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Kurz gefasst

  • Rund zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren traten und schlugen nach Polizeiangaben am 14. Oktober vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder) auf einen 14-jährigen Schüler ein. Die Tatverdächtigen der Gruppe besitzen die deutsche, polnische, russische und syrische Staatsangehörigkeit; sie filmten die Tat und verbreiteten sie im Netz.

  • Ein dpa-Fotograf schätzte, dass etwas mehr als 500 Menschen an der AfD-Kundgebung am 20. Oktober teilnahmen, die die Partei als Reaktion auf „Migrantengewalt" darstellte. Eine Gegendemonstration fand nicht statt, obwohl eine Einzelperson eine angemeldet hatte, wie ein Polizeisprecher sagte.

  • Frankfurt (Oder) hat für den 27. Oktober eine Sicherheitskonferenz samt Gesprächen mit den Betroffenen geplant. Nach den Herbstferien sollen Polizei und Ordnungsamt im Umfeld der Schulen der Stadt präsenter sein.

  • In Potsdam kam es mehrfach zu Angriffen von Jugendgruppen, die Stadt hat eine Taskforce gegen Jugendgewalt eingerichtet. In Brandenburg an der Havel warfen Jugendliche in einem Park Feuerwerkskörper auf zwei 12- und 13-Jährige.

Frankfurt (Oder)Potsdam
Frankfurt (Oder), Potsdam, Brandenburg an der Havel, Cottbus · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 14.10.Rund zehn Jugendliche schlagen vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder) auf einen 14-jährigen Schüler ein
  2. 19.10.Die CDU in Frankfurt (Oder) schreibt auf Instagram, es gebe keine Kollektivschuld
  3. 20.10.AfD-Kundgebung in Frankfurt (Oder) zieht nach Schätzung eines dpa-Fotografen etwas mehr als 500 Menschen an
  4. 27.10.Sicherheitskonferenz in Frankfurt (Oder) geplant

Der Angriff vor einer Schule

Rund zehn Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren traten und schlugen am 14. Oktober vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder) auf einen 14-jährigen Schüler ein. Nach Angaben der Polizei schlugen sie ihm auch auf den Kopf und traktierten ihn weiter, als er bereits am Boden lag. Die Mitglieder der Gruppe besitzen nach Polizeiangaben die deutsche, polnische, russische und syrische Staatsangehörigkeit. Sie filmten die Tat und verbreiteten das Video im Netz; die Aufnahmen lösten in der ganzen Stadt Entsetzen aus.

Kundgebung und politische Reaktionen

Die AfD meldete für den Abend des 20. Oktober eine Demonstration an und bezeichnete die Gewalt in ihrer Ankündigung als „Migrantengewalt". Ein dpa-Fotograf schätzte, dass etwas mehr als 500 Menschen teilnahmen. Die CDU in Frankfurt (Oder) warf der Partei „politische Stimmungsmache" vor. Eine Gegendemonstration fand nicht statt, obwohl eine Einzelperson eine angemeldet hatte, wie ein Polizeisprecher sagte; einen Grund dafür konnte er nicht nennen. Am Montag, 19. Oktober, schrieb die CDU auf Instagram, es gebe keine Kollektivschuld und viele junge Menschen mit Migrationshintergrund seien gut integriert. AfD-Demonstrationen hülfen niemandem, hieß es weiter.

Stadt, Polizei und Land reagieren

Frankfurts (Oder) parteiloser Oberbürgermeister Axel Strasser kündigte auf Instagram an, die Stadt werde den Vorfall nicht einfach abhaken.

„Wir werden nach diesem Vorfall nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“

Axel Strasser

Die Polizei habe schnell reagiert, mit den Eltern der Tatverdächtigen gesprochen und Identitätsfeststellungen durchgeführt, sagte er. Die Ermittlungen zielten nun darauf, den vollständigen Sachverhalt und die rechtlichen Konsequenzen zu klären. Nach den Herbstferien sollen Polizei und Ordnungsamt im Umfeld der Frankfurter Schulen und auf den Schulwegen präsenter sein. Zudem prüft die Stadt, wie ihr eigener Ordnungs- und Sicherheitsdienst rund um Schulen stärker in Erscheinung treten könnte, um Risiken früher zu erkennen. Die für den 27. Oktober in Frankfurt (Oder) geplante Sicherheitskonferenz samt Gesprächen mit den Betroffenen sei der richtige Weg, erklärte die CDU.

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) schrieb auf Instagram, Jugendgruppen stellten eine Machtfrage – die Frage, wer auf Potsdams Straßen und auf Frankfurts Schulhöfen das Sagen habe.

„Hier stellen Jugendgruppen die Machtfrage.“

Jan Redmann, Innenminister von Brandenburg für

Redmann sagte, das Land wolle mit dem Rechtsstaat antworten und „gruppendynamische Gewaltprozesse" nicht einfach laufen lassen. Die Landesregierung will nach eigenen Angaben Änderungen beim Aufenthaltsstatus prüfen und ob Abschiebungen möglich sind. Redmann sagte, im Vordergrund stehe zunächst „Repression", also die Durchsetzung, damit die Gewalt aufhöre.

Weitere Vorfälle in Brandenburg

In Potsdam kam es mehrfach zu Angriffen von Jugendgruppen, die für Aufsehen sorgten; die Stadt hat eine Taskforce gegen Jugendgewalt eingerichtet. In Brandenburg an der Havel warf eine Gruppe von Jugendlichen in einem Park Feuerwerkskörper auf zwei 12- und 13-Jährige. Auch in Cottbus kam es zu Gewaltvorfällen. Redmann sprach von Jugendgruppen, bei denen ein Migrationshintergrund vermutet werde. Die AfD fordert, das Strafmündigkeitsalter auf zehn Jahre zu senken und gewalttätige Straftäter abzuschieben.

Experteneinschätzung zur Prävention

Kirstin Drenkhahn, Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der Freien Universität Berlin, sagte dem RBB Inforadio, Jugendgewalt lasse sich nicht allein mit dem Strafrecht lösen.

„Wir brauchen Maßnahmen der Jugendhilfe.“

Kirstin Drenkhahn

Sie argumentierte, Abschreckung wirke nicht, wenn junge Menschen die Folgen nicht verstünden und oft nicht in der Lage seien, nach ihrem Wissen über richtig und falsch zu handeln. Eine Senkung des Strafmündigkeitsalters lehnte sie deshalb als sinnvollen Schritt ab. Wichtiger seien die Stärkung von Familien und präventive Arbeit, sagte sie. Das Hindernis sei, dass die Jugendarbeit von den Kommunen finanziert werde, denen dafür oft das Geld fehle.

Wie es weitergeht

Die Ermittlungen zu dem Angriff in Frankfurt (Oder) dauern an, die Stadt hat für den 27. Oktober eine Sicherheitskonferenz geplant. Polizei und Ordnungsamt sollen nach den Herbstferien ihre Präsenz im Umfeld der Schulen erhöhen.

Weiter in der heutigen Ausgabe

PSG schlägt Barcelona 4:2 – erste Niederlage der SaisonDésiré Doué eröffnete den Torreigen noch vor der Pause, und Paris Saint-Germain glich zweimal einen Rückstand nach Barcelonas Ausgleich aus und gewann am Dienstag, 20. Oktober, im Parc des Princes mit 4:2.Fußball · vor 58 Min.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenWitkoff bereitet Putin-Treffen nach Oslo-Gesprächen vorLive · 5 ThemenRumänien schießt Drohnen über Schwarzem Meer ab

Quellen und Kontext

  • N-tvvor 2 Std.Berlin & Brandenburg: Kriminologin: Prävention hilft gegen Jugendgewalt
  • DIE WELTvor 14 Std.Frankfurt (Oder): Wegen brutaler Prügel-Attacke auf Schüler - Hunderte folgen Demo-Aufruf der AfD
  • Der Tagesspiegelvor 15 Std.Jugendgewalt: Gewaltattacke: Hunderte gehen nach AfD-Aufruf auf Straße
  • Süddeutsche Zeitungvor 20 Std.Entsetzen über Jugendgewalt in Frankfurt
Jan Redmann
Innenminister von Brandenburg für die CDU

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Veröffentlicht heute um 09:04.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Der Angriff vor einer SchuleDer Angriff vor einer Schule
  2. 2Kundgebung und politische ReaktionenKundgebung und politische Reaktionen
  3. 3Stadt, Polizei und Land reagierenStadt, Polizei und Land reagieren
  4. 4Weitere Vorfälle in BrandenburgWeitere Vorfälle in Brandenburg
  5. 5Experteneinschätzung zur PräventionExperteneinschätzung zur Prävention
  6. 6Wie es weitergehtWie es weitergeht

Auf Grundlage von Berichten von

N-tv, DIE WELT, Der Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung

Liste der Quellen

Sicherheit · Frankfurt (Oder), Potsdam und Brandenburg an der Havel

Frankfurt (Oder): Gut 500 Menschen bei AfD-Kundgebung nach Angriff einer Jugendgruppe auf 14-Jährigen

Rund zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren schlugen am 14. Oktober vor einer Schule in Frankfurt (Oder) auf einen 14-jährigen Schüler ein, das Video verbreitete sich im Netz. Eine AfD-Kundgebung am 20. Oktober zog etwas mehr als 500 Menschen an.

Frankfurt (Oder)
Potsdam
Cottbus

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, DIE WELT, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 09:04.

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Welche Nationalitäten haben die Tatverdächtigen des Angriffs in Frankfurt (Oder)?
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