Sicherheit · Souvray, Orléans und Tours

Eltern eines 1987 in Frankreich tot aufgefundenen vierjährigen Mädchens stehen 39 Jahre später vor Gericht

Der Prozess begann am Montag, 2. November 2026, und soll bis zum 18. November dauern. Mutter und Vater müssen sich wegen des Todes ihrer vierjährigen Tochter verantworten, deren Leiche im August 1987 neben einer französischen Autobahn gefunden wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NewsIT, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Souvray, Orléans, Tours · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. Juni 2018Die Eltern werden festgenommen
  2. 2.11.Der Prozess beginnt
  3. 18.11.Der Prozess soll enden

Der Prozess beginnt

Der Prozess gegen die Eltern des Mädchens begann am Montag, 2. November 2026, 39 Jahre nach dem Fund ihrer Leiche. Er soll bis zum 18. November dauern. Die beiden Angeklagten befinden sich nicht in Haft und trafen getrennt am Gerichtsgebäude ein. Die 72-jährige Mutter kam mit einem Schal vors Gesicht. Der 74-jährige Vater erklomm die Stufen des Gerichts mühsam, auf einen Gehstock gestützt und mit einer schwarzen OP-Maske. Der Fall ist einer der ältesten ungelösten Kriminalfälle Frankreichs und Gegenstand zahlreicher Bücher und Dokumentarserien. Am ersten Tag befasste sich das Gericht vor allem mit Verfahrensfragen, darunter ein abgelehnter Antrag der Verteidigung, die Übertragung der Verhandlung in einen zweiten Saal zu unterlassen, sowie Anträge von Parteien, sich dem Verfahren als Nebenkläger anzuschließen.

Die Vorwürfe

Der Mutter wird Folter und Barbarei vorgeworfen, die den Tod des Kindes ohne Tötungsabsicht verursacht haben. Dem Vater wird Beihilfe vorgeworfen. Beiden droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. Beide sind Angeklagte; das Gericht hat noch nicht über die Schuld entschieden.

Der Fund im Jahr 1987

Am 11. August 1987 fanden zwei Arbeiter die Leiche eines etwa vier Jahre alten Mädchens in einem Graben neben der Autobahn A10 bei Souvray. Das Dorf liegt im Département Loir-et-Cher, zwischen Orléans und Tours in Zentralfrankreich. Die Leiche wies Spuren von Misshandlung auf, darunter Verbrennungen von einem Bügeleisen und Narben von menschlichen Bissen. Nach gerichtsmedizinischen Erkenntnissen, über die AFP berichtete, wurden die Bisse einer Frau zugeordnet. Niemand hatte das Kind als vermisst gemeldet, und die Polizei kannte ihren Namen nicht.

Eine Suche ohne Ergebnis

Die französische Gendarmerie startete eine große Aktion, um ihre Identität festzustellen, und schickte ihr Foto an rund 65.000 Schulen und 30.000 Rathäuser. Die Suche erstreckte sich auf etwa 30 Länder. Da niemand sie als vermisst gemeldet hatte, stützte sich die Aktion allein auf ihr Bild. Trotz dieser Anstrengungen gab es keinen Hinweis darauf, wer sie war, und der Fall wurde 1991 und erneut 1997 zu den Akten gelegt, weil den Behörden ausreichende Beweise für eine Strafverfolgung fehlten.

Ungefähre Zahl der Schulen und Rathäuser, an die das Foto des Mädchens geschickt wurde
Schulen
65000
Rathäuser
30000

Daten aus dem Artikeltext

Wie der Fall gelöst wurde

Der Durchbruch kam 2018, als eine DNA-Probe, die einem der Geschwister des Mädchens in einem anderen Gewaltfall entnommen worden war, den Ermittlern half, sie zu identifizieren. Die Eltern wurden im Juni 2018 festgenommen. Das Paar hatte insgesamt sieben Kinder. Weitere acht Jahre vergingen, bis der Prozess begann. Die folgende Zeitleiste zeigt die wichtigsten Etappen vom Fund bis zum Prozess.

Vor dem Gericht

Während einer Pause traf die Mutter auf Mitglieder von Mouv'Enfants, dem Kollektiv, das eine Protestaktion vor dem Gerichtsgebäude organisiert hatte. Als sie das Gebäude verließ, folgte ihr eine kleine Gruppe etwa 100 Meter weit, rief nach Gerechtigkeit für das Mädchen und skandierte „Schande“. Mindestens drei Polizisten waren nötig, um Arnaud Gallé, den Vorsitzenden der Organisation, zurückzuhalten. Die beiden inzwischen getrennt lebenden Angeklagten wechselten keinen einzigen Blick und blieben während der gesamten Verhandlung ohne Regung.

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Quellen und Kontext

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