Wirtschaft

Kellogg's ersetzt in britischen Rice Krispies und Coco Pops Reiskörner durch Mehl

Kellogg's hat in den in Großbritannien verkauften Rice Krispies und Coco Pops Reiskörner durch Mehl ersetzt und verweist auf Wetterbedingungen, die die Reisversorgung beeinträchtigt haben. Weizengluten ist nun eine Zutat, weshalb beide Cerealien für Menschen mit Weizenallergie oder Zöliakie nicht mehr geeignet sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Telegraph, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Die Rezeptänderung

Kellogg's hat in den in Großbritannien verkauften Rice Krispies und Coco Pops die Verwendung von Reiskörnern eingestellt. Am Dienstag, 3. November, erklärte ein Sprecher des Unternehmens, Rice Krispies verwendeten nun Mais- und Reismehl, Coco Pops eine Mischung aus Reismehl und Maismehl anstelle von Reis. Das Unternehmen machte „sich verändernde Wetterbedingungen“ verantwortlich, die Qualität und Verfügbarkeit einiger der in seinen Cerealien verwendeten Reissorten und Getreidearten beeinträchtigt hätten. Trockenes Wetter in wichtigen Reisanbauländern Asiens hat die Ernten verringert und die Preise in die Höhe getrieben – der Versorgungsdruck, der hinter der Umstellung steht. Das Unternehmen erklärte, es höre weiterhin auf das Feedback der Verbraucher zu den aktualisierten Rezepturen.

Allergenkennzeichnung

Weizengluten ist nun in beiden Cerealien eine Zutat, weshalb die Packungen einen Hinweis „enthält Weizengluten“ tragen. Vor der Änderung waren Rice Krispies und Coco Pops mit „kann Gluten enthalten“ gekennzeichnet, weil sie in einem Werk hergestellt wurden, das auch andere glutenhaltige Cerealien verarbeitete. Nach den neuen Rezepturen muss Weizen auf der Packung als Allergen deklariert und in der Zutatenliste fett gedruckt werden. In der Folge können Menschen mit Weizenallergie oder Zöliakie sie nicht mehr essen. Deutliche Hinweise auf den Packungen machen nun bei beiden Produkten auf die Allergenänderung aufmerksam.

Was Kellogg's sagt

Kellogg's erklärte, die Änderung helfe, eine gleichbleibende Qualität zu halten, während die Reisversorgung unter Druck stehe. Ein Sprecher des Unternehmens sagte der BBC:

„Wir wissen, dass selbst kleine Veränderungen an einem sehr beliebten Produkt spürbar sein können, und deshalb haben wir uns dem mit großer Sorgfalt und Umsicht genähert.“

Kellogg's

Das Unternehmen erklärte zudem, beide Cerealien hielten weiterhin die britischen Grenzwerte für Fett, Salz und Zucker ein, enthielten keine künstlichen Farb-, Aroma- oder Süßstoffe und behielten dieselben Werte bei Ballaststoffen, Vitamin D und Eisen. Eine Sprecherin ergänzte:

„Die aktualisierten Rezepte wurden sorgfältig auf Geschmack, Aussehen und Textur geprüft, und wir hören weiterhin genau auf das Feedback der Verbraucher.“

Kellogg's

Ein Sprecher für Nordamerika sagte der BBC, die in den USA und Kanada verkauften Rice Krispies würden weiterhin mit echtem Reis hergestellt, Rezeptänderungen seien dort nicht zu erwarten.

Kritik und Absatz

Der „Telegraph“ berichtete, die Cerealien würden nicht mehr aus ganzen Reiskörnern hergestellt. In einer Kolumne im „Independent“ hieß es, die neuen Cerealien schmeckten anders, und es wurde argumentiert, die Neuformulierung könne ein Fall für die Food Standards Authority sein, da sich der Name nicht geändert habe. Dieselbe Kolumne verwies auf den Jahresbericht 2024 von Kellogg's, in dem Reis als Hauptrohstoff genannt werde und es heiße, Klimarisiken müssten überwacht, bewertet und abgemildert werden. Es wurde argumentiert, wer das Wetter statt den Klimawandel verantwortlich mache, entgehe der Forderung nach Maßnahmen. Die Fachzeitschrift „The Grocer“ berichtete, die Verkäufe von Rice Krispies gingen zurück, sowohl beim Wert als auch beim Volumen, und ihre Top-Produkte-Erhebung 2026 werde die Zahlen im Dezember 2026 zeigen.

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