Regierung · Bukarest und Iași
Rumänien plant Zusammenlegung von 429 kleinen Gemeinden – freiwillig bis März 2027, danach verpflichtend
Entwicklungsminister Alexandru Stoica sagt, 429 Gemeinden mit weniger als 1.500 Einwohnern könnten fusionieren – freiwillig bis zum 1. März 2027, mit Zwangsfusionen und einer Reform, die ab 2028 greift.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Mediafax.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Freiwillige Fusionen laufen bis zum 1. März 2027, danach folgt eine verpflichtende Phase; die Reform greift nach Angaben von Alexandru Stoica ab den Wahlen 2028.
Das Ministerium zählt auf Basis der Bevölkerungsdaten von 2023 429 Gemeinden unter 1.500 Einwohnern, während Libertatea von mindestens 464 Einheiten schrieb, falls die PSD den Plan durchsetzt.
Stoica sagte, es gebe keine Sanktion für Gemeinden, die nicht freiwillig fusionieren, und legte die verpflichtende Phase nach den 1. März 2027.
Bürgermeister von PSD, PNL und UDMR kritisierten die Ankündigung, und Cucutenis Bürgermeister Pamfilică Brânză, dessen Gemeinde 1.335 Einwohner hat, lehnt den Verlust des Namens ab.
- 20.10.Alexandru Stoica wird zum Entwicklungsminister ernannt, als das Kabinett Niculescu vereidigt wird
- 30.10.Stoica kündigt an, 429 Gemeinden könnten fusioniert werden, beginnend mit einer freiwilligen Phase
- 1.03.Frist für freiwillige Fusionen, danach soll über die verpflichtende Phase entschieden werden
- 2028 local electionsDie Reform greift, und die administrativen Folgen der Fusionen zeigen sich bei den Kommunalwahlen
Ein zweistufiger Plan mit Start 2028
Rumäniens neuer Entwicklungsminister Alexandru Stoica sagte am Freitag, dem 30. Oktober, 429 Gemeinden könnten bis 2028 fusioniert werden, beginnend mit einer freiwilligen Phase. Stoica war am 20. Oktober auf den Posten berufen worden, als das Kabinett unter Luca Niculescu vereidigt wurde. Bei einer Pressekonferenz nach einer Regierungssitzung sagte er, die Reform solle ab 2028 greifen, wenn sie bei den nächsten Wahlen umgesetzt werde. Die Schwelle von 1.500 Einwohnern sei aus den Bevölkerungskategorien gewählt worden, die das Ministerium verwendet, und dessen Berechnungen hätten 429 Gemeinden ergeben.
Erst freiwillig, später verpflichtend
Stoica sagte, die freiwillige Fusion müsse bis zum 1. März 2027 abgeschlossen sein, danach werde über Zwangsfusionen entschieden. Auf die Frage, ob Gemeinden, die nicht freiwillig fusionierten, Sanktionen drohten, antwortete er, so etwas gebe es nicht. Die zweite Phase solle über eine Verantwortungsübernahme der Regierung vor dem Parlament umgesetzt werden, und wie die Kreise zugeschnitten würden, bedürfe noch einer viel tieferen Analyse. PSD-Chef Sorin Grindeanu hatte zuvor angedeutet, die freiwillige Phase könne nur bis März dauern. In einem am Freitag veröffentlichten Videointerview sprach sich Stoica für Zwangsfusionen bei Gemeinden aus, die sich nicht mehr selbst finanzieren können, sagte aber, die Behörden wollten zunächst über Investitionen und Steueranreize zur Vereinigung ermutigen.
Wie eine Fusion ablaufen würde
Jede Verwaltungseinheit, die fusionieren will, bräuchte ein lokales Referendum, das durch einen Beschluss ihres Gemeinderats eingeleitet wird. Stoica sagte, die administrativen Folgen würden bei den Kommunalwahlen 2028 sichtbar, wenn die Einwohner fusionierter Gemeinden die Führung der neuen Einheit wählten. Er bezeichnete 1.500 Einwohner als Ausgangspunkt und nicht als Obergrenze und sagte, eine Gemeinde mit 3.000 Einwohnern könne mit einem Nachbarn mit 300 oder 400 Einwohnern fusionieren. Zum Verfahren war er direkt:
„Jede administrativ-territoriale Einheit, die fusionieren will, wird dieses Referendum durch Beschlüsse des Gemeinderats einleiten.“
Konkurrierende Zahlen und Daten
Die Zahl des Ministeriums lautet 429 Gemeinden, basierend auf Bevölkerungsdaten des Nationalen Statistikinstituts von 2023. Libertatea dagegen schrieb von nicht weniger als 464 Einheiten, die fusioniert würden, falls die PSD den Plan durchsetzt. Die Quellen bringen die beiden Zahlen nicht in Einklang. Unabhängig davon stehen im Rahmen des Programms Anghel Saligny noch Rechnungen in Milliardenhöhe in Lei zur Begleichung aus, und das Entwicklungsministerium hat bei der ersten Haushaltskorrektur kein zusätzliches Geld erhalten.
Bürgermeister wehren sich
Bürgermeister von PSD, PNL und UDMR beklagten, der Ankündigung hätten Gespräche mit ihnen vorausgehen müssen. Emil Drăghici, Präsident des Verbands der Gemeinden Rumäniens (ACOR), sagte, er wolle sich nicht ausführlich äußern, bis er die Daten aus seinem Treffen mit dem Minister sehe; der Verband habe eine Liga der Bürgermeister von Gemeinden unter 1.500 Einwohnern gegründet. Im Kreis Iași liegen die beiden Gemeinden unter der Schwelle: Cucuteni mit 1.335 Einwohnern und Drăgușeni mit 1.455, Stand 1. Januar 2023.
- Cucuteni
- 1335 Einwohner
- Drăgușeni
- 1455 Einwohner
Daten aus dem Artikeltext
Cucutenis Bürgermeister Pamfilică Brânză lehnt die Idee ab und sagte:
„Ich halte es aus meiner Sicht nicht für eine gute Sache, dass die Gemeinde Cucuteni verschwindet. Sie ist eine nationale Marke.“
Er fügte hinzu, er habe mit niemandem aus dem PSD-Kreisverband über den Plan gesprochen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LibertateaEntwicklungsminister Alexandru Stoica kündigt freiwillige Zusammenlegung von Ortschaften unter 1.500 Einwohnern bis zum 1. März 2027 an, danach wird sie verpflichtendMinistrul Dezvoltării, Alexandru Stoica, anunță o comasare voluntară a localităților sub 1.500 de locuitori până pe 1 martie 2027, apoi va fi obligatorie · Original auf Rumänisch
- Mediafax.roEntwicklungsminister: 429 Ortschaften könnten bis 2028 zusammengelegt werden. Die verpflichtende Reform würde Referenden abschaffenMinistrul Dezvoltării: 429 de localități ar putea fi comasate până în 2028. Reforma obligatorie ar urma să elimine referendumurile · Original auf Rumänisch
- Digi24Entwicklungsminister Alexandru Stoica bei den Digi24.ro-Interviews: Was passiert ab 2028 mit den Rathäusern?Ministrul Dezvoltării, Alexandru Stoica, la Interviurile Digi24.ro: ce se întâmplă cu primăriile din 2028? · Original auf Rumänisch
- Libertatea„Gemeinden sollten nicht abgeschafft werden“. Theorie von der Praxis geschlagen. Verwaltungsreform an der Basis mit Skepsis aufgenommen: „Wir werden Bolojan noch vermissen“"Nu ar trebui desființate comunele". Teoria, bătută de practică. Reforma administrativă, primită cu scepticism la firul ierbii: "O să ajungem să-l regretăm pe Bolojan · Original auf Rumänisch
- Alexandru Stoica
- Rumäniens Entwicklungsminister, am 20. Oktober 2026 ernannt, der den Fusionsplan ankündigte
- Sorin Grindeanu
- PSD-Chef, der eine mögliche verpflichtende Verwaltungsreform über eine Verantwortungsübernahme der Regierung im Parlament andeutete
- Luca Niculescu
- Führt das am 20. Oktober 2026 vereidigte Kabinett, dem Stoica angehört
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