Diplomatie · Madrid und Salamanca

Seguro und Felipe VI. eröffnen Camões-Ausstellung in Madrid vor dem Ibero-Amerika-Gipfel

Portugals Präsident António José Seguro und König Felipe VI. haben am Dienstag, 3. November, die Camões-Ausstellung in der Spanischen Nationalbibliothek eröffnet. Sie läuft bis zum 14. Februar 2027 und bildet den Auftakt eines viertägigen Besuchs, zu dem auch der 30. Ibero-Amerika-Gipfel gehört.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, Notícias ao Minuto und Diário de Notícias. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Salamanca · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 5.11.Zweiter Tag des 30. Ibero-Amerika-Gipfels in Madrid
  2. 6.11.Ehrendoktorwürde für António Guterres an der Universität Salamanca
  3. 14.02.Camões-Ausstellung soll schließen

Ausstellung in der Nationalbibliothek eröffnet

Portugals Präsident António José Seguro hat am Dienstag, 3. November, einen viertägigen Besuch in Spanien begonnen und gemeinsam mit König Felipe VI. eine Ausstellung über Luís de Camões in der Biblioteca Nacional de España in Madrid eröffnet. Der König empfing Seguro am Morgen am Eingang der Bibliothek, und die beiden Männer besichtigten die Schau gemeinsam wenige Minuten vor der öffentlichen Eröffnung. Portugals Kulturministerin Margarida Balseiro Lopes und ihr spanischer Amtskollege Ernest Urtasun begleiteten sie. Keiner der beiden Staatschefs sprach mit Journalisten. Die Ausstellung mit dem Titel „Camões. Vida, obra e permanência na cultura hispânica“ würdigt den 500. Geburtstag des Dichters und ist bis zum 14. Februar 2027 geöffnet. Ihr Kurator Aurelio Vargas Díaz-Toledo von der Complutense-Universität Madrid führte durch die Schau und sagte vorab vor Journalisten, Ziel sei es, „einen der größten Dichter Portugals“ in Spanien bekannt zu machen, wo Camões der breiten Öffentlichkeit und auch den Lyriklesern kaum vertraut sei.

Ausgestellte Werke

Der Kurator sagte, die meisten Stücke stammten aus der Nationalbibliothek Spaniens. Darunter seien Chroniken von Fernão Lopes, die Chronik der Eroberung Ceutas von 1415, ein Manuskript von „Menina e Moça“ von Bernardim Ribeiro sowie die kommentierte Ausgabe der „Os Lusíadas“ von Manuel de Faria y Sousa, die 1639 in Madrid erschien. Auch mehrere Erstausgaben der „Os Lusíadas“ auf Portugiesisch und Spanisch sind zu sehen. Weitere Werke wurden aus mehreren Institutionen in Portugal nach Madrid geschickt, darunter die einzige heute noch vollständig erhaltene Ausgabe der „Saudades da Terra“ von Gaspar Frutuoso, die zwischen 1586 und 1590 entstand.

Gipfel und letzte Station in Salamanca

Seguros Programm geht weiter mit dem 30. Ibero-Amerika-Gipfel am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. November, in Madrid, bei dem Vertreter von 22 europäischen und lateinamerikanischen Ländern zusammenkommen. Portugals Premierminister Luís Montenegro wird erwartet, UN-Generalsekretär António Guterres und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, sind Sondergäste. Seguro dürfte am Rande bilaterale Gespräche mit anderen Staats- und Regierungschefs führen. Nach Angaben des Ibero-Amerikanischen Generalsekretärs, auf den sich CNN Portugal beruft, soll der Gipfel den Beitritt Angolas als ständiger Beobachter der Gemeinschaft formalisieren. Der Besuch endet am Freitag, 6. November, in Salamanca, wo Seguro an der Zeremonie zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an António Guterres an der Universität Salamanca teilnehmen soll. Guterres steht kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Chef der Vereinten Nationen.

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