Makroökonomie · Bukarest

Rumänien sichert sich nach letzter PNRR-Neuverhandlung vollständige EU-Aufbauzuschüsse von über 20 Milliarden Euro

Rumänien hat die technischen Gespräche mit der Europäischen Kommission über seinen nationalen Aufbau- und Resilienzplan abgeschlossen und die gesamte nicht rückzahlbare Zuschusskomponente erhalten, wodurch mögliche milliardenschwere Strafen vermieden wurden, wie Interimsminister Dragoș Pîslaru am Freitagabend mitteilte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, adevarul.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Technische Verhandlungen mit der Europäischen Kommission schließen positiv ab.
  2. 22.06.Öffentliche Details des überarbeiteten PNRR werden Anfang nächster Woche erwartet.
  3. 30.06.Möglicher Eingang des vierten Zahlungsantrags (2,62 Mrd. €) bis Ende Juni oder Anfang Juli.
  4. 31.08.Frist für die vollständige Umsetzung der Projekte im Rahmen der angepassten Meilensteine.

Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Rumänien hat eine entscheidende Neuverhandlung seines Nationalen Aufbau- und Resilienzplans mit der Europäischen Kommission abgeschlossen, wie Interimsminister für Investitionen und europäische Projekte, Dragoș Pîslaru, am Freitag, den 19. Juni, bekannt gab. Das Ergebnis hält den Gesamtwert des Plans bei über 20 Milliarden Euro, wobei die gesamte Zuschusszuweisung intakt bleibt.

„Rumänien behält einen PNRR im Wert von über 20 Milliarden Euro und behält vollständig die nicht rückzahlbaren europäischen Mittel, den wertvollsten Teil dieser Finanzierung.“

Dragoș Pîslaru, Interimsminister für Investitionen und europäische Projekte Rumäniens

Der PNRR ist Rumäniens wichtigstes Instrument, um EU-Aufbaumittel in Investitionen und Reformen zu lenken. Die jüngste technische Verhandlung war die letzte Änderungsrunde vor der Umsetzungsfrist des Programms.

Risiken finanzieller Korrekturen vermieden

Ein zentrales Ziel der Gespräche war es, die Gefahr großer finanzieller Korrekturen zu beseitigen. Durch die Anpassung von Investitionsindikatoren und die Umformulierung bestimmter Meilensteine umging die Regierung Strafen, die nach Angaben des Ministers Milliarden von Euro hätten kosten können.

„Durch die realistische Anpassung einiger Investitionsindikatoren und die Umformulierung bestimmter Meilensteine und Reformen haben wir große Strafrisiken beseitigt und finanzielle Korrekturen vermieden, die zu Verlusten in Milliardenhöhe hätten führen können.“

Dragoș Pîslaru, Interimsminister für Investitionen und europäische Projekte Rumäniens

Pîslaru betonte, dass die Kernziele der Reformen und Investitionen erhalten blieben, auch wenn die Meilensteine erreichbarer gestaltet wurden.

Abgedeckte Sektoren und Anerkennung von Fortschritten

Die Verhandlungen brachten konkrete Lösungen für Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit, Energie, Digitalisierung, Bildung, lokale Entwicklung und Umwelt. Neue Mechanismen erlauben die Anerkennung bereits geleisteter Arbeit vor Ort, einschließlich der Akzeptanz von Übergabeprotokollen für abgeschlossene Investitionen.

„Wir haben konkrete Lösungen für wichtige Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit, Energie, Digitalisierung, Bildung, lokale Entwicklung und Umwelt erzielt. Wir haben uns auf Mechanismen geeinigt, die bereits erzielte Fortschritte vor Ort anerkennen, einschließlich der Nutzung von Übergabeprotokollen für abgeschlossene Investitionen, und wir haben bestimmte Meilensteine angepasst, damit sie bis zur Frist vollständig umgesetzt werden können.“

Dragoș Pîslaru, Interimsminister für Investitionen und europäische Projekte Rumäniens

Öffentliche Details des überarbeiteten Plans sollen Anfang nächster Woche veröffentlicht werden.

Umsetzungsrennen und nächste Zahlung

Nach dem Abschluss der Verhandlungen richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Umsetzung. Die dringendste Frist ist der 31. August, bis zu dem alle Projekte gemäß den aktualisierten Meilensteinen abgeschlossen sein müssen.

„Wir haben wenig Zeit, und jeder Tag zählt. Meine Priorität war und bleibt dieselbe: so viele europäische Mittel wie möglich ins Land zu holen und die Projekte abzuschließen, die Rumänien modernisieren.“

Dragoș Pîslaru, Interimsminister für Investitionen und europäische Projekte Rumäniens

Separat dazu hat Rumäniens vierter Zahlungsantrag im Rahmen des PNRR in Höhe von 2,62 Milliarden Euro bereits eine positive Stellungnahme des Wirtschafts- und Finanzausschusses der EU erhalten. Die Auszahlung könnte Ende Juni oder Anfang Juli erfolgen und der Endphase der Umsetzung einen Liquiditätsschub verleihen.

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