Präsident Karol Nawrocki hat Ministerpräsident Donald Tusk erneut die Entscheidung über die Ernennung von vier Personen in den Vorstand der Nationalbank Polens (NBP) geschickt. Szefernaker hatte auf einer Pressekonferenz am Freitag, 16. Oktober, gesagt, der Präsident werde das Ersuchen erneut übermitteln, und am Montag, 19. Oktober bestätigte er auf X, dass die Unterlagen zur Gegenzeichnung zurückgegangen seien. Die vier Nominierten sind Marta Kightley, Przemysław Litwiniuk, Ludwik Kotecki und Marcin Zarzecki. Die Verfassung verlangt die Unterschrift des Ministerpräsidenten, und Tusk hatte die früheren Unterlagen im Mai ohne sie zurückgeschickt.
Nach dem NBP-Gesetz besteht der Vorstand aus dem Präsidenten der Bank und sechs bis acht Mitgliedern, darunter zwei Stellvertreter, und die Mitglieder werden für sechs Jahre bestellt. Szefernaker argumentierte, der Vorstand entscheide darüber, wie der vom Rat für Geldpolitik (RPP) festgelegte Zinssatz in der Wirtschaft ankomme. Er sagte zudem, er entscheide, in welchen Währungen und wo die Reserven des Staates gehalten würden, und er betreibe Sorbnet 2, das System, über das die Banken untereinander und mit dem Staatshaushalt abrechneten. Seinen Worten zufolge läuft jedes Gehalt, jede Rente und jede Steuer über dieses System. Der Vorstand muss außerdem noch in diesem Jahr den Finanzplan der NBP für 2027 verabschieden.
Die Amtszeit von Adam Lipiński, dem zweiten stellvertretenden Präsidenten der NBP, endet am 4. November, die Amtszeit von Vorstandsmitglied Marta Gajęcka soll am 1. Januar enden. Am Freitag sagte Szefernaker, der Vorstand habe dann fünf Mitglieder und falle ab dem 5. November unter die gesetzliche Mindestzahl.
„Das bedeutet, dass der NBP-Vorstand ab dem 5. November fünf Mitglieder haben wird, was heißt, dass er unter der gesetzlichen Mindestzahl arbeiten wird.“
Die wichtigsten Schritte in dem Streit, vom Februar bis zu den kommenden Fristen, sind unten dargestellt.
Im Februar schickte der Präsident Tusk die Entscheidung über die Ernennung der vier Personen in den Vorstand. Im Mai meldete die NBP, Tusk habe diese Entscheidungen ohne Gegenzeichnung zurückgeschickt. Marta Kightley saß seit 2020 als stellvertretende Präsidentin im Vorstand, ihre Amtszeit endete im März 2026. NBP-Präsident Adam Glapiński bat um ihre erneute Bestellung, und Medienberichten zufolge erreichte das Ersuchen die Kanzlei des Ministerpräsidenten im Februar. Ludwik Kotecki und Przemysław Litwiniuk sitzen seit 2022 im Rat für Geldpolitik, vom Senat bestellt, und hatten zuvor keine Vorstandsämter inne. Marcin Zarzecki ist ebenfalls Mitglied des Rates, im Dezember 2025 vom Präsidenten benannt.
Szefernaker warf der Regierung vor, politischen Einfluss auf die Geldpolitik, die Kontrolle über die Währungsreserven des Staates und die Zinssätze sowie die Unterordnung der Zentralbank unter einen Haushalt mit Löchern anzustreben. Am Montag schrieb er auf X:
„Die Stabilität der polnischen Wirtschaft verlangt eine Entscheidung, die die Logik des politischen Krieges zurückweist. Jetzt liegt alles in den Händen des Ministerpräsidenten.“
Das präsidentennahe Portal wPolityce.pl behauptete unter Berufung auf inoffizielle Quellen im Umfeld des Präsidenten, das eigentliche Ziel sei der Zugang zu den unter Glapiński aufgebauten Goldreserven. Für diese Behauptung wird keine offizielle Quelle genannt.
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Präsident Karol Nawrocki hat Ministerpräsident Donald Tusk erneut die Ernennungsentscheidung für vier Personen im Vorstand der Nationalbank Polens (NBP) geschickt. Ohne Gegenzeichnung würde der Vorstand ab dem 5. November unter die gesetzliche Mindestzahl fallen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NIEZALEZNA.PL, wpolityce.pl und Rzeczpospolita. Veröffentlicht .