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Fußball·vor 2 Std.

Stade-Brest-Trainer Éric Roy stirbt mit 58 an Bauchspeicheldrüsenkrebs

Der Trainer von Stade Brest, der den bescheidenen französischen Klub 2024 zur ersten Champions-League-Qualifikation führte, ist am Mittwoch nach eineinhalbjährigem Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, wie seine Familie auf Instagram mitteilte.

Die französische Fußballwelt trauert um Éric Roy, den 58-jährigen Trainer von Stade Brestois, der am Mittwoch, den 17. Juni 2026, gestorben ist. Seine Familie bestätigte die Nachricht auf Instagram und gab bekannt, dass Roy dreieinhalb Jahre gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs gekämpft hatte. Der Trainer hatte seine Krankheit nie öffentlich gemacht und seine Energie ganz auf den Verein konzentriert, der zu seinem letzten, gefeierten Kapitel wurde.

Die Bekanntgabe

„Wir haben die unermessliche Trauer, den Tod unseres Vaters und Ehemanns Éric Roy bekanntzugeben“, schrieb seine Familie. In der Stellungnahme wurde ein Mann beschrieben, den seine Liebe zum Spiel auch durch die strapaziöse Behandlung hindurch getragen habe.

Während all dieser Zeit lebte er weiter mit einer Kraft, die uns noch immer beeindruckt, getragen von der Liebe seiner Familie, vom Fußball, von seiner Arbeit und von dieser Leidenschaft, die ihn nie verließ.

Familie Roy

Roy übernahm das Amt in Brest im Januar 2023. Innerhalb von 18 Monaten verwandelte er einen Ligue-1-Mitläufer in eine der packendsten Geschichten des europäischen Fußballs, führte den Klub zu einem dritten Platz und damit erstmals in seiner Geschichte in die Champions League 2024/25.

Eine enge Bindung zu Spielern und Stadt

Die Abschiedsbotschaft der Familie ging auf die besondere Verbindung ein, die Roy zu seiner Mannschaft aufgebaut hatte. Sie beschrieben einen Mann, der „zutiefst gütig, zärtlich, aufrecht und ehrlich“ war und seine Spieler „sehr liebte und stolz darauf war, ihr Trainer zu sein.“

Er liebte den Fußball absolut. Seine Zeit bei Stade Brestois war einer der schönsten Momente seines Lebens. Sie gab ihm Energie, Freude und einen Grund weiterzumachen, selbst in den schwierigsten Momenten.

Familie Roy

In der Bretagne wurde er „König Eric“ genannt, ein liebevoller Spitzname, der die Wertschätzung ausdrückte, die ihm entgegengebracht wurde. Als Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps ihm im Frühjahr 2024 die Auszeichnung als Ligue-1-Trainer des Jahres überreichte, war dies der krönende Abschluss einer märchenhaften Entwicklung für den ehemaligen defensiven Mittelfeldspieler.

Eine Karriere von Nizza bis Liverpool

Roy wurde in Nizza geboren und spielte für OGC Nizza, Olympique Lyon, Olympique Marseille und Sunderland. Er gewann zwei Vizemeisterschaften in der französischen Liga und erreichte ein UEFA-Cup-Finale. Nach seiner Karriere wurde er Sportdirektor, Trainer (unter anderem in Nizza 2010/11) und Fernsehexperte, bevor ihm Brest die Chance gab, seine Karriere neu zu beleben.

Seit der Bekanntgabe haben die Beileidsbekundungen nicht abgerissen – von ehemaligen Kollegen, Spielern und Fans, die einen Mann von Integrität und stiller Widerstandskraft würdigen. Seine Familie schloss ihre Mitteilung mit einem Dank an die Brest-Anhänger: „Eure Aufnahme, eure Unterstützung, eure Leidenschaft und eure Zuneigung haben ihn tief berührt. Diese Kraft hat ihn mehr begleitet, als ihr euch vorstellen könnt.“

Brest · Nizza

8 Quellen

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