Wahlen · Anchorage
Bundesrichterin weist Antrag der Trump-Regierung zu Stimmzetteln in der Alaska-Senatswahl zurück
Richterin Sharon Gleason in Anchorage ließ die Trump-Regierung nicht damit durchkommen, Alaska daran zu hindern, Dan Sullivans Niederlage amtlich zu bestätigen – wegen möglicher Stimmen für einen namensgleichen Kandidaten. Die Entscheidung erging zwei Tage vor der Abstimmung am 3. November in einem Rennen, das die Kontrolle über den Senat entscheiden könnte.
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Kurz gefasst
Richterin Sharon Gleason vom Bundesbezirksgericht in Anchorage hat am 1. November den Antrag der Trump-Regierung zurückgewiesen, die Bestätigung von Dan Sullivans Niederlage zu blockieren, falls Stimmen für einen Namensgleichen das Ergebnis verändern könnten.
Gleason stellte fest, dass die Bundesregierung keinen praktikablen Plan vorgelegt hat, um die für Daniel J. Sullivan Jr. abgegebenen Stimmen zu trennen und später zu untersuchen, ohne die Wahlgeheimhaltung zu verletzen.
Die Demokratin Mary Peltola, ein früheres Mitglied des Repräsentantenhauses, fordert den amtierenden Republikaner Dan Sullivan am 3. November heraus; die Demokraten brauchen einen Nettozugewinn von mindestens vier Sitzen für den Senat.
Die Regierung hat die Bundesstaaten gedrängt, Wählerregistrierungsdaten herauszugeben, und für strengere Maßnahmen argumentiert – für Demokraten und einige republikanische Wahlbeamte eine Überschreitung föderaler Kompetenzen.
Die Entscheidung
Eine Bundesrichterin in Anchorage, Sharon Gleason, hat einen Antrag der Trump-Regierung zurückgewiesen, mit dem Alaska daran gehindert werden sollte, die Niederlage des republikanischen Senators Dan Sullivan bei der Wahl am 3. November amtlich zu bestätigen. Der Antrag zielte auf ein Szenario, in dem Stimmen für einen Kandidaten mit nahezu identischem Namen den Ausgang noch verändern könnten. Die Entscheidung erging am 1. November, zwei Tage vor dem Wahltag. Sie ist der jüngste Rückschlag für die Bemühungen der Regierung, die föderale Beteiligung an Wahlen auszuweiten – eine Aufgabe, die die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zuweist. Das Urteil betrifft das Verfahren der Bestätigung und entscheidet den Wettbewerb selbst nicht.
Das Rennen
In dem Rennen tritt die Demokratin Mary Peltola, ein früheres Mitglied des Repräsentantenhauses, gegen Dan Sullivan an, den amtierenden republikanischen Senator. Ebenfalls auf dem Stimmzettel steht Daniel J. Sullivan Jr., ein pensionierter Lehrer, der in einem abgelegenen Fischerdorf lebt und den Namen des Amtsinhabers trägt. Peltola hat jede Beteiligung an einem Versuch bestritten, den pensionierten Lehrer zu rekrutieren, und erklärt, sie habe kein Interesse daran, Wähler in die Irre zu führen. Auch er hat bestritten, Verwirrung stiften zu wollen, obwohl er erklärt hat, ihm wäre ein Sieg Peltolas lieber als der des Amtsinhabers. Ein weiterer Kandidat mit geringen Aussichten auf einen Sieg ist ebenfalls im Rennen. Die Demokraten brauchen einen Nettozugewinn von mindestens vier Sitzen, um die Kontrolle über den Senat zu übernehmen – deshalb könnte das Ergebnis in Alaska nach den Zwischenwahlen für die Kammer entscheidend werden.
Warum die Richterin so entschied
Die Richterin stellte fest, dass die Bundesregierung keinen praktikablen Plan vorgelegt habe, um die für Daniel J. Sullivan Jr. abgegebenen Stimmzettel zu trennen und sie anschließend zu untersuchen. Ein solches Verfahren müsste die Geheimhaltung der Entscheidung jedes einzelnen Wählers wahren. In ihrer Begründung heißt es, die vorgeschlagene Trennung würde das Recht der Wähler auf eine geheime Wahl verletzen. Die Feststellung der Richterin bedeutet, dass der Vorschlag der Regierung nicht genutzt werden kann, um die Bestätigung des Alaska-Ergebnisses zu verändern. Justizministerium, Weißes Haus und die Behörden des Bundesstaates Alaska waren die Parteien, deren Positionen das Gericht abwägen musste; das Urteil stellt fest, dass der Vorschlag in der vorgelegten Form nicht trägt.
Föderaler Druck auf die Wahlverwaltung
Die Trump-Regierung geht bei der Aufsicht über Wahlen zunehmend forsch vor. Sie hat die Bundesstaaten gedrängt, Wählerregistrierungsdaten herauszugeben, und argumentiert, es brauche strengere Maßnahmen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Abstimmung zu sichern. Kritiker, darunter Demokraten und einige republikanische Wahlbeamte, sehen darin eine Überschreitung der Kompetenzen der Bundesregierung. Die Durchführung von Wahlen liegt nach der Verfassung bei den einzelnen Bundesstaaten, und der Streit um das Rennen in Alaska fügt sich in diesen größeren Konflikt ein. Die Entscheidung zu Alaska ist der jüngste Schlag gegen den Vorstoß der Regierung für eine größere föderale Rolle.
Offizielle Reaktionen und das weitere Vorgehen
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten das Justizministerium, das Weiße Haus und die Behörden des Bundesstaates Alaska noch nicht unmittelbar auf Anfragen nach einer Stellungnahme zu der Entscheidung reagiert. Der nächste Meilenstein ist die Abstimmung am 3. November, danach folgen die Auszählung und die amtliche Bestätigung des Alaska-Ergebnisses. Bis dahin bleibt der Stimmenanteil des namensgleichen Kandidaten der Faktor, den die Regierung hatte adressieren wollen – und die Richterin hat diesem Ansatz nun eine Absage erteilt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grBundesrichterin weist Antrag der Trump-Regierung zu den Senatswahlzetteln in Alaska zurückΟμοσπονδιακή δικαστής απέρριψε την προσφυγή της κυβέρνησης Τραμπ για τις εκλογές στην Αλάσκα · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪUSA: Antrag der Trump-Regierung zu den Wahlen in Alaska abgelehntΗΠΑ: Απορρίφθηκε προσφυγή της κυβέρνησης Τραμπ για τις εκλογές στην Αλάσκα · Original auf Griechisch
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- Sharon Gleason
- Bundesrichterin am US-Bezirksgericht in Anchorage, die den Antrag der Regierung zurückwies
- Donald Trump
- Präsident, dessen Regierung die Klage gegen die Bestätigung in Alaska einbrachte
- Dan Sullivan
- Republikanischer Senator aus Alaska, der am 3. November seine Wiederwahl anstrebt
- Mary Peltola
- Demokratin und früheres Mitglied des Repräsentantenhauses, die Dan Sullivan um den Senatssitz herausfordert
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