Regierung · Bukarest

Rumänien beginnt Arbeiten am Haushalt 2027 – 49 von 56 Institutionen reichen Ausgabenobergrenzen ein

Finanzminister Alexandru Nazare zufolge müssen die ausstehenden Einreichungen der Ministerien am Montag, 9. November, vorliegen, und alle Daten bis Mittwoch, 11. November, geprüft sein. Projekte, die ab 2027 nicht mehr finanziert werden, sollen in derselben Phase identifiziert werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Ziare.com, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 4.11.49 von 56 Hauptkreditoren hatten Vorschläge für Ausgabenobergrenzen eingereicht
  2. 5.11.Regierungssitzung erörtert den Start der Haushaltsarbeiten 2027 und eine Statusnote zu eBuget NG
  3. 9.11.Frist für ausstehende Vorschläge zu den Ausgabenobergrenzen
  4. 11.11.Frist für die Prüfung und Vervollständigung der Daten für alle Finanzierungsquellen

Haushaltsarbeit beginnt in der Regierung

Rumäniens Regierung hat in ihrer Sitzung am Donnerstag, 5. November, mit der Vorbereitung des Staatshaushalts 2027 begonnen, wie Finanzminister Alexandru Nazare mitteilte. Das Verfahren steht unter dem Druck, das Haushaltsdefizit zu senken. In der Sitzung legte Nazare eine Note dazu vor, wie Ministerien und andere Institutionen ihre Daten in eBuget NG eingeben, ein Informationssystem, das mit Mitteln aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) aufgebaut wurde. Das System soll für die Aufstellung des Haushalts 2027 und der Schätzungen für 2028 bis 2030 genutzt werden und die Anträge der Institutionen an bereits eingegangenen Verpflichtungen und den verfügbaren Ressourcen messen. Nazare erläuterte den Zweck der Plattform mit diesen Worten.

„Die Digitalisierung des Haushalts muss eine bessere Begründung von Entscheidungen und ein höheres Maß an Verbindlichkeit bedeuten.“

Alexandru Nazare, Rumänischer Finanzminister

Einreichungen und offene Fristen

Bis zum 4. November hatten 49 der 56 Hauptkreditoren, die vollständig aus dem Staatshaushalt finanziert werden, ihre Vorschläge für Ausgabenobergrenzen an das Finanzministerium geschickt. Daten zu Investitionen, EU-Mitteln, Personalkosten und Haushaltsprogrammen werden noch vervollständigt, und Nazare sagte, einige Institutionen seien weit fortgeschritten, andere müssten aufholen. Er setzte Montag, den 9. November, als Frist für die ausstehenden Vorschläge und Mittwoch, den 11. November, für die Prüfung und Vervollständigung der Daten über alle Finanzierungsquellen und erforderlichen Komponenten hinweg.

Bis zum 4. November 2026 eingereichte Vorschläge für AusgabenobergrenzenInstitutionen
Eingereichte Vorschläge
49 Institutionen
Hauptkreditoren insgesamt
56 Institutionen

Daten aus dem Artikeltext

Bei der nationalen Konferenz AGRI4FUTURE, die vom Rumänischen Bauernklub organisiert wurde, sagte Nazare, er habe eine Bestandsaufnahme der Lage gemacht und sie dem Premierminister und anderen Ministern vorgestellt. Einige Ministerien hätten ihre Daten nur teilweise eingespielt, andere planten Änderungen an bereits erfassten Einträgen. Er sagte, die Ministerien hätten bis zur folgenden Woche Zeit, dies abzuschließen.

„Einige Ministerien haben die Plattform noch nicht betreten. Einige Ministerien haben Daten hochgeladen, aber nur teilweise.“

Alexandru Nazare, Rumänischer Finanzminister

Projekte, die möglicherweise die Finanzierung verlieren

Nazare sagte, die Projekte und Programme, die ab 2027 nicht mehr finanziert werden, müssten in derselben Phase gemeinsam mit dem Finanzministerium identifiziert werden. Er betonte, dass die von den Ministerien beantragten Beträge nicht automatisch zu genehmigten Mitteln würden. Endgültige Ausgabenobergrenzen sollen auf Grundlage der gesammelten Daten und der Einnahmenschätzungen vorgeschlagen und anschließend von der Regierung genehmigt werden.

„In der Plattform erfasste Anträge stellen nicht automatisch genehmigte Mittelzuweisungen dar.“

Alexandru Nazare, Rumänischer Finanzminister

Am Montag, 2. November, habe das Ministerium allen Hauptkreditoren ein Schreiben geschickt, in dem es fragte, welche institutionellen Fusionen, Einsparungen und Investitionsprioritäten sie erwägen. Nazare sagte, das Schreiben betreffe Fusionen und Prioritäten, im Kern gehe es aber um Einsparungen.

Defizitabbau und Ratingausblick

Nazare sagte, der Haushalt 2027 müsse auf dem aufbauen, was der Staat „realistisch finanzieren“ könne, und dabei den Pfad zum Abbau des Defizits einhalten. Er argumentierte, es gehe um mehr als die Verteilung von Summen unter Institutionen. Ein glaubwürdiger Haushalt 2027 dürfte zusammen mit den Ergebnissen des Haushaltsvollzugs 2026 in die Bewertungen der Ratingagenturen Anfang nächsten Jahres einfließen. Er sagte, die Einhaltung der Haushaltsdisziplin und die Erfüllung von Verpflichtungen könnten später die Voraussetzungen dafür schaffen, den Ratingausblick Rumäniens von negativ auf stabil zu heben, warnte aber, dies sei nicht garantiert und hänge von konkreten politischen Ergebnissen ab.

Nächste Schritte

Nazare sagte, ab dem 11. November werde das Ministerium mit der konkreten Arbeit an den Projekten aller Ministerien beginnen. Die erste Phase umfasse die Schätzung der Einnahmen und die Festlegung der Haushaltsausgabenobergrenzen. Diese Obergrenzen würden der Regierung nach Prüfung der Daten zur Genehmigung vorgelegt.

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