Diplomatie · Madrid und Lissabon

Portugals Präsident Seguro und Selenskyj erörtern Drohnenproduktion; Portugal richtet Gipfel 2030 aus

Präsident António José Seguro hat am Donnerstag, 5. November, am Rande des 30. Iberoamerika-Gipfels in Madrid Volodymyr Zelensky getroffen. Portugal bestätigte zudem, dass es den 32. Gipfel im Jahr 2030 organisieren und ausrichten wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, Notícias ao Minuto, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Lissabon · Spanien, Portugal

Ein Treffen am Rande des Gipfels

Präsident António José Seguro traf den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky am Donnerstag, 5. November, in Madrid am Rande des 30. Iberoamerika-Gipfels, der an diesem Tag in der spanischen Hauptstadt zu Ende ging. Nach Angaben der portugiesischen Präsidentschaft hatte Zelensky um das Treffen gebeten, Journalisten waren nicht zugelassen. Auch Außenminister Paulo Rangel nahm teil, wie portugiesische Regierungsquellen mitteilten.

Laut der portugiesischen Mitteilung dankte Zelensky Portugal für seine beständige Unterstützung seit Kriegsbeginn und bat darum, diese auf politischer, militärischer und finanzieller Ebene fortzusetzen. Seguro versicherte ihm anhaltende Unterstützung und sagte, er erwarte, dass die bald wieder aufgenommenen Friedensgespräche den Krieg auf einer gerechten Grundlage beenden, die das Völkerrecht sowie die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine respektiert.

Drohnen, Waffen und Energie

Zelensky schrieb auf X, die beiden Staatschefs hätten erörtert, wie Portugal das Energiesystem der Ukraine unterstützen und helfen könne, Leben dort zu schützen, sowie eine mögliche gemeinsame Waffenproduktion. Quellen der Präsidentschaft sagten, sie hätten auch über Verteidigungslösungen und die Drohnenproduktion gesprochen. Auf einer Pressekonferenz in Madrid sagte Seguro, einer der Punkte auf dem Tisch sei der gemeinsame Bau einer Drohnenfabrik in Portugal, ein Projekt, das nun die zuständigen Stellen, insbesondere die Regierung, vorantreiben würden.

Zelensky dankte Seguro zudem für dessen Kondolenz nach einem russischen Angriff auf Komyshuvakha, der nach seinen Worten eine gewöhnliche Schule traf, in der Menschen humanitäre Hilfe erhielten. Er sagte, die Such- und Rettungsaktion dort dauere nun schon den vierten Tag an. Observador beschrieb das Ziel als eine humanitäre Einrichtung in derselben Gegend.

Portugal richtet den Gipfel 2030 aus

Seguro kündigte auf der abschließenden Pressekonferenz an, Portugal werde den 32. Iberoamerika-Gipfel im Jahr 2030 organisieren und ausrichten.

„Die Bereitschaft, die wir im Namen des portugiesischen Staates erklärt haben, diese Konferenz 2030 auszurichten, ist Wirklichkeit geworden und ist nun gesichert.“

António José Seguro, Präsident Portugals

Der nächste Gipfel findet den Berichten zufolge 2028 in Honduras statt. Seguro sagte, Portugal sei seit der ersten Konferenz 1991 bei jeder Ausgabe auf höchster Ebene vertreten gewesen, mit Präsident und Premierminister.

Teilnahme und Abwesenheiten

Der Gipfel bringt 22 Länder zusammen: drei europäische Mitglieder (Portugal, Spanien und Andorra) und 19 lateinamerikanische. Staats- und Regierungschefs aus Andorra, Argentinien, Bolivien, Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras und der Dominikanischen Republik nahmen neben Portugal und Spanien teil. Brasiliens Luiz Inácio Lula da Silva und Mexikos Claudia Sheinbaum, die Präsidenten der beiden bevölkerungsreichsten Mitgliedstaaten, fehlten.

Premierminister Luís Montenegro war nicht bei der abschließenden Pressekonferenz, weil er früher nach Lissabon zurückkehren musste, um Parteiführer zur Wohnungskrise zu treffen. Seguro sagte, die beiden hätten diese Regelung vereinbart und der Grund sei mehr als plausibel.

Schlussworte zur Polarisierung

In seiner Schlussrede beschrieb Seguro ein internationales Klima, das polarisiert und von Konflikten geprägt sei, deren Auswirkungen keine Region der Welt unberührt ließen.

„Fortschritt und Entwicklung unserer Länder gewinnen nichts aus Dynamiken des Konflikts und der Konfrontation.“

António José Seguro, Präsident Portugals

Er betonte die Bande über den Atlantik hinweg und sagte, die teilnehmenden Länder hätten ihr Bekenntnis bekräftigt, den politischen Dialog innerhalb der Iberoamerikanischen Gemeinschaft fortzusetzen.

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