Diplomatie · Washington und Atlanta

Rubio erwägt Rücktritt als US-Außenminister, um 2028 für die Nominierung zu kandidieren

The Independent berichtet, Marco Rubio erwäge, die Trump-Regierung zu verlassen, um eine Präsidentschaftsbewerbung der Republikaner für 2028 vorzubereiten. Das Außenministerium hat einen Bericht des Washington Sun dementiert, wonach Sergio Gor, der US-Botschafter in Indien, ihm nachfolgen könnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, H Kαθημερινή und Η Ναυτεμπορική. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Eneas De Troya, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Berichte über einen möglichen Abschied

The Independent berichtet, Marco Rubio erwäge, sein Amt als US-Außenminister aufzugeben, um eine Bewerbung um die Präsidentschaftsnominierung der Republikaner für die Wahl 2028 vorzubereiten. Der Bericht stützt sich auf Quellen in der Republikanischen Partei und in der britischen Regierung. Vor den Zwischenwahlen hätten Parteifunktionäre und hochrangige britische Beamte dem Independent gesagt, Rubio könne aus der Trump-Regierung ausscheiden, und diese Einschätzungen hätten sich verstärkt, nachdem die Republikaner die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses verloren. Denselben Quellen zufolge ist Rubio einer von bis zu fünf amtierenden Kabinettsmitgliedern, die nach der schweren Niederlage der Partei einen Rücktritt erwägen.

Ein Verbündeter Rubios sagte dem Independent, ein Abschied wäre ein völlig logischer Schritt. Derselbe Verbündete bezeichnete Rubio als aktuellen Favoriten für die Nominierung, deutlich vor Vizepräsident JD Vance, und sagte, er könne nicht für die Präsidentschaft kandidieren, solange er Außenminister bleibe. Seiner Einschätzung nach würde die fortbestehende Verbindung zur Regierung seine Chancen ohnehin schmälern. Eine Person aus Rubios Umfeld sagte zudem, er müsse sich vom Krieg im Iran distanzieren und die Verantwortung dafür Trump zuschreiben.

Politischer Hintergrund

In den Berichten zitierte republikanische Vertreter argumentieren, Rubios weitere Präsenz in der Regierung könne seine künftige Kandidatur belasten, und betonen, er müsse sich von außenpolitischen Entscheidungen wie der militärischen Beteiligung im Iran lösen. Vance hat öffentlich erklärt, der Krieg im Iran sei der entscheidende Faktor für das Wahlergebnis gewesen. Vance gilt weithin als Rubios wichtigster Rivale im Rennen um die Nachfolge Trumps als Parteiführer. Die Spekulationen werden in den Berichten in die Zeit nach der Niederlage bei den Zwischenwahlen eingeordnet, die die Republikaner ohne Kontrolle über eine der beiden Kammern des Kongresses zurückließ.

Rubios derzeitige Ämter

Rubio bekleidet zwei Posten gleichzeitig: Er ist Außenminister und Nationaler Sicherheitsberater. Während seiner Amtszeit übernahm er zudem weitere Aufgaben bei der US-Entwicklungsbehörde USAID. Zu seinem Portfolio gehörten Lateinamerika, darunter Operationen in der Karibik und Kontakte zur geschäftsführenden Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez. Die Diplomatie im Nahen Osten und der Krieg in der Ukraine wurden dagegen Sondergesandten des Weißen Hauses übertragen.

Nachfolgerspekulationen und Dementi

Die Washington Sun, zitiert von Naftemporiki, berichtet, Rubio könne zurücktreten, um seine Präsidentschaftskampagne 2028 vorzubereiten, und die Idee kursiere unter Beamten des Außenministeriums und in republikanischen Politikerkreisen. Die Zeitung merkt an, Rubio habe öffentlich keine Absicht erklärt, sein Amt aufzugeben. Sie nennt Sergio Gor, den US-Botschafter in Indien und Sondergesandten für Süd- und Zentralasien, als möglichen Nachfolger. Das Außenministerium dementierte den Bericht. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Dylan Johnson, nannte die Berichte erfundene Gerüchte aus anonymen Quellen und sagte, Rubio und Gor hätten eine hervorragende Arbeitsbeziehung und eine persönliche Freundschaft. Ein Vertreter des Weißen Hauses bezeichnete den Artikel als falsch. Gor selbst wies jedes Interesse an einer anderen Aufgabe zurück und sagte, er habe mit niemandem darüber gesprochen.

Hürden im Senat und bei der Bestätigung

Rubio und Gor haben in den vergangenen Monaten eng zusammengearbeitet. Rubio reiste in diesem Jahr zweimal nach Indien, und beide traten gemeinsam beim G20-Gipfel in Atlanta auf. Rubio hat den direkten Zugang Gors zum Präsidenten zuvor als erheblichen Vorteil für das Ministerium und für das Gastland bezeichnet. Jeder Nachfolger auf dem Spitzenposten der amerikanischen Diplomatie bräuchte die Bestätigung durch den Senat, und der Senat wird inzwischen von den Demokraten kontrolliert, die zuvor gegen Gors Ernennung zum Botschafter in Indien gestimmt hatten.

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Quellen und Kontext

Washington, Atlanta · Vereinigte Staaten

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