Sicherheit · Rom und Ostia

38-Jährige stirbt in Rom nach Insektenstich und drei Entlassungen aus der Notaufnahme

Nach dem Tod einer 38-Jährigen aus Ostia, die wegen eines Insektenstichs behandelt wurde, hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnet und eine Obduktion angeordnet. Angehörige bezeichnen die Behandlung als unzureichend.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Fanpage und Il Messaggero. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Ostia · Italien
Wie es dazu kam
  1. 18.10.Rückkehr an Krücken ins Grassi, Entlassung mit der Diagnose Rückenschmerzen
  2. 21.10.Cousine ruft einen Rettungswagen, Blutstrominfektion festgestellt, Verlegung nach Spallanzani
  3. 25.10.In den Berichten genanntes Todesdatum

Die Staatsanwaltschaft in Rom hat ein Ermittlungsverfahren zum Tod einer 38-Jährigen aus Ostia eröffnet, die mehrfach wegen eines Insektenstichs in Notaufnahmen behandelt wurde, bevor sie starb. Angehörige erklären, sie sei ohne wirksame Behandlung nach Hause geschickt worden, und haben Anzeige erstattet.

Ein Stich, der sie immer wieder nach Hause schickte

Mitte September 2026 wurde die zweifache Mutter nach Angaben von Angehörigen, die in den Berichten zitiert werden, am rechten Oberschenkel von einem Insekt gestochen. Das Bein schwoll an und schmerzte so stark, dass sie am 26. September die Notaufnahme des Grassi-Krankenhauses in Ostia aufsuchte. Sie wurde mit der Diagnose eines Insektenstichs mit Entzündung entlassen und erhielt das Antibiotikum Augmentin. Als die Schwellung nicht zurückging, ging sie Anfang Oktober in das Celio-Krankenhaus in Rom, wo ein Chirurg sie alle zwei Tage sah, die Wunde verband und nach Angaben der Familie keine weiteren Untersuchungen anordnete.

Weitere Besuche und eine sich verschlechternde Lage

Ihre Angehörigen berichten, der Schmerz habe sich anschließend auf den unteren Rücken, die Gelenke und den Bauch ausgebreitet, ein Brennen habe ihren Rücken erreicht. Am 18. Oktober kehrte sie an Krücken ins Grassi zurück, weil sie nicht mehr gehen konnte. Sie wurde erneut nach Hause geschickt, diesmal mit der Diagnose Rückenschmerzen und einer Überweisung für ein MRT der Wirbelsäule, das laut den Berichten nie durchgeführt wurde. Drei Tage später, so die Familie, habe sie die Sprache verloren und der Schmerz sei unerträglich geworden.

Verlegung ins Krankenhaus und Tod

Am frühen Morgen des 21. Oktober rief ihre Cousine, die sie zu Hause pflegte, einen Rettungswagen. Zurück im Grassi stellten die Ärzte eine schwere Blutstrominfektion fest, intubierten sie und veranlassten eine dringende Verlegung in das Spallanzani-Krankenhaus, wo die Leitung der Infektionsabteilung den Angehörigen sagte, die Lage sei verzweifelt. Anschließend wurde sie auf die Intensivstation des San-Camillo-Krankenhauses verlegt, mit einem geschädigten, bereits in Nekrose befindlichen Lungenflügel und Funktionsstörungen von Herz, Leber und Nieren. Die Berichte nennen den 25. Oktober als Todesdatum.

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die Familie hat Anzeige erstattet, und die Staatsanwaltschaft Rom hat Aussagen von Angehörigen gesammelt, um die Abfolge der Besuche und Reaktionen zu rekonstruieren. Am 27. Oktober ordnete Staatsanwältin Eleonora Fini eine Obduktion an, die in den Berichten als der notwendige Schritt beschrieben wird, um zu klären, was eine so plötzliche und heftige Komplikation verursacht hat. Ein Verdacht ist, dass die Frau von einer Violinspinne gebissen wurde und allergisch reagierte. Die Ermittler müssen zudem klären, warum sie keine angemessene Therapie erhielt – eine Frage, die weiterhin offen ist.

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