Sicherheit · Frankfurt am Main
Frankfurt: Gen-Z-Protest endet nach Auflösung in Plünderungen und Zusammenstößen mit der Polizei
Die Polizei löste den weitgehend friedlichen Marsch am 31. Oktober gegen 18:20 Uhr auf, nachdem Feuerwerkskörper und Steine auf Beamte geworfen worden waren. Auf der Zeil wurden Schaufenster zertrümmert und Waren geplündert, mehrere Beamte wurden verletzt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, N-tv, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei beendete den Marsch am 31. Oktober gegen 18:20 Uhr, nachdem Feuerwerkskörper gezündet und Steine auf Beamte geworfen worden waren. Nach Polizeiangaben hatten zum Höhepunkt bis zu 8.000 Menschen teilgenommen.
Nach Polizeiangaben wurden Schaufenster eingeschlagen, und auf der Zeil sowie in der Hasengasse begannen Plünderungen, unter anderem in einem Schuhgeschäft. Berichten zufolge soll aus einem Geschäft eine Waffe entwendet worden sein.
Innenminister Roman Poseck sagte, mehrere Beamte seien verletzt worden, einer möglicherweise schwerer. Verletzungen unter Demonstranten und die Zahl der Festnahmen waren noch nicht bekannt.
Roman Poseck (CDU) bezifferte die Zahl der Gewalttäter auf rund 100 Personen mit linksextremistischer Motivation. Die Polizei brachte die Zusammenstöße nahe der Bleichstraße mit Linksextremisten in Verbindung.
- Gegen 18:20 Uhr, 31. OktoberDie Polizei löst den Marsch auf, nachdem Feuerwerkskörper gezündet und Steine auf Beamte geworfen wurden
- Etwa zwei Stunden nach der AuflösungDie Polizei räumt Hauptwache, Konstablerwache und Zeil, während die Zusammenstöße in der Innenstadt andauern
- Abend des 31. OktoberNach Polizeiangaben greifen Gruppen weiter Beamte an, auf der Zeil wird von Plünderungen berichtet
Der Marsch und seine Auflösung
Der Protest am Samstag, 31. Oktober, war von den Initiativen „Gen Z regelt“ und „Generation Aufbruch“ angemeldet worden, die mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit forderten und sich gegen die Einführung der Wehrpflicht wandten. Am frühen Nachmittag war der Marsch weitgehend friedlich geblieben; die Polizei zählte zum Höhepunkt bis zu 8.000 Teilnehmer, die Organisatoren sprachen von rund 9.000. Die Route begann an der Weseler Werft im Osten Frankfurts, und der Zug schlängelte sich mehrere Stunden durch die Innenstadt, wobei die Polizei ihn wiederholt stoppte, wenn Teilnehmer ihr Gesicht vermummten oder Pyrotechnik zündeten. Gegen 18:20 Uhr löste die Polizei die Demonstration auf, nachdem Feuerwerkskörper gezündet und Steine auf Beamte geworfen worden waren. Die Organisatoren nannten in einem Instagram-Beitrag zudem 10.000 Teilnehmer – eine Zahl, die von der Polizeizählung abweicht.
- Polizei, Höchststand
- 8000 Personen
- Angabe der Organisatoren
- 9000 Personen
- Instagram-Beitrag der Organisatoren
- 10000 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Plünderungen und Zusammenstöße in der Innenstadt
Etwa zwei Stunden nach der Auflösung wurden Hauptwache, Konstablerwache und die Einkaufsstraße Zeil geräumt, während Gruppen weiter mit Beamten zusammenstießen. Die Polizei erklärte, es würden Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen auf sie geworfen und Mülltonnen angezündet. Im gesamten Zentrum wurden Barrikaden und Mülltonnen umgeworfen. Nach Polizeiangaben wurden Schaufenster zertrümmert, und auf der Zeil sowie in der nahe gelegenen Hasengasse kam es zu ersten Plünderungen, unter anderem in einem Schuhgeschäft. Reporter sahen Menschen in Geschäfte gehen und Turnschuhe und andere Waren mitnehmen; auch ein Waffenhändler wurde angegriffen. Die Polizei teilte zudem mit, es würden Molotowcocktails auf Beamte geworfen, und Berichten zufolge soll aus einem Geschäft eine Waffe entwendet worden sein. Ein Hubschrauber, Drohnen, Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge waren im Einsatz, auch die Bundespolizei war vor Ort.
Reaktion der Behörden
Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte am Abend des 31. Oktober, er habe wiederholt gewarnt, der Protest könne von linksextremistischer Gewalt unterwandert werden, und genau das sei eingetreten.
„Ich habe wiederholt darauf hingewiesen, dass wir damit rechnen müssen, dass sich linksextremistisches Gewaltpotenzial mit dieser Demonstration vermischt, und genau das ist passiert.“
Poseck bezifferte die Zahl der Gewalttäter auf etwa 100 Personen und sagte, sie hätten die Polizei koordiniert angegriffen.
„Wir gehen von rund 100 linksextremistisch motivierten Gewalttätern aus. Sie haben die Polizei massiv mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik angegriffen.“
Die Polizei brachte auch die Zusammenstöße nahe der Bleichstraße mit Linksextremisten in Verbindung, die sie für die Beendigung des Marsches verantwortlich machte. Der hessische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jens Mohrherr, sagte, die Abkehr der Versammlung vom Frieden habe keine andere Möglichkeit gelassen, als sie aufzulösen.
„Der Rechtsstaat musste handeln, und er hat gehandelt.“
Verletzte und offene Fragen
Die Polizei teilte mit, mehrere Beamte seien verletzt worden; der Minister sagte, einer von ihnen sei möglicherweise schwerer verletzt, was noch geprüft werden müsse. Angaben zu verletzten Demonstranten und zu Festnahmen lagen noch nicht vor. Der Einsatz konnte bis in die Nacht andauern. Mubarik Sabir, Anmelder der Demonstration für Generation Aufbruch, sagte gegenüber hessenschau, er sei zutiefst traurig und sprachlos. Die Initiative habe alles getan, um solche Bilder zu vermeiden, fügte er hinzu.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- tagesschau.deHessen: Ausschreitungen nach Gen-Z-Protest in Frankfurt - Polizei riegelt Zeil ab
- N-tvWaffen- und Schuhladen betroffen: Randalierer plündern Geschäfte in Frankfurt am Main
- DIE WELTEingeschlagene Scheiben und Plünderungen in Frankfurt
- stern.deRandalierer schlagen Schaufenster in Frankfurt ein
- Roman Poseck
- Hessischer Innenminister (CDU)
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