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Stadtrat von Porto lehnt PS-Antrag zu Polizeieinsätzen im Wohnungsprotest-Camp ab
Der Stadtrat hat einen Antrag der Sozialisten abgelehnt, der die Polizei aufforderte, bei dem Protestcamp für Wohnraum auf gewaltsame Einsätze zu verzichten. Die Abstimmung erfolgte, nachdem in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 1. November, ein Bildreporter von CMTV von der Polizei angegriffen worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, PÚBLICO, Observador und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Koalition aus PSD/CDS-PP/IL, Chega und Jorge Sobrado stimmten in der nichtöffentlichen Sitzung des Stadtvorstands am Dienstag, 3. November, gegen den Vorschlag der PS.
Ein Polizeibeamter in Zivil zeigte in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 1. November, seine Waffe, und ein Bildreporter von CMTV wurde in derselben Nacht bei seiner Arbeit von der Polizei angegriffen.
Der PS-Antrag bezeichnete drei Polizeieinsätze im Wohnungsprotest-Camp in den Tagen vor der Abstimmung als unverhältnismäßig und ungerecht gegenüber der Stadt.
Etwa zwei Wochen vor der Abstimmung billigte der Stadtrat eine Empfehlung der PS, die die Provedoria de Justiça um Prüfung der Verhältnismäßigkeit des ersten Polizeieinsatzes auf der Praça D. João I bat.
- 10.10.Wohnungsproteste in Porto beginnen
- 1.11.Am frühen Sonntag zeigt ein Beamter in Zivil seine Waffe, und ein Bildreporter von CMTV wird von der Polizei angegriffen
- 3.11.Stadtrat lehnt PS-Antrag zu Polizeieinsätzen ab
Die Abstimmung im Stadtrat
Der Stadtrat von Porto hat am Dienstag, 3. November, einen Antrag der Sozialistischen Partei (PS) abgelehnt, der Regierung und Polizei aufforderte, bei dem Protestcamp für Wohnraum in der Stadt auf „gewaltsame Einsätze“ zu verzichten. Die Abstimmung fand in einer nichtöffentlichen Sitzung des Stadtvorstands statt. Die Koalition aus PSD/CDS-PP/IL unter Bürgermeister Pedro Duarte stimmte dagegen, gemeinsam mit dem einzigen Chega-Stadtrat Miguel Corte-Real und mit Jorge Sobrado, der auf der PS-Liste gewählt wurde und inzwischen unabhängig ist, nachdem er das Kulturressort übernommen und sich Duartes Team angeschlossen hat. Durch Sobrados Wechsel verfügt die Seite des Bürgermeisters über eine Mehrheit im Stadtrat.
Was der Antrag forderte
Der PS-Text bezeichnete drei Polizeieinsätze im Camp in den Tagen vor der Abstimmung als „unverhältnismäßig und ungerecht gegenüber der Stadt“ und erklärte, das „repressive und gewaltsame Vorgehen“ habe „neue und schwerwiegende Probleme bei der Achtung der Menschenrechte“ verursacht. Er forderte den Stadtrat auf, Regierung und Polizei zu mehr Dialog und zum Verzicht auf gewaltsame Einsätze aufzurufen. Der Antrag verlangte zudem, dass der Stadtrat seine Besorgnis über einen Polizeibeamten in Zivil zum Ausdruck bringt, der in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 1. November, seine Waffe zeigte, und dass die Generalinspektion für innere Verwaltung (IGAI) und die Provedoria de Justiça dieses Verhalten in ihre bereits laufende Prüfung einbeziehen. Weiterhin sollte der Stadtrat seine Solidarität mit einem Bildreporter von CMTV bekunden, der in denselben frühen Morgenstunden bei seiner Arbeit von der Polizei angegriffen wurde.
Polizeivorfälle und die frühere Empfehlung
Die Wohnungsproteste in der Stadt begannen am 10. Oktober, und das Protestcamp war in den Tagen vor der Abstimmung Schauplatz mehrerer Polizeieinsätze. Der erste davon fand auf der Praça D. João I statt; der Stadtrat hatte die Provedoria de Justiça bereits etwa zwei Wochen vor der Sitzung am Dienstag gebeten, dessen Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Diese frühere Empfehlung, eingebracht von der PS, wurde mit den Stimmen der Mehrheit angenommen. Die folgende Zeitleiste führt die datierten Ereignisse des Streits auf.
Duartes Position
Am Rande der Sitzung verteidigte Duarte die Abstimmung des Stadtrats und warf der PS vor, Öl ins Feuer zu gießen, während der Stadtrat für einen Dialog mit den Protestierenden offen sei. Er bedauere die Vorfälle und verurteile die Verantwortlichen, sagte er, und fügte hinzu:
„Das ist nicht die Stadt Porto. Die Stadt Porto erkennt sich in diesen Verhaltensweisen nicht wieder, und ich verurteile, wer auch immer für diese Haltungen verantwortlich war.“
Duarte argumentierte, die PS habe zwischen zwei Sitzungen ihre Position geändert, ohne dass Ergebnisse der Prüfung vorlägen, und sagte:
„Die PS hat ihre Position etwas verändert und nun, ohne irgendwelche Schlussfolgerungen, einen Vorschlag vorgelegt, der eindeutig Schlussfolgerungen auf der Grundlage isolierter Bilder zieht.“
Er stimmte mehreren Erwägungen des Antrags zu, sagte aber, er schüre die Gemüter in einer Zeit des Dialogs.
Reaktionen der Opposition
Der sozialistische Stadtrat Manuel Pizarro beklagte nach der Sitzung die Ablehnung und sagte, die im Antrag beschriebenen Ereignisse müssten die Entscheidungsträger beunruhigen und bedrücken. Auch Chegas Miguel Corte-Real stimmte dagegen, allerdings aus einem anderen Grund. Er sagte, die Polizei müsse Konsequenzen tragen, und fügte hinzu:
„Die Polizei muss offensichtlich Konsequenzen tragen und muss bewertet werden.“
Er argumentierte jedoch, die Stadträte der Gemeinde sollten nicht diejenigen sein, die diese Bewertung vornehmen.
Nächste Schritte
Duarte sagte, die Tür zu einem Treffen mit den Protestierenden bleibe offen, sei es im Paços do Concelho oder in einem anderen Gebäude der Stadt. Die Organisatoren des Camps lehnten seine Einladung zu einem Treffen am späten Nachmittag des Dienstag, 3. November, ab. Duarte erklärte dennoch, er werde diese Option nach der Abstimmung offenhalten. Die im Antrag geforderten Prüfungen liegen weiterhin bei der Provedoria de Justiça und bei der IGAI, wo sie bereits liefen.
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Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoStadtrat von Porto führt Änderungen am Projekt Rua de Guerra Junqueiro einCâmara do Porto introduz alterações ao projeto da Rua de Guerra Junqueiro · Original auf Portugiesisch
- PÚBLICOPS schlug Verurteilung von Polizeigewalt in Porto vor, Pedro Duarte kritisiert „Öl ins Feuer gießen“PS propôs condenação de violência policial no Porto, Pedro Duarte critica "lenha para a fogueira · Original auf Portugiesisch
- ObservadorStadtrat von Porto lehnt PS-Vorschlag zu Polizeieinsätzen im Wohnungsbau-Camp abCâmara do Porto chumba proposta do PS sobre intervenções policiais na acampada pela habitação · Original auf Portugiesisch
- Correio da ManhaStadtrat von Porto lehnt Appell an Regierung und Polizei ab, gewaltsame Eingriffe zu vermeidenCâmara do Porto chumba apelar ao Governo e à polícia que evitem intervenções violentas · Original auf Portugiesisch
- Pedro Duarte
- Bürgermeister von Porto, gewählt für die Koalition PSD/CDS-PP/IL, der die Abstimmung des Stadtrats gegen den PS-Antrag anführte
- Manuel Pizarro
- Sozialistischer (PS) Stadtrat, der die Ablehnung des Antrags nach der Sitzung beklagte
- Miguel Corte-Real
- Einziger Chega-Stadtrat im Stadtrat von Porto, der gegen den PS-Antrag stimmte
- Orte
- Porto
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