Wohnen · Paris
Gewerkschaften und Mieterorganisationen in sieben europäischen Ländern rufen zu Protesten vom 20. bis 22. November auf
Organisatoren, die am Dienstag, 3. November, in Paris zusammenkamen, wollen am 20., 21. und 22. November europaweit koordinierte Demonstrationen. Zudem ist für den 20. November ein Jugendstreik in zwanzig Ländern geplant.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Le Monde.fr, Jornal Expresso und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Gewerkschaften und Mieterorganisationen aus sieben Ländern planen koordinierte Proteste am 20., 21. und 22. November, wie Sprecherin Carme Arcarazo am Dienstag, 3. November, in Paris ankündigte.
Die großen spanischen Gewerkschaften haben für den 11. November einen Generalstreik ausgerufen, vor den vorgezogenen Parlamentswahlen am 29. November.
Für den 20. November ist in zwanzig Ländern ein Jugendstreik geplant, initiiert von einem portugiesischen Studierendenverband, der sich gegen fossile Brennstoffe wendet.
Der Aufruf verweist auf europäische Hauspreise, die zwischen 2010 und 2025 um mehr als 60 Prozent stiegen, und Mieten um rund 29 Prozent; 2024 gaben mehr als 16,5 Millionen Haushalte (8,2 Prozent) mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für das Wohnen aus.
- 20.11.Beginn der koordinierten Proteste, mit einem Jugendstreik in zwanzig Ländern
- 22.11.Geplantes Ende der koordinierten Proteste
- 29.11.Vorgezogene Parlamentswahlen in Spanien
Koordinierter Aufruf aus Paris
Gewerkschaften und Mieterorganisationen aus sieben europäischen Ländern trafen sich am Dienstag, 3. November, in Paris und kündigten koordinierte Demonstrationen für den 20., 21. und 22. November an. Die Vertreterinnen und Vertreter kamen aus Belgien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und dem Vereinigten Königreich. Das Treffen wurde von der spanischen Konföderation der Mietergewerkschaften einberufen, deren Sprecherin Carme Arcarazo den gemeinsamen Aufruf vorstellte. Die Organisatoren hoffen, Millionen Menschen auf die Straßen des Kontinents zu bringen. Arcarazo begründete die Entscheidung, gemeinsam zu handeln, mit diesen Worten.
„Wir haben beschlossen, uns zu koordinieren, um gemeinsam voranzukommen.“
Forderungen zu Wohnen, Ernährung und Energie
Die Gruppen fordern eine Garantie des Rechts auf Wohnen und Kontrolle über die Preise für Wohnen, Lebensmittel und Energie. Zu ihren Forderungen gehören außerdem höhere Löhne und Renten, öffentliche Dienste wie Bildung, Gesundheit und öffentlicher Wohnungsbau sowie das Recht auf Arbeit, ohne Migranten auszuschließen. Sie verlangen eine stärkere Besteuerung der Vermögenden und ein Ende der Aufrüstungspolitik sowie der Erschließung fossiler Brennstoffe. Der Aufruf stützt sich auf europäische Wohnungszahlen: Die Hauspreise stiegen zwischen 2010 und 2025 um mehr als 60 Prozent, die Mieten um rund 29 Prozent. Im Jahr 2024 gaben mehr als 16,5 Millionen Haushalte – 8,2 Prozent der europäischen Haushalte – mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für das Wohnen aus.
- Hauspreise (mehr als 60 %)
- 60 %
- Mieten (rund 29 %)
- 29 %
Daten aus dem Artikeltext
Nationale Bewegungen hinter dem Aufruf
In Spanien löste die Räumung der Wohnung eines 87-jährigen Rentners im September, der wenige Tage später starb, Proteste aus und rückte das Wohnen wieder in den Mittelpunkt der nationalen Debatte. Für den 29. November sind vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt, und die großen spanischen Gewerkschaften haben für den 11. November einen Generalstreik ausgerufen. In Frankreich ist für Donnerstag, 5. November, ein landesweiter Streik geplant, und zu den Schülerinnen und Schülern, die gegen die Bildungsfinanzierung und Parcoursup protestierten, sind Gruppen der Gelbwesten gestoßen. In Portugal entstanden im Oktober Camps in Lissabon und Porto, und ein Camp besetzt die Praça D. Pedro IV in Lissabon. In Italien begann die Bewegung mit Hafenarbeitern und mündete nach Angaben der USB-Gewerkschaftsvertreterin Chiara Capretti in einen Generalstreik am 30. Oktober.
Jugendstreik und Teilnehmende
Für den 20. November ist ein Jugendstreik in zwanzig Ländern geplant, initiiert von einem portugiesischen Studierendenverband, der sich gegen fossile Brennstoffe wendet. Auf französischer Seite haben sich die CGT, Solidaires, der Verein Droit au logement und die Union Syndicale Lycéenne dem Aufruf angeschlossen. Benjamin Ball, ein Sprecher der Gelbwesten-Koordination, sagte eine sehr große Beteiligung voraus.
„Zu Millionen werden wir auf die Straße gehen und zeigen, dass die Völker regieren müssen, nicht die Milliardäre.“
Portugal war beim Pariser Treffen nicht mit Gewerkschaftsstrukturen vertreten, doch die Lissabonner Mietergruppe Sindicato de Moradoras de Lisboa (ein Name, der sie nicht zu einer formellen Gewerkschaft macht), das Kollektiv Climáximo und Estudantes pelo Fim ao Fóssil nahmen teil. Teresa Mamede, eine Sprecherin des Lissabonner Camps, sagte, der Aufruf zum Handeln habe sich erheblich ausgeweitet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesGewerkschaften und Verbände rufen zu Demonstrationen in sieben europäischen Ländern aufDes syndicats et associations appellent à manifester dans sept pays européens · Original auf Französisch
- Le Monde.frGewerkschaften und Verbände aus sieben europäischen Ländern rufen Ende November zu Demonstrationen gegen die hohen Lebenshaltungskosten aufDes syndicats et associations de sept pays européens appellent à manifester contre la vie chère fin novembre · Original auf Französisch
- Jornal ExpressoBewegungen aus Portugal und sechs weiteren Ländern planen gleichzeitige Demonstrationen gegen die WohnungskriseMovimentos de Portugal e mais seis países marcam manifestações simultâneas contra crise da habitação · Original auf Portugiesisch
- eldiario.esGewerkschaften und soziale Organisationen aus sieben Ländern fordern eine starke koordinierte Mobilisierung in ganz EuropaSindicatos y organizaciones sociales de siete países reclaman una fuerte movilización coordinada en toda Europa · Original auf Spanisch
- Benjamin Ball
- Sprecher der Gelbwesten-Koordination, der auf der Pariser Pressekonferenz sprach
- Orte
- Paris, Frankreich, Belgien, Griechenland, Italien, Portugal
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