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Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

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    Selenskyj fordert von EU-Staatschefs mindestens 70 Milliarden Euro bis 2027. Der Krieg werde die Ukraine im nächsten Jahr 155 Milliarden Euro kosten.

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    Die Johannesburg Lions bestätigen, dass ihr Champions-Cup-Spiel in La Rochelle wie geplant stattfindet, um den 31-jährigen Hyron Andrews zu ehren.

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    Die Genesung von Papst Leo XIV. nach dem Eingriff wird voraussichtlich noch etwa eine Woche dauern, so Vatikan-Sprecher Matteo Bruni.

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Sonstiges · Aktualisiert vor 2 Min.

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Aktualisierungen zu bestehenden Überschwemmungs- und Dürreepisoden verschieben die Zahlen im Anker, fügen jedoch kein neues separates EU-Ereignis hinzu.

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Regierung·vor 2 Std.

Polizeieinsatz gegen Wohnungsprotestcamp in Porto löst Untersuchung und Rücktrittsforderungen gegen Bürgermeister aus

Die Polizei ist in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 15. Oktober, gegen ein Wohnungsprotestcamp auf der Praça D. João I in Porto vorgegangen. Die Bewegung gibt an, dass 39 Menschen verletzt wurden, und die IGAI eröffnete am Freitag, 16. Oktober, ein Verwaltungsverfahren.

Das Vorgehen auf der Praça D. João I

Das Wohnungsprotestcamp auf der Praça D. João I besteht seit Samstag, 10. Oktober. Am Abend des Mittwoch, 14. Oktober, versammelten sich Hunderte Menschen auf dem Platz, um gegen die Wohnungskrise zu protestieren. In den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 15. Oktober, ging die Polícia de Segurança Pública (PSP) gegen das Camp vor. Die Behörde erklärte, die Demonstrierenden seien der Aufforderung, ihre Zelte abzubauen, nicht nachgekommen, und bezeichnete ihren Einsatz als Reaktion auf „Widerstandsverhalten“. Anschließend reinigten Mitarbeiter der Stadt den Platz und entfernten Material; Portos Bürgermeister Pedro Duarte verwies zur Erklärung auf die Polizei.

Schlüsselmomente auf der Praça D. João I, 10. bis 17. Oktober 2026
  1. 10. Okt. 2026Wohnungsprotestcamp auf der Praça D. João I besteht seit Samstag
  2. 14. Okt. 2026Abenddemonstration von Hunderten gegen die Wohnungskrise
  3. Frühe Morgenstunden des 15. OktoberPolizei geht gegen das Camp vor; die Bewegung meldet später 39 Verletzte
  4. 15. Okt., 19:00Neue Demonstration von Tausenden, mit einem Zwischenfall, bei dem vier Personen identifiziert wurden
  5. 16. Okt. 2026IGAI eröffnet Verwaltungsuntersuchung zu dem Einsatz
  6. 17. Okt., 10:30Neue Demonstration auf der Praça D. João I geplant

Verletzte und die Darstellung der Polizei

Die Bewegung hinter dem Camp gibt an, dass bei dem Einsatz 39 Teilnehmende verletzt wurden, zwei von ihnen schwer, und dass sich unter den Verletzten eine Person mit Behinderung befand. Mehrere Teilnehmende seien laut der Bewegung ins Krankenhaus gebracht worden. Eine frühere Zahl von 37 Verletzten aus derselben Bewegung, die JN verbreitet hatte, wurde später auf 39 korrigiert. Die PSP bestätigte, dass einer ihrer Beamten verletzt wurde und auch einige Demonstrierende zu Schaden kamen, nannte jedoch keine Zahl. Die Zahl 39 bleibt damit die Angabe der Bewegung und nicht eine offizielle Zahl.

Von der Wohnungsbewegung gemeldete Verletzte nach dem Einsatz vom 15. Oktober · Personen
Zählung der Bewegung, früherer Bericht
37
Zählung der Bewegung, späterer Bericht
39
Zählung der Bewegung, früherer Bericht
37 Personen
Zählung der Bewegung, späterer Bericht
39 Personen

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Untersuchung, Kritik und die Reaktion des Bürgermeisters

Die Inspeção-Geral da Administração Interna (IGAI), bekannt als „Polizei der Polizei“, eröffnete am Freitag, 16. Oktober, ein Verwaltungsverfahren zu dem Einsatz. Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei (PS), José Luís Carneiro, sagte, die Regierung sei erst nach öffentlicher Empörung tätig geworden, und forderte, der Einsatz von Gewalt müsse auf Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Bereits am Donnerstag hatte er von der Ministerin für innere Verwaltung dringend Erklärungen verlangt. Carneiro formulierte seine Kritik deutlich:

Dieser Premierminister und diese Regierung funktionieren nur, wenn man Druck macht.

José Luís Carneiro

Premierminister Luís Montenegro forderte die Demonstrierenden auf, nicht egoistisch gegenüber öffentlicher Ruhe und Ordnung zu sein, und sagte, die Polizeikräfte seien in der Regel sehr umsichtig und respektvoll. Bürgermeister Pedro Duarte begrüßte die Untersuchung und sagte, vollständige Transparenz sei hervorragend, damit alle Fakten bekannt würden. Er erklärte, Handyaufnahmen zeigten nur einen Teil des Geschehens.

Ich sehe es positiv. Alles, was im Namen von Transparenz und Aufklärung geklärt und untersucht wird, erscheint mir sehr förderlich, um bis zum letzten Umstand aufzuklären.

Pedro Duarte

Duarte hatte das Vorgehen der Polizei zuvor mit provokativen Haltungen von Demonstrierenden gerechtfertigt, ohne diese näher zu benennen. Am Freitag sagte er, die PSP sei zum Handeln gezwungen gewesen, und bedauerte den Vorfall. Eine Petition mit mehr als 5.000 Unterschriften fordert seinen Rücktritt und verlangt öffentliche Erklärungen, eine unabhängige Untersuchung und Verantwortlichkeit für alle, die gegen das Gesetz verstoßen haben. Duarte spielte die Sache herunter und sagte, die Zahl derer, die bei den letzten Kommunalwahlen in Porto nicht für seine PSD gestimmt hätten, sei weitaus größer.

Beweise und Forderungen nach Reformen

Öffentliches CCTV-Material, das am Donnerstag von Kameras in der Nähe des Platzes gesammelt wurde, ist einem Polizeibericht beigefügt worden, der an die Staatsanwaltschaft Porto geschickt wurde. Laut JN benennt der Bericht mehrere Personen, die des Widerstands und der Nötigung, der Körperverletzung und der Beleidigung verdächtigt werden, und beschreibt Ereignisse vor, während und nach dem Einsatz. Am Donnerstagabend schlossen sich Tausende einer neuen Demonstration an, die gegen 19:00 Uhr begann und bei der es einen Zwischenfall gab. Eine Gruppe, die nicht Teil des Protests war, war an einer Schlägerei beteiligt; vier Personen, die an einem Angriff auf einen Demonstrierenden beteiligt gewesen sein könnten, wurden von der Polizei noch vor Ort identifiziert. Erste polizeiliche Ermittlungen schließen eine Zugehörigkeit zum rechtsextremen Spektrum aus und beschreiben die Gruppe als Bewohner des Großraums Porto, die für Unruhestiftung bekannt seien; die Organisatoren des Camps hingegen geben an, etwa 15 von ihnen hätten Verbindungen zu rechtsextremen Bewegungen. João Godinho Martins, Geschäftsführer von Amnesty International Portugal, sagte, es gebe Anlass und Beweise für eine Untersuchung des Polizeieinsatzes. Er forderte strukturelle Veränderungen und verwies zuerst auf das Gesetz zu nächtlichen Demonstrationen.

Das Gesetz, das nächtliche Demonstrationen verbietet, ist ein Gesetz von 1974. Es ist völlig veraltet und verstößt gegen das Recht zu demonstrieren.

João Godinho Martins

Parlament und der Vergleich mit 2020

In der Assembleia da República warf der Abgeordnete Fabian Figueiredo vom Bloco de Esquerda der sozialdemokratischen Mehrheit vor, mit zweierlei Maß zu messen. Er verglich das Camp mit einem Protest der Juventude Social Democrata (JSD) am 6. Oktober 2020, als der damals von Alexandre Poço geführte Jugendverband vor dem Ministerium für Technologie und Hochschulbildung in Lissabon campierte, um gegen fehlenden Studierendenwohnraum zu protestieren. Figueiredo fragte Poço, warum die PSP dieses Camp nicht geräumt habe. Im Jahr 2020 zitierte Renascença Poço mit der Aussage, ein Versprechen von 2.500 neuen Studierendenwohnplätzen habe nur 64 eingelöst. SIC erklärte, keine Stellungnahme von Poço erhalten zu haben, der sich zu der Angelegenheit nicht geäußert hat. Die Wohnungsbewegung hat für Samstag, 17. Oktober, um 10:30 Uhr auf der Praça D. João I eine neue Demonstration angekündigt, die gemeinsam mit der CTPJ abgehalten wird; João Beleza, einer ihrer Organisatoren, rief zu breiter Beteiligung auf.

Porto · Lissabon
Pedro DuarteJosé Luís CarneiroLuís MontenegroJoão Godinho MartinsFabian FigueiredoAlexandre Poço
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Porto

8 Quellen

  • Autarca do Porto saúda inquérito da IGAI e apela a manifestantes para que cumpram regras
    RTP - Rádio Televisão Portuguesa·vor 2 Std.
  • Habitação. Carneiro pede responsabilidades e que se apure se uso da força foi adequado no Porto
    Observador·vor 2 Std.
  • PSP manda imagens de videovigilância do protesto no Porto para o Ministério Público
    JN·vor 3 Std.
  • Pedro Duarte aplaude abertura de inquérito à carga policial
    JN·vor 3 Std.
  • Petição exige demissão de Pedro Duarte após carga policial
    JN·vor 3 Std.
  • Porque não foi desmobilizado?" Bloco de Esquerda confronta PSD com acampada da JSD em 2020
    SIC Notícias·vor 3 Std.
  • Amnistia Internacional pede investigação à atuação da PSP em manifestação no Porto
    TSF Rádio Notícias·vor 4 Std.
  • Carneiro pede que se apure uso da força policial no Porto
    Notícias ao Minuto·vor 4 Std.

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Foto: NASA, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
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