
Ryanair-Kapitän entfernt Francesco Renga nach Gepäckstreit und Beleidigungen des Kabinenpersonals aus Brindisi-Flug
Der italienische Sänger Francesco Renga wurde am Sonntag aus einem Ryanair-Flug von Brindisi nach Bergamo gezwungen, nachdem ein Streit über Handgepäck in Beleidigungen gegenüber dem Kabinenpersonal eskaliert war, woraufhin der Kapitän zum Gate zurückkehrte.
Der Gepäckstreit
Der Vorfall begann am Sonntagabend, dem 6. Juli 2026, am Boarding-Gate eines Ryanair-Fluges von Brindisi nach Bergamo Orio al Serio. Die Handgepäcktasche von Francesco Renga wurde vom Bodenpersonal als zu groß für die Kabine eingestuft. Nach einem hitzigen Wortwechsel bezahlte der Sänger den geforderten Aufpreis und durfte an Bord gehen. Einige Passagiere erkannten ihn und machten Selfies, was die Spannungen vorübergehend entspannte. Ryanair ist bekannt für die strenge Durchsetzung der Kabinengepäckmaße, wobei das Bodenpersonal Berichten zufolge Prämien für das Erwischen übergroßer Taschen erhält.
Eskalation an Bord
Nachdem er Platz genommen hatte, regte sich Renga über die Verspätung des Fluges auf, die bereits etwa 30 Minuten betrug. Er beschwerte sich lautstark beim Kabinenpersonal und stritt mit nahegelegenen Passagieren. Als ein Steward versuchte, ihn zu beruhigen, soll Renga ihn beleidigt haben. Mehrere Passagiere filmten den Streit mit ihren Smartphones. Zeugen beschrieben das Verhalten des Sängers als nervös und sichtlich verändert.
Entscheidung des Kapitäns
Als das Flugzeug bereits in Richtung Startbahn rollte, entschied der Kapitän, den Start abzubrechen und zum Gate zurückzukehren. Er erklärte Renga und seinen Begleiter für fluguntauglich und wies sie an, das Flugzeug zu verlassen. Videos zeigen den Sänger, wie er den Gang entlanggeht und unter Buhrufen anderer Reisender das Flugzeug verlässt. Die Entscheidung des Kapitäns basierte auf Sicherheitsbedenken, da die Besatzung Rengas Zustand als ungeeignet für den Flug ansah.
Social-Media-Echo
Clips des Vorfalls verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien und zogen große Aufmerksamkeit und Spott auf sich. Rengas Pressestelle hat keine offizielle Stellungnahme abgegeben; ein Bericht deutete an, dass sein Team jeglichen Streit bestritt. Unbestätigte Angaben einiger Passagiere deuteten darauf hin, dass Renga nach Alkohol roch, was jedoch unbestätigt bleibt. Ryanair hat sich zu der Angelegenheit nicht geäußert.
Flugunterbrechung
Der Vorfall verlängerte die Verspätung; das Flugzeug hob schließlich gegen 00:30 Uhr ab, etwa eine halbe Stunde hinter dem Zeitplan. Der Flug erreichte schließlich Bergamo, aber die Episode ließ andere Passagiere frustriert zurück und sorgte für erhebliche Diskussionen im Internet.


