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FIFA prangert 'koordinierten Versuch' an, Infantino zu untergraben – Verbände spalten sich über WM-Verkaufsplan
FIFA hat Kritiker beschuldigt, einen 'koordinierten und anhaltenden Versuch' zu unternehmen, Präsident Gianni Infantino zu untergraben. Der Verband steht vor seiner tiefsten Krise, nachdem ein geheimer Plan zum Verkauf von WM-Rechten in Medienberichten enthüllt und aufgegeben wurde, nachdem drei Konföderationen mit 136 von 211 Stimmen dagegen waren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Monde.fr, The Irish Times, ČT24 und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
UEFA (55), CONCACAF (35) und AFC (46) stellen 136 von 211 stimmberechtigten FIFA-Mitgliedern; Infantino braucht 106 für eine Mehrheit, sodass der Plan nicht mehr durchsetzbar war.
Carlos Cordeiro, leitender Berater und ehemaliger Bankier mit 35 Jahren Erfahrung, trat zurück und sagte, die FIFA 'sitze auf Milliarden Dollar an Reserven und habe keine Schulden' und nannte den Verkauf eine 'Verpfändung der Zukunft des Fußballs ohne zwingende Rechtfertigung'.
Der Daily Telegraph berichtete über eine sechsstellige Abfindungszahlung an eine Frau, die angeblich während Infantinos UEFA-Zeit eine Beziehung mit ihm hatte; die UEFA räumte eine Zahlung ein, sagte aber, sie entspreche den damals geltenden Regeln.
Die UEFA sucht Unterstützung für einen außerordentlichen FIFA-Kongress; ihre Mitglieder können 43 Stimmen für die Einberufung eines Treffens beisteuern, aber 106 von 211 sind erforderlich, um den Präsidenten abzusetzen.
CAF und CONMEBOL haben Infantino öffentlich unterstützt, wobei CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez während Infantinos Besuch in Kolumbien sagte: 'Wir sind bei Gianni'.
- 18. Nov.Frist für Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl
- 23. Nov.Entscheidung über WM-Gastgeber 2035 (britische Verbände einziger Bewerber)
- März 2027FIFA-Präsidentschaftswahl
FIFA schlägt zurück
FIFA veröffentlichte am Samstag eine Erklärung, in der sie einen angeblichen 'koordinierten und anhaltenden Versuch einiger, FIFA und ihren Präsidenten zu untergraben' anprangerte, ohne die Beschuldigten zu nennen. Die Erklärung folgte auf eine Krisensitzung am Mittwoch in Marokko, bei der die FIFA-Führung ihre Unterstützung für Infantino bekräftigte und sich bei ihren 211 Mitgliedsverbänden für Fehler bei der Behandlung des geplanten WM-Ablegers entschuldigte. FIFA erklärte, die jüngsten Berichte enthielten 'unbegründete Behauptungen und nachweislich falsche Aussagen' und dass sie ungenaue Berichte 'direkt und energisch' anfechten werde. FIFA sagte, sie werde keinen Wahlprozess, der nicht mit ihren Statuten vereinbar sei, 'unterstützen, fördern oder tolerieren', und fügte hinzu, dass diejenigen ohne Unterstützung der Mitglieder 'nicht durch Behauptungen, Andeutungen oder Fehlinformationen erreichen sollten, was sie durch die etablierten demokratischen Prozesse der FIFA nicht erreichen können'.
Der aufgegebene Plan
Die Krise entstand aus einem geheimen Vorschlag, die kommerziellen Geschäfte der FIFA in eine Tochtergesellschaft mit einem Wert von etwa 20 Mrd. USD auszugliedern, wobei private Investoren eine Beteiligung übernehmen sollten. Die Associated Press berichtet von einem Anteil von 20 Prozent, Die Welt von 20 bis 30 Prozent, und die 4,2 Mrd. USD, die FIFA aufbringen wollte, entsprechen etwa 21 Prozent. Thrive Eternal, gegründet von Joshua Kushner, Bruder von Jared Kushner, war der vorgeschlagene Hauptinvestor. Der Plan wurde in Medienberichten enthüllt, nicht von FIFA angekündigt.
„Es ist sowohl unverantwortlich als auch unentschuldbar, dass ein Vorschlag von solcher Bedeutung für den Fußball im Geheimen konzipiert und an den Rand der Zustimmung gebracht wurde, ohne jede sinnvolle Konsultation.“
FIFA räumte ein, dass die FIFA Forward Enterprise ohne die Unterstützung der 211 Mitgliedsverbände nicht gegründet werde.
Verbände spalten sich
Die 55 FIFA-Mitglieder der UEFA lehnten den Plan einstimmig ab und drohten mit einem Boykott von FIFA-Turnieren. CONCACAF mit 35 stimmberechtigten FIFA-Mitgliedern von 41 Mitgliedsverbänden lehnte den Vorschlag ab und stellte die Notwendigkeit externer Investitionen nach der angeblich profitabelsten WM der Geschichte mit Einnahmen von rund 12 Mrd. USD in Frage. Der AFC mit 46 FIFA-Mitgliedsverbänden erklärte seine Solidarität mit UEFA und CONCACAF und sagte, 'Fußball hätte niemals in eine solche Lage gebracht werden dürfen'. Zusammen kommen diese drei auf 136 von 211 Stimmen; Infantino benötigt 106 für eine Mehrheit, sodass der Plan nicht mehr durchsetzbar war. Bis zum 9. August hatten CAF und CONMEBOL öffentlich Infantino unterstützt, wobei CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez während Infantinos Besuch in Kolumbien sagte: 'Wir sind bei Gianni'.
- UEFA
- 55
- AFC
- 46
- CONCACAF
- 35
Daten aus dem Artikeltext
Rücktritt von Cordeiro
Carlos Cordeiro, ein leitender Berater von Infantino, trat wegen des Plans zurück.
„Fußball war mein Leben, und nach mehr als 35 Jahren im Bankwesen verstehe ich sowohl den Wert dieses Vermögenswerts als auch die Konsequenzen, einen Teil davon wegzugeben. Deshalb sollte dieser Vorschlag abgelehnt werden.“
Er argumentierte, die FIFA 'sitze auf Milliarden Dollar an Reserven und habe keine Schulden' mit 15 Mrd. USD Einnahmen über vier Jahre, und nannte den Verkauf eine 'Verpfändung der Zukunft des Fußballs ohne zwingende Rechtfertigung'. Er forderte andere hochrangige FIFA-Mitarbeiter auf, sich zu äußern, und sagte, Entscheidungen 'sollten im Interesse des Fußballs getroffen werden, nicht im Interesse derer, die davon profitieren'.
Telegraph-Vorwürfe und was als Nächstes kommt
Der Daily Telegraph berichtete, dass eine weibliche Angestellte, mit der Infantino während seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär angeblich eine intime Beziehung hatte, eine sechsstellige Abfindung plus etwa 50.000 Euro an MBA-Gebühren erhalten habe. Die UEFA räumte gegenüber AFP ein, dass eine Zahlung erfolgte, sagte jedoch, sie entspreche den damals geltenden Regeln; FIFA wies die Vorwürfe als 'kategorisch unwahr' zurück. Der norwegische Fußballverband forderte Infantino zum Rücktritt auf, und Luís Figo forderte seinen Rücktritt wegen 'mafiösem Verhalten'. Die UEFA sucht Unterstützung für einen außerordentlichen Kongress; ihre Mitglieder bringen 43 Stimmen für die Einberufung eines Treffens, aber 106 sind nötig, um den Präsidenten abzusetzen. Infantino, seit mehr als zehn Jahren Präsident, steht im März vor der Wiederwahl, wobei der 18. November die Frist für Herausforderer ist. Die U-20-Frauen-Weltmeisterschaft in Polen ab dem 5. September wird der erste Test für die Boykottdrohung der UEFA sein.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Monde.frFIFA - World news, culture and opinion
- The Irish TimesFifa defends Gianni Infantino and launches attack after 'effort to undermine' president
- ČT24 - Nejdůvěryhodnější zpravodajský web v ČR - Česká televizeFIFA hájí Infantina a kritiky viní z dezinformací. Její šéf čelí rostoucímu tlaku
- 20minutesLa FIFA dénonce " un effort concerté " pour affaiblir Gianni Infantino
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident in der Krise wegen aufgegebenem WM-Rechteverkauf und Telegraph-Vorwürfen
- Carlos Cordeiro
- Ehemaliger leitender Berater von Infantino, der wegen des WM-Verkaufsplans zurücktrat, mit Verweis auf 35 Jahre im Bankwesen
- Alejandro Domínguez
- CONMEBOL-Präsident, der Infantino während seines Besuchs in Kolumbien Unterstützung aussprach
- Joshua Kushner
- Gründer von Thrive Eternal, dem vorgeschlagenen Hauptinvestor der FIFA Forward Enterprise, Bruder von Jared Kushner
- Ramón Jesurún
- Präsident des kolumbianischen Fußballverbands, der Infantino in Cali willkommen hieß
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