wohnsitz in der Russischen Föderation.
Der Plan von 2024
Laut Staatsanwaltschaft betrifft der rumänische Fall einen Plan, strategische Ziele in Brand zu setzen oder zu sprengen – beschrieben als Objekte von besonderer Bedeutung, die die nationale Sicherheit gefährden könnten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Juni und Juli 2024 Geldsummen angeboten zu haben, um einen kolumbianischen Staatsbürger dazu zu bewegen, nach Rumänien zu reisen und Informationen für den Plan zu sammeln. Der Kolumbianer habe vor Ort Aufklärung betrieben und Fotos und Videos der Ziele angefertigt, heißt es in der Erklärung von DIICOT. Digi24 berichtet, die Ziele hätten im Kreis Ilfov gelegen. Die rumänischen Behörden hatten Ende 2024 mitgeteilt, sie hätten den Plan vereitelt und den Kolumbianer festgenommen, der damals laut Digi24 34 Jahre alt war. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt; laut DIICOT ist das Urteil am 22. September 2025 rechtskräftig geworden. Ziare.com berichtet, er verbüße die Strafe seit September 2025.
In ihrer Erklärung erläuterte DIICOT, warum der Plan sein Ziel nie erreichte:
„Der kriminelle Plan wurde durch das Eingreifen der Polizeibehörden nicht zu Ende geführt.“
Weitere Ermittlungen
Das US-Justizministerium bestätigte in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung, dass der Verdächtige den russischen Nachrichtendiensten angehört. In derselben Mitteilung hieß es, Anklagen gegen fünf für diese Dienste tätige Personen seien freigegeben worden; sie beträfen Anschläge und Attentate weltweit, auch in den Vereinigten Staaten. Dem Netzwerk wird zur Last gelegt, Personen in den Vereinigten Staaten und anderswo bezahlt oder zu bezahlen versucht zu haben. Auch Justizbehörden in Lettland, Polen und Tschechien ermitteln gegen ihn wegen der Koordinierung von Sabotageakten auf ihrem Territorium. Die rumänischen Staatsanwälte führten die Ermittlungen gemeinsam mit Justizpolizisten der zentralen Struktur von DIICOT durch, mit fachlicher Unterstützung des rumänischen Nachrichtendienstes.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Stirile ProTV„Einflussreiches Mitglied der kubanischen Diaspora in Russland“ in Rumänien verhaftet. Er wird auch in den USA, Lettland, Polen und Tschechien untersucht"Membru influent al diasporei cubaneze din Rusia", arestat în România. Este anchetat și în SUA, Letonia, Polonia şi Cehia · Original auf Rumänisch
- Ziare.comDIICOT erließ einen Haftbefehl gegen den Kubaner, der 2024 Sabotageakte in Rumänien in Auftrag gab. Der Mann hat Verbindungen zu russischen GeheimdienstenDIICOT a emis un mandat de arestare pentru cubanezul care a comandat sabotaje în România în 2024. Bărbatul are legături de serviciile de informații rusești · Original auf Rumänisch
- G4Media.roHaftbefehl in Abwesenheit gegen einen Kubaner wegen Anstiftung zu DiversionsaktenMandat de arestare în lipsă pe numele unui cubanez pentru instigare la acte de diversiune · Original auf Rumänisch
- Digi24DIICOT: Ein Kubaner aus russischen Geheimdiensten ist derjenige, der den Sabotageversuch 2024 koordinierte. Er wird nun gesuchtDIICOT: Un cubanez din serviciile secrete din Rusia este cel care a coordonat tentativa de sabotaj din 2024. Acum este dat în urmărire · Original auf Rumänisch
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