Migration · Dover, Portsmouth und Basingstoke

Daniel Thomas wegen Aufschlitzen von Migrantenschlauchboot im Ärmelkanal angeklagt

Die Polizei von Hampshire hat den britischen Aktivisten Daniel Thomas wegen Sachbeschädigung angeklagt, nachdem er sich dabei gefilmt hatte, wie er im Ärmelkanal ein aufblasbares Migrantenboot aufschlitzte, während sich ein Retter an Bord befand.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, 20 minutos, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Dover, Portsmouth, Basingstoke · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 22.09.Thomas filmt sich selbst, wie er ein Schlauchboot im Kanal verfolgt und aufschlitzt.
  2. 23.09.Die Polizei von Hampshire nimmt Thomas während eines Livestreams an einer Tankstelle fest.
  3. 24.09.Die Polizei klagt Thomas wegen Sachbeschädigung und Verweigerung der Handy-PIN an.
  4. 25.09.Thomas soll vor dem Amtsgericht Basingstoke erscheinen.

Vorfall im Ärmelkanal

Am Dienstag, dem 22. September 2026, filmte sich der rechtsextreme Aktivist Daniel Thomas, online bekannt als Danny Tommo, in einem Motorboot, wie er ein kleines aufblasbares Schlauchboot durch den Ärmelkanal verfolgte. Das Boot war etwa 40 Stunden zuvor von der französischen Küste bei der Normandie abgelegt und hatte etwa 60 Asylsuchende an Bord, die versuchten, Südengland zu erreichen. Als Reaktion auf die Überfahrt entsandte die Royal National Lifeboat Institution zwei Rettungsboote in das Gebiet zwischen der Normandie und Hampshire. Nach der Verfolgung durch Thomas und seine Begleiter brachten die Rettungskräfte die Passagiere von einem RNLI-Rettungsboot auf ein Schiff der britischen Grenzschutzbehörde British Border Force, um sie sicher zu evakuieren. Nachdem die Migranten übergeben worden waren, blieb ein Nothelfer in orangefarbener Uniform des französischen Seenotrettungsdienstes SNSM an Bord des Schlauchboots, um das Boot zu sichern und zurückgelassene Gegenstände zu bergen.

Videoaufnahmen und Konfrontation

Thomas näherte sich dem Boot, während er live auf YouTube vor mehr als 100.000 Zuschauern sendete. Er beschimpfte die Crew, bevor er sich neben das sich entleerende Boot legte.

„Sie befinden sich auf englischem Hoheitsgebiet. Das ist England.“

Daniel Thomas, britischer rechtsextremer Aktivist und Gründer

Auf der Seite seines Bootes stehend, mit einer Klinge in der Hand, forderte Thomas den französischen Nothelfer auf, das Boot zu verlassen, bevor er mit dem Messer in die Gummihaut schnitt.

„Sie haben Zeit, das Boot zu verlassen.“

Daniel Thomas, britischer rechtsextremer Aktivist und Gründer

Festnahme und Anklage

Am Mittwochabend, dem 23. September 2026, nahmen Beamte der Polizei von Hampshire und der Isle of Wight Thomas an einer Tankstelle fest – eine Begegnung, die er ebenfalls live auf seinem Social-Media-Kanal streamte. Die Polizei nahm den 37-Jährigen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung mit der Absicht, Leben zu gefährden, und der Zerstörung oder Gefährdung der Sicherheit eines Schiffes fest. Am Donnerstag, dem 24. September 2026, erhob die Polizei von Hampshire formell Anklage gegen Thomas wegen Sachbeschädigung und der Weigerung, die PIN seines Mobiltelefons preiszugeben. Die Behörden setzten ihn in Untersuchungshaft und ordneten an, dass er am Freitagmorgen, dem 25. September 2026, vor dem Amtsgericht Basingstoke erscheinen muss. Bereits am Mittwoch hatten Polizeibeamte in Gosport sechs migrantenfeindliche Demonstranten festgenommen, nachdem eine von Thomas einberufene Versammlung feindselig geworden war, als die Behörden die Ankunft von Migranten nach Dover umleiteten.

Politische Aktivitäten und Überfahrtsstatistiken

Thomas gründete die Aktivistengruppe Patriot Platform im Juni 2026 und nutzte Online-Plattformen, um zum Widerstand gegen Kanalüberfahrten aufzurufen. Anfang September 2026 blockierten Mitglieder der Organisation kurzzeitig Straßen am Hafen von Dover, gefolgt von Demonstrationen in Portsmouth, an denen Hunderte vermummte, in Schwarz gekleidete Teilnehmer teilnahmen. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood bezeichnete Thomas Anfang September 2026 als ausgesprochenen Rassisten. Thomas arbeitete zuvor als Mitarbeiter und Fahrer für den rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson, dessen richtiger Name Stephen Yaxley-Lennon ist. 2016 verbüßte Thomas eine zweijährige Haftstrafe wegen versuchter Entführung, und die französischen Sicherheitsbehörden stellten ihn Anfang 2026 unter Überwachung, nachdem er an die nordfranzösischen Strände gereist war, um Bootsabfahrten zu stören.

Die Kanal-Konfrontation ereignete sich während einer Phase hoher Überfahrtsaktivität. Zahlen des britischen Innenministeriums zeigen, dass am Mittwoch 781 Migranten im Vereinigten Königreich ankamen, was den höchsten Tageswert des Jahres 2026 darstellt. Die kumulierten Kleinbootankünfte des Jahres erreichten 18.565 Menschen, ein Rückgang von mehr als 40% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025.

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