Regierung · Warschau
Polens geändertes Arbeitsgesetzbuch definiert Mobbing ab dem 5. November 2026 als fortgesetzte Belästigung
Die Novelle des Arbeitsgesetzbuchs tritt am 5. November 2026 in Kraft, streicht die Pflicht, einen psychischen Schaden nachzuweisen, und legt die Entschädigung auf mindestens das Sechsfache des Mindestlohns fest.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 24kurier.pl, TVP Info, forsal.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mobbing ist nun fortgesetzte Belästigung mit wiederholtem, wiederkehrendem oder andauerndem Verhalten, und der Katalog der Verhaltensweisen ist offen. Dorota Dudek zufolge muss ab dem 5. November 2026 keine psychische Wirkung mehr nachgewiesen werden.
Die Mindestentschädigung beträgt mindestens das Sechsfache des Mindestlohns, also 28.836 zł im Jahr 2026 und 29.700 zł ab dem 1. Januar 2027, wenn der Mindestlohn 4.950 zł beträgt.
Arbeitgeber müssen Mobbing verhindern und bis zum 5. Mai 2027 interne Regeln erlassen. Die Schwelle von 10 Beschäftigten entscheidet darüber, ob diese Regeln schriftlich festgehalten werden müssen.
Betroffene müssen Mobbing weiterhin vor Gericht beweisen. In Diskriminierungsfällen aufgrund von Identitätsmerkmalen wie des Geschlechts muss der Arbeitgeber nachweisen, dass keine rechtswidrige Ungleichbehandlung stattgefunden hat.
- 5.11.Geändertes Arbeitsgesetzbuch zu Mobbing tritt in Kraft
- 1.01.Mindestentschädigung für Mobbing steigt auf 29.700 zł
- 5.05.Frist für Arbeitgeber zum Erlass interner Anti-Mobbing-Regeln
Was sich am 5. November ändert
Eine vom Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik vorbereitete Novelle des Arbeitsgesetzbuchs tritt am 5. November 2026 in Kraft. Sie definiert Mobbing als fortgesetzte Belästigung eines Beschäftigten, also als Verhalten, das wiederholt, wiederkehrend oder andauernd ist. Nach den neuen Regeln muss das Opfer keine psychische Wirkung nachweisen, und der Täter muss die Schädigung nicht beabsichtigt haben. Das Gesetz erfasst körperliches, verbales und nonverbales Verhalten, ob persönlich, schriftlich oder online, etwa in einer E-Mail.
„Der Katalog der Mobbinghandlungen ist offen, und es besteht keine Pflicht mehr, eine psychische Wirkung nachzuweisen, zum Beispiel ein Gefühl der Erniedrigung oder der Ausgrenzung aus dem Team.“
Dorota Dudek, Juristin bei der Polnischen Gesellschaft für Antidiskriminierungsrecht, beschrieb die Änderung gegenüber PAP.
Wer Täter sein kann und was als Mobbing gilt
Täter kann ein Vorgesetzter, ein Kollege, ein Untergebener oder eine Gruppe von Personen sein, und die Art des Vertrags, unter dem der Belästiger beschäftigt ist, spielt keine Rolle. Auch das Anordnen oder Ermutigen anderer zu solchem Verhalten gilt als Mobbing. Als Beispiele genannt werden regelmäßiger Spott über einen Beschäftigten vor anderen, das Blockieren des Zugangs zu wichtigen Informationen und die Isolierung eines Beschäftigten vom Team. Dudek wies darauf hin, dass berechtigte Kritik in angemessener Form und die Beurteilung der Arbeitsleistung kein Mobbing seien.
„Verhaltensweisen, die im Arbeitsgesetzbuch beschrieben sind, gelten als Mobbing, auch wenn sie nicht auf fortgesetzte Belästigung abzielten.“
Das Opfer muss Mobbing weiterhin vor Gericht beweisen und die Beweise vorlegen. Bei Diskriminierungsfällen aufgrund eines Identitätsmerkmals wie des Geschlechts trägt der Arbeitgeber die Beweislast dafür, dass keine rechtswidrige Ungleichbehandlung stattgefunden hat.
Entschädigung
Die Mindestentschädigung für Mobbing beträgt mindestens das Sechsfache des Mindestlohns. Im Jahr 2026 liegt diese Untergrenze bei 28.836 zł, und ab dem 1. Januar 2027, wenn der Mindestlohn 4.950 zł beträgt, steigt sie auf 29.700 zł. Ein Beschäftigter kann eine Entschädigung für das Mobbing selbst verlangen, und der Nachweis eines Gesundheitsschadens ist keine separate Voraussetzung mehr. Zahlt ein Arbeitgeber eine Entschädigung oder Schadensersatz, kann er bei der Person, deren Verhalten den Schaden verursacht hat, Rückgriff nehmen, wobei die Aufteilung vom Grad des Verschuldens dieser Person und des Arbeitgebers abhängt.
- 2026
- 28836 zł
- 2027 (ab 1. Januar)
- 29700 zł
Daten aus dem Artikeltext
Pflichten und Fristen für Arbeitgeber
Arbeitgeber müssen Mobbing und Diskriminierung verhindern und nicht nur auf Beschwerden reagieren. Jeder Arbeitgeber muss die Regeln, Verfahren und Häufigkeit von Präventionsmaßnahmen in einem internen Dokument festlegen, etwa in einem Tarifvertrag oder in einer Betriebsordnung. Hat ein Unternehmen eine separate Regelung, muss es diese mit den Gewerkschaften abstimmen, oder mit Arbeitnehmervertretern, die nach dem eigenen Verfahren des Unternehmens gewählt wurden, falls keine Gewerkschaft existiert. Wird innerhalb von 30 Tagen nach Vorlage des Entwurfs keine Einigung erzielt, legt der Arbeitgeber den Inhalt selbst fest und berücksichtigt dabei frühere Vereinbarungen. Die Schwelle von 10 Beschäftigten entscheidet darüber, ob diese Regeln schriftlich festgehalten werden müssen, und die Frist für ihre Annahme ist der 5. Mai 2027.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 24kurier.plNeues Anti-Mobbing-Gesetz tritt am Donnerstag in Kraft. Ab jetzt ist Mobbing beharrliche SchikaneW czwartek wchodzi w życie nowe prawo antymobbingowe. Od teraz mobbing to uporczywe nękanie · Original auf Polnisch
- TVP InfoDie rechtliche Definition von Mobbing ändert sich. Betrifft beharrliche Schikane am ArbeitsplatzZmienia się prawna definicja mobbingu. Na uporczywe nękanie w pracy · Original auf Polnisch
- forsal.plHeute ist das Ende von Mobbing, wie du es kennst. Du musst keine gesundheitliche Beeinträchtigung haben, um 29.700 zł im Jahr 2027 zu fordern (jetzt 28.836 zł)Dziś koniec mobbingu, jaki znasz. Nie musisz mieć rozstroju zdrowia, by żądać 29 700 zł w 2027 r. (teraz 28 836 zł) · Original auf Polnisch
- Super ExpressBesserer Schutz vor Mobbing. Das Gesetz auf deiner SeiteWiększa ochrona przed mobbingiem. Prawo po Twojej stronie · Original auf Polnisch
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