Radsport · Mont Ventoux und Nizza
Niewiadoma-Phinney bezwingt Mont Ventoux und erobert Gelbes Trikot der Tour de France Femmes
Die Polin Katarzyna Niewiadoma-Phinney griff 9 km vor dem Gipfel des Mont Ventoux auf der siebten Etappe der Tour de France Femmes an, gewann mit 1 Minute und 16 Sekunden Vorsprung und übernahm die Gesamtführung mit 15 Sekunden Vorsprung vor Demi Vollering.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTE.ie, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Niewiadoma-Phinney startete den Tag als Dritte, 1 Minute und 17 Sekunden hinter Reusser, und führt nun die Gesamtwertung mit 15 Sekunden Vorsprung vor Vollering an. Reusser liegt mit 39 Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Die 31-Jährige griff 9 km vor dem Gipfel des 15,7 km langen Anstiegs an und gewann die siebte Etappe mit 1 Minute und 16 Sekunden Vorsprung vor Vollering. Der Mont Ventoux war zum ersten Mal in der Tour de France Femmes enthalten.
Niewiadoma-Phinney, Vollering und Reusser liegen vor den letzten beiden Etappen innerhalb von 39 Sekunden. Das Finale am Sonntag in den Hügeln vor Nizza soll die Entscheidung bringen.
Reusser startete in Gelb in die siebte Etappe, fiel aber im letzten Kilometer zurück, wurde Vierte auf der Etappe und rutschte mit 39 Sekunden Rückstand auf den dritten Gesamtrang ab. Noemi Ruegg wurde 17. auf der Etappe.
Der entscheidende Angriff
Katarzyna Niewiadoma-Phinney, die den Tag als Dritte der Gesamtwertung mit 1 Minute und 17 Sekunden Rückstand auf die Gelbe-Trägerin Marlen Reusser begann, startete ihren Angriff etwa 9 km vor dem Gipfel des 15,7 km langen Anstiegs der Hors Catégorie zum Mont Ventoux. Die Etappe führte über 146,8 km von La Voulte-sur-Rhône und umfasste 3.500 Höhenmeter auf vier kategorisierten Anstiegen. Die Bergankunft auf dem Mont Ventoux auf 1.910 m Höhe war zum ersten Mal in der Tour de France Femmes enthalten. Niewiadoma-Phinney erklärte, dass die Windverhältnisse und die kahlen oberen Hänge des Berges ihre Entscheidung für den frühen Angriff beeinflusst hätten. Sie überquerte die Ziellinie 1 Minute und 16 Sekunden vor Demi Vollering, Elisa Longo Borghini wurde Dritte mit 1 Minute und 42 Sekunden Rückstand. Reusser, die die Gesamtwertung angeführt hatte, fiel im letzten Kilometer zurück und wurde auf den letzten 100 Metern von Longo Borghini überholt, sodass sie den vierten Platz auf der Etappe belegte.
Wie das Trio auseinanderfiel
Vollering, die Siegerin von 2023, die für FDJ Suez-United fährt, hatte mit knapp 11 km vor dem Ziel beschleunigt und die Führungsgruppe auf drei Fahrerinnen reduziert: sich selbst, Niewiadoma-Phinney und Reusser. Als Niewiadoma-Phinney kurz darauf ihren Angriff startete, hielten sich Vollering und Reusser zunächst zurück und schienen taktisch zu zögern. Vollering nahm dann die Verfolgung auf, mit Reusser im Windschatten, aber die Polin baute ihren Vorsprung weiter aus. Auf den zweistelligen Steigungsprozenten des letzten Kilometers schüttelte Vollering Reusser ab und fuhr als Zweite ins Ziel. Longo Borghini holte dann die schwächelnde Reusser auf den letzten 100 Metern ein und wurde Dritte auf der Etappe, vier Sekunden vor der Schweizerin. Die Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prevot beendete den Tag mit 10 Minuten Rückstand.
Die Gesamtwertung neu geordnet
Niewiadoma-Phinney hat nun 15 Sekunden Vorsprung auf Vollering, Reusser fiel mit 39 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz zurück. Die Top Drei liegen vor den letzten beiden Etappen nur 39 Sekunden auseinander. Niewiadoma-Phinney, die die Ausgabe 2024 mit vier Sekunden Vorsprung vor Vollering auf dem Gipfel von Alpe d'Huez gewonnen hatte, brach auf dem Podium in Tränen aus, als sie zum ersten Mal seit ihrem Triumph 2024 wieder das Gelbe Trikot trug. Sie beschrieb den Moment als das Ende einer langen Wartezeit auf einen Etappensieg in diesem Rennen.
- Niewiadoma-Phinney (Führende)
- 0 Sekunden
- Vollering
- 15 Sekunden
- Reusser
- 39 Sekunden
Daten aus dem Artikeltext
Emotionaler Zielspurt und Reaktionen der Fahrerinnen
Niewiadoma-Phinney sagte, sie habe ihre Eltern am Straßenrand entdeckt, als sie den Anstieg begann, was ihrer Leistung eine emotionale Note verlieh.
„Als wir begannen, den Mont Ventoux zu erklimmen, blickte ich nach rechts und sah meine Eltern. Sie hatten einen Überraschungsbesuch gemacht, ich konnte meinen Vater weinen sehen, und ich dachte mir: 'Ich muss sie einfach stolz machen.'“
„Dieser Sieg gilt so vielen Menschen, die mich auf diesem sehr langen Weg ohne richtige große Siege begleitet haben. Ich bin einfach so müde und so überwältigt von dem, was gerade passiert ist.“
Was bleibt
Die vorletzte Etappe am Samstag ist mit 171,9 km von Sisteron nach Nizza die längste des diesjährigen Rennens und weist 1.400 Höhenmeter auf. Die Strecke ist größtenteils flach und dürfte den Sprintspezialisten liegen. Die Entscheidung im Kampf um die Gesamtwertung fällt dann am Sonntag auf der Schlussetappe in den Hügeln vor Nizza. Die Deutsche Antonia Niedermaier behielt nach der Ventoux-Etappe das Weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTE.ieNiewiadoma-Phinney conquers Ventoux to snatch Tour lead
- Süddeutsche ZeitungTour de France: Niewiadoma fährt am Mont Ventoux ins Gelbe Trikot
- Neue Zürcher ZeitungKasia Niewiadoma holt Gelb, Reusser stürzt ab - Höhepunkt der Tour de France Femmes
- France 24Niewiadoma seizes Tour de France Femmes lead on Mont Ventoux
- Katarzyna Niewiadoma-Phinney
- Polnische Radsportlerin, Siegerin der Tour de France Femmes 2024, Etappensiegerin der siebten Etappe und neue Gesamtführende
- Demi Vollering
- Niederländische Radsportlerin, Siegerin der Tour de France Femmes 2023, nun Zweite der Gesamtwertung mit 15 Sekunden Rückstand
- Marlen Reusser
- Schweizer Radsportlerin, Movistar-Fahrerin, die vor der siebten Etappe das Gelbe Trikot trug, nun Dritte der Gesamtwertung mit 39 Sekunden Rückstand
- Elisa Longo Borghini
- Italienische Radsportlerin, Dritte der siebten Etappe mit 1 Minute und 42 Sekunden Rückstand auf die Siegerin
- Pauline Ferrand-Prevot
- Titelverteidigerin der Tour de France Femmes, beendete die siebte Etappe mit 10 Minuten Rückstand
- Antonia Niedermaier
- Deutsche Radsportlerin, behält das Weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin nach der siebten Etappe
- Noemi Ruegg
- Schweizer Radsportlerin, wurde 17. auf der Mont-Ventoux-Etappe
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