Regierung · Warschau

Tusks Umbildung: Domański wird stellvertretender Ministerpräsident, Pełczyńska-Nałęcz verlässt das Kabinett

Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz verlässt die Regierung von Donald Tusk, Finanzminister Andrzej Domański soll stellvertretender Ministerpräsident werden. Nach Angaben des Präsidialamts sollen beide Ernennungen in einer Zeremonie erfolgen, sobald der Ministerpräsident seinen Antrag einreicht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, www.gazetaprawna.pl und wpolityce.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Tusk sagt, er werde den Präsidenten bitten, Andrzej Domański zum stellvertretenden Ministerpräsidenten zu ernennen
  2. 22.10.Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz gibt bekannt, dass sie die Regierung verlässt
  3. 27.10.Der Präsidialsprecher sagt, Domański und ein neuer Minister würden in einer Zeremonie ernannt

Pełczyńska-Nałęcz verlässt die Regierung

Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz gab am 22. Oktober bekannt, dass sie die Regierung verlässt; eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger soll das Ministerium für Fonds und Regionalpolitik übernehmen. Auch ihr Stellvertreter Jan Szyszko verlässt das Ministerium. Der Journalist Jacek Nizinkiewicz sagte, der Konflikt mit Ministerpräsident Donald Tusk sei nicht das einzige Problem gewesen, denn ihr habe eine politische Basis gefehlt, und Polska 2050 verliere an Boden. Er trennte ihre politischen Fähigkeiten von ihrer Bilanz im Fondsministerium und verwies auf ihre Rolle beim Nationalen Aufbauplan (Krajowy Plan Odbudowy), den die Regierung seiner Einschätzung nach den Wählern nicht vermittelt habe.

Domański vor Ernennung zum stellvertretenden Ministerpräsidenten

Tusk sagte am 20. Oktober, er werde Präsident Karol Nawrocki bitten, Finanzminister Andrzej Domański zum stellvertretenden Ministerpräsidenten zu ernennen. Domański hatte eine Abstimmung im Sejm über einen Misstrauensantrag der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) überstanden, den die Sejm-Mehrheit ablehnte. Nawrocki hat ihn scharf kritisiert und Domański in Podlasien als „schlechtesten Finanzminister in der Geschichte der Dritten Republik" bezeichnet. Nizinkiewicz beschrieb die Nominierung als politische Falle, die Tusk dem Präsidenten gestellt habe. Er argumentierte, eine Ablehnung der Nominierung oder eine Verzögerung könne das Bild Nawrockis als eines Politikers stärken, der den Konflikt mit der Regierung eskaliert.

Präsidialamt zur zeitlichen Planung

Präsidialsprecher Rafał Leśkiewicz sagte am Dienstag, dem 27. Oktober, gegenüber Polsat News, die Ernennung Domańskis und eines neuen Fondsministers werde in einer Zeremonie erfolgen, sobald Tusk seinen Antrag einreiche. Auf die Frage, wann dies geschehen könne, sagte er, die Wartezeit werde nicht lang sein.

„Das wird sicherlich nicht lange dauern.“

Rafał Leśkiewicz, Präsidialsprecher

Leśkiewicz beschrieb das Vorgehen als eine einzige Veranstaltung im Präsidentenpalast.

„Lassen Sie uns das in einer Veranstaltung regeln, die im Präsidentenpalast stattfinden wird.“

Rafał Leśkiewicz, Präsidialsprecher

Ein weiterer Präsidialsprecher sagte auf Anfrage von TVN24, der Präsident „beuge sich keinem Zeitdruck". Leśkiewicz gab auf zweimalige Nachfrage der Rzeczpospolita keine Antwort zur zeitlichen Planung.

Hołownia und das Kulturministerium

Szymon Hołownia möchte Kulturminister mit dem Rang eines stellvertretenden Ministerpräsidenten werden. Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty, der auch Nowa Lewica führt, sagte, die Koalition habe nichts gegen diese Idee. Nizinkiewicz sagte, Hołownia habe einen Teil seiner politischen Glaubwürdigkeit verloren, und seine wechselnden Erklärungen machten die Zusammenarbeit schwieriger. Ein Akteur in der Politik müsse für seine Partner berechenbar sein. Zuvor hatten Regierungssprecher Adam Szłapka, Innenminister Marcin Kierwiński und Tomasz Siemoniak allesamt erklärt, es sei keine Umbildung geplant.

Streit über NBP-Besetzungen

Am Dienstag, dem 27. Oktober, sagte Regierungssprecher Adam Szłapka, Tusk habe noch nicht entschieden, ob er die Anträge des Präsidenten auf Ernennung neuer Mitglieder des Vorstands der Nationalbank Polens (NBP) gegenzeichne.

„Nach meinem Kenntnisstand gibt es in dieser Angelegenheit noch keine Entscheidung. Der Ministerpräsident hat die Gegenzeichnung noch nicht unterzeichnet.“

Adam Szłapka, Regierungssprecher

Am 19. Oktober sagte der Leiter des Präsidialamts, Paweł Szefernaker, Nawrocki habe Tusk erneut die Entscheidungen zur Ernennung von vier Vorstandsmitgliedern zur Gegenzeichnung geschickt. Dabei handelt es sich um Marta Kightley, Przemysław Litwiniuk, Ludwik Kotecki und Marcin Zarzecki. Im Mai erklärte die NBP, Tusk habe dieselben vier Nominierungen ohne Gegenzeichnung zurückgeschickt. Kightley sitzt seit 2020 im Vorstand, ihre Amtszeit endete in diesem Jahr im März. Kotecki und Litwiniuk sind seit 2022 Mitglieder des geldpolitischen Rats, ernannt vom Senat, während Zarzecki im Dezember 2025 vom Präsidenten in diesen Rat berufen wurde. Der Vorstand unter Gouverneur Adam Glapiński hat sieben Mitglieder, das Gesetz verlangt zwischen sechs und acht. Sollte die Amtszeit von Vizegouverneur Adam Lipiński im November nicht verlängert und kein neues Mitglied gewählt werden, könnte der Vorstand unter das gesetzliche Minimum fallen.

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