BerichtGen-Z-Proteste in ganz Deutschland

Sicherheit · Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg

Proteste der Gen Z in Deutschland eskalieren – Plünderungen in Frankfurt

Die Demonstrationen in 34 deutschen Städten am 31. Oktober verliefen tagsüber weitgehend friedlich, doch nach Einbruch der Dunkelheit folgten in Frankfurt, Berlin und anderen Städten Ausschreitungen, Plünderungen und Angriffe auf die Polizei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, Handelsblatt, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, Köln · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 31. Oktober, AbendIm Frankfurter Stadtzentrum werden Schaufenster zertrümmert und Molotowcocktails auf Rettungskräfte geworfen.
  2. 31. Oktober, späterDie Behörden melden eingeschlagene Fenster eines Waffengeschäfts; ein Tatverdächtiger festgenommen und zwei Schusswaffen sichergestellt.
  3. Nacht zum 1. NovemberDie Lage in Frankfurt entspannt sich über Nacht, die Polizei bleibt jedoch stark präsent.

Tagsüber friedlich, nach Einbruch der Dunkelheit gewaltsam

Die Kampagnengruppe Gen Z regelt hatte für den 31. Oktober, den Tag von Halloween, Demonstrationen angekündigt. In 34 deutschen Städten waren Kundgebungen geplant, darunter Berlin, Frankfurt und München, um bessere Bildung, niedrigere Lebenshaltungskosten und ein Ende der Wehrpflicht zu fordern. Die Behörden hatten einen weitgehend friedlichen Tag erwartet, und die Märsche blieben bei Tageslicht ruhig. Nach Einbruch der Dunkelheit kam es in mehreren Städten zu Gewalt, die schlimmsten Szenen spielten sich in Frankfurt und Köln ab. Auch aus Berlin und Hamburg wurden Zusammenstöße gemeldet, in Hamburg wurden Barrikaden in Brand gesetzt.

Frankfurt und Berlin

In Frankfurt wurden nach Angaben der Stadtpolizei auf X Schaufenster im Stadtzentrum zertrümmert und Molotowcocktails auf Rettungskräfte geworfen. Mindestens zwei Geschäfte wurden geplündert, wie ein Reuters-Zeuge berichtet, auf den sich The Independent beruft, mehrere weitere wurden beschädigt. Die Polizei sperrte die Einkaufsstraße Zeil und setzte Spezialkräfte im Zentrum ein. Später meldeten die Behörden, die Fenster eines Waffengeschäfts seien eingeschlagen, ein Tatverdächtiger festgenommen und zwei Schusswaffen sichergestellt worden. In Berlin beendete die Polizei eine Demonstration vorzeitig, nachdem Steine auf Beamte geworfen und Pyrotechnik gezündet worden war. Polizeisprecher Jörn Iffländer erklärte später, 27 Beamte seien leicht verletzt und bis zu 56 Teilnehmer vorübergehend festgenommen worden; gegen 20 Uhr sei der Einsatz vollständig beendet gewesen, sagte eine Polizeisprecherin.

Teilnehmerzahlen

Die Organisatoren hatten 182.000 Teilnehmer erwartet, auf ihrer Website waren etwa 36.000 aufgeführt. Offizielle Zahlen vom Nachmittag des 31. Oktober deuteten auf eine Beteiligung unter den ursprünglich erwarteten 182.000 hin. Die Polizei in Frankfurt, München und Berlin meldete bis zu 18.000 Demonstranten, etwa die Hälfte der rund 36.000, die auf der Website der Organisatoren aufgeführt waren. Außerhalb Deutschlands beteiligten sich am selben Tag mehr als 320.000 Menschen an von Jugendlichen getragenen Protesten in Frankreich, wo die Demonstrationen ebenfalls in Ausschreitungen und Plünderungen mündeten.

Teilnehmerzahlen der Proteste am 31. OktoberPersonen
Erwartung der Organisatoren
182000 Personen
Angaben auf der Website der Organisatoren
36000 Personen
Polizeiliche Zählung, bis zu (Frankfurt, München, Berlin)
18000 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Politische Reaktionen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der Bild, gewalttätige linke Gruppen und Randalierer mit Migrationshintergrund hätten die Nachmittagsmärsche gekapert. Er versprach, die Verantwortlichen würden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen, und schrieb der Polizei zu, Schlimmeres verhindert zu haben.

„Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert.“

Alexander Dobrindt, Bundesinnenminister

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte, er sei schockiert über die Gewalt in Frankfurt, die nicht ohne Konsequenzen bleiben werde.

„Ich bin schockiert über die Gewaltexzesse in Frankfurt, die nicht ohne Konsequenzen bleiben werden.“

Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen

Hessens Innenminister Roman Poseck sagte, etwa 100 eindeutig identifizierte Linksextremisten hätten sich unter die Frankfurter Proteste gemischt, und nannte das Ergebnis beschämend. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner verurteilte die Gewalt und lobte zugleich die Demonstranten, und Günter Krings, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, sagte, Hamas-Sympathisanten und Plünderungen hätten auf deutschen Straßen keinen Platz. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese warnte, die Gewalt dürfe die Anliegen der jungen Menschen nicht überschatten. Thorsten Frei, Vorsitzender der Unionsfraktion, sagte:

„Angriffe auf Polizeibeamte, Gewalt und Plünderungen lassen sich durch nichts rechtfertigen.“

Thorsten Frei, Vorsitzender

Wie es weitergeht

Das Bundesinnenministerium erklärte, Teile der linksextremen Szene und einige Gruppen mit Verbindungen zu ausländischen extremistischen Bewegungen hätten sich den Mobilisierungsbemühungen angeschlossen. Die deutschen Behörden hatten gewarnt, Extremisten könnten versuchen, die Bewegung zu instrumentalisieren. Die Proteste folgen auf eine Welle von Jugendprotesten andernorts in Europa in diesem Jahr, darunter in Serbien, wo studentisch getragener Aktivismus half, den langjährigen Staatschef des Landes an der Wahlurne zu stürzen. Die Lage in Frankfurt beruhigte sich über Nacht zum Sonntag, 1. November, doch die Polizei kündigte an, stark präsent zu bleiben.

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