Konflikte · Los Angeles
Irans WM-Auftakt in Los Angeles überschattet von Buhrufen bei der Hymne, Flaggenprotesten und dem Schatten des Krieges
Ein 2:2-Unentschieden gegen Neuseeland am Montag bildete die Kulisse für tiefe Gräben unter iranischstämmigen Amerikanern, Stunden nachdem ein Friedensabkommen angekündigt worden war und ein Gericht das FIFA-Verbot vorrevolutionärer Flaggen bestätigt hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Wall Street Journal, Irish Examiner, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die derzeitige Hymne des Iran wurde ausgebuht; vorrevolutionäre Löwen-und-Sonne-Flaggen wurden geschwenkt, obwohl ein FIFA-Verbot an diesem Morgen vor Gericht bestätigt wurde.
Iran holte zweimal einen Rückstand gegen Neuseeland in einem Gruppenspiel der Gruppe G im Los-Angeles-Stadion auf und bot damit 90 Minuten Ablenkung von den politischen Spannungen.
Präsident Trump sagte, die USA und der Iran hätten eine vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des Krieges und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus unterzeichnet, was den Kontext um die Anwesenheit des Teams veränderte.
Iran verlegte sein Trainingslager nach Kriegsbeginn im Februar von Tucson nach Tijuana, und einige Funktionäre konnten nicht in die Vereinigten Staaten einreisen.
Hunderte demonstrierten draußen und bezeichneten die Mannschaft als Sprachrohr des Regimes; Auseinandersetzungen zwischen Fans und Demonstranten erforderten ein Eingreifen der Hilfssheriffs.
- 14.06.Präsident Trump gibt spät am Sonntagabend ein vorläufiges US-iranisches Friedensabkommen bekannt.
- 15.06.Ein Gericht in Los Angeles bestätigt das FIFA-Verbot vorrevolutionärer Flaggen am Stanley Mosk Courthouse.
- 15.06.Anpfiff im Los-Angeles-Stadion. Fans buhen die derzeitige iranische Hymne aus, schwenken verbotene Flaggen, und Iran spielt 2:2 gegen Neuseeland.
Vor dem Anpfiff
Vor dem Los-Angeles-Stadion, der Heimat der größten iranischen Diaspora-Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten, herrschte alles andere als Einigkeit. Hunderte von Demonstranten skandierten Parolen gegen das Teheraner Regime, viele schwenkten die vorrevolutionäre Löwen-und-Sonne-Flagge, die die FIFA als politisches Symbol verboten hatte. Andere strömten in Team-Melli-Trikots ins Stadion und beteuerten, sie seien nur wegen des Fußballs da. An einer Stelle entrissen Demonstranten einem Fan eine offizielle Iran-Flagge und zerrissen sie.
„Sie sind nicht mein Team. Sie sind ein Regierungsteam,“
„Ich bin nur hier, um den Sport zu sehen, es geht nicht um das Regime.“
Ein Vormittag vor Gericht
Der Tag begann nicht auf dem Rasen, sondern in Raum 836 des Stanley Mosk Courthouse. Anwalt Shahrokh Mokhtarzadeh argumentierte, dass das Verbot der Löwen-und-Sonne-Flagge die Redefreiheit verletze. Die drei Anwälte der FIFA hielten dagegen, dass ein privates Unternehmen eigene Regeln aufstellen könne. Richter Curtis A. Kin stellte sich auf die Seite des Fußballweltverbandes.
„Die Redefreiheit ist unglaublich wichtig, sie ist heilig, ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft, aber sie ist nicht ohne Einschränkungen, etwa bei privaten Akteuren auf privatem Grund, und wie frühere Fälle gezeigt haben, bei einer angemessenen Regulierung. Ich lehne den Antrag ab.“
Dennoch schmuggelten viele die verbotenen Flaggen an der Sicherheitskontrolle vorbei oder trugen das Emblem auf T-Shirts. Eine Gruppe entrollte die alte Flagge gegenüber einer riesigen aktuellen Flaggen-Darstellung während der Vorbereitungen vor dem Spiel.
Die 90 Minuten, die Tausende vergessen ließen
Drinnen verfolgte eine tobende Menge, wie Iran zweimal einen Rückstand aufholte und 2:2 gegen Neuseeland spielte. Die Nationalhymne wurde mit einer Mischung aus Buhrufen und Jubel empfangen. Ella Bah, 42, trug eine Löwen-und-Sonne-Flagge wie ein Kleid und wechselte die Kleidung, um sie vor dem Betreten des Stadions zu verbergen.
„Wir sind nicht hier, um sie anzufeuern. Wir sind hier, um die Stimme der Menschen im Iran zu sein.“
Eine Mannschaft, die der Krieg entwurzelt hat
Das Spiel fand Stunden statt, nachdem Präsident Donald Trump ein vorläufiges Friedensabkommen zur Beendigung des US-israelischen Krieges mit dem Iran angekündigt hatte, der die Straße von Hormus geschlossen hatte. Die Mannschaft hatte ihr Trainingslager nach Kriegsbeginn am 28. Februar von Arizona nach Tijuana, Mexiko, verlegt. Einigen Funktionären wurden US-Visa verweigert, und Starstürmer Sardar Azmoun fehlte nach früheren Social-Media-Beiträgen, die eine Verwarnung der Revolutionsgarden zur Folge hatten. Cheftrainer Amir Ghalenoei bezeichnete seine Mannschaft später als
„die am meisten unterdrückte“
Ein Tag in drei Akten
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The Wall Street JournalPride and Politics at Iran's World Cup Home Game -- in Los Angeles
- Irish ExaminerAs Iran chases the World Cup, its US diaspora is divided between protesting and cheering
- The GuardianIran overcomes its divisions for 90 minutes, then same old problems return
- France 24Flag debate divides diaspora as Iran begin World Cup with New Zealand draw
- Behnam Mohebbi
- 68-jähriger im Iran geborener Fan, der das Spiel besuchte, um Iran zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft spielen zu sehen.
- Rameileh Jaffrey
- 46-jähriger Einwohner von Los Angeles und Demonstrant, der die Nationalmannschaft als mit der iranischen Regierung verbunden ansieht.
- Kia Keanh
- Iranischer Fan, der das Spiel mit seiner Familie besuchte und sagte, er sei nur wegen des Sports da, nicht wegen des Regimes.
- Ella Bah
- 42-jährige Demonstrantin, die eine verbotene Löwen-und-Sonne-Flagge als Kleidung ins Stadion trug, um ihre Opposition gegen Teheran zu äußern.
- Amir Ghalenoei
- Cheftrainer der iranischen Nationalmannschaft, der sein Team als 'am meisten unterdrückt' im Wettbewerb bezeichnete.
- Shahrokh Mokhtarzadeh
- Anwalt, der vor einem Gericht in Los Angeles argumentierte, dass das Verbot vorrevolutionärer Flaggen die Redefreiheit verletze.
- Curtis A. Kin
- Richter am Obersten Gericht von Los Angeles, der das FIFA-Verbot der Löwen-und-Sonne-Flagge bestätigte.
- Sardar Azmoun
- Iranischer Stürmer, Dritter der ewigen Torschützenliste des Landes, der nach kontroversen Social-Media-Beiträgen beim Spiel fehlte.
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der Stunden vor dem Spiel ein vorläufiges Friedensabkommen mit dem Iran ankündigte.
- Orte
- Los Angeles
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen