Regierung · Bukarest

PSD-Chef Grindeanu wirft der Regierung Bolojan 30 Milliarden Lei an unbezahlten Rechnungen vor

Grindeanu sagt, die Regierung des früheren Ministerpräsidenten Ilie Bolojan habe unbezahlte Rechnungen und ein Defizit hinterlassen, das er als das größte in der EU bezeichnet. Die PSD-Minister sollen ihre Maßnahmen in der Woche ab dem 26. Oktober 2026 vorstellen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Libertatea, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2026, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Die PSD tritt dem Kabinett von Luca Niculescu bei
  2. 25.10.Grindeanus Facebook-Beitrag wirft Bolojan vor, unbezahlte Rechnungen und ein Defizit hinterlassen zu haben
  3. Woche ab dem 26. Oktober 2026Die PSD-Minister sollen konkrete Maßnahmen mit Fristen vorstellen
  4. November 2026Neuer Abschnitt der Autobahn Tigveni-Curtea de Argeș soll eröffnet werden

Grindeanus Vorwurf gegen die Regierung Bolojan

Der PSD-Vorsitzende Sorin Grindeanu nutzte am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, einen Facebook-Beitrag, um die Bilanz des früheren Ministerpräsidenten Ilie Bolojan anzugreifen. Er warf der vorherigen Regierung vor, die Rumänen verarmt zu haben, ohne den Haushalt zu retten, und die Wirtschaft geopfert zu haben, während sie die Krise vertiefte. Grindeanu spricht von außerhalb der Regierung, während seine Partei seit Dienstag, dem 20. Oktober 2026, dem Kabinett von Luca Niculescu angehört. Er rahmte seinen Beitrag als Versprechen, dass die PSD die wirtschaftliche Richtung des Landes ändern werde.

„Er hat die Rumänen verarmt, aber den Haushalt nicht gerettet. Er hat nur die Wirtschaft geopfert und die Krise vertieft.“

Sorin Grindeanu, PSD-Vorsitzender

Schulden und Defizitbehauptungen

Grindeanu verwies auf einen im April verabschiedeten Haushalt, der im Oktober auslief, sowie auf mehr als 30 Milliarden Lei an unbezahlten Rechnungen, Ausgaben und in die Zukunft verschobenen Verpflichtungen. Er sagte, Rumänien habe nun nach jeder Methodik das größte Haushaltsdefizit in der Europäischen Union. Er argumentierte, die Institutionen INS und BNR bestätigten dies, ebenso Eurostat und die Europäische Kommission. Er schrieb, die Rumänen hätten das Recht zu wissen, von welchem Punkt das Land aus starte.

Reformen und die Kosten für die Haushalte

Grindeanu sagte, die Zahlen zeigten, dass die Reformen des vergangenen Jahres „mit einem Holzschwert“ durchgeführt worden seien, während die Wirtschaft und die Einkommen der Rumänen „mit einem Panzer“ überrollt worden seien. Er vertrat die Auffassung, die Sparmaßnahmen hätten Haushalte und private Unternehmen getroffen, und forderte Arbeit, Investitionen und Maßnahmen, um das Wachstum wieder in Gang zu bringen und den Lebensstandard zu schützen. Zudem kritisierte er, was er den digitalen Chor nannte, der auf sozialen Netzwerken das Scheitern bejuble.

„Wir werden die Richtung Rumäniens ändern. Hier gibt es keinen Weg zurück!“

Sorin Grindeanu, PSD-Vorsitzender

Maßnahmen für die Woche ab dem 26. Oktober angekündigt

Er sagte, die PSD-Minister würden in der Woche ab dem 26. Oktober 2026 konkrete Maßnahmen mit Fristen und Ergebnissen vorstellen. Das Gesundheitsressort solle die Finanzierung für die Notaufnahmen (UPU) und die Rettungsdienste im ganzen Land sichern. In der Landwirtschaft sei geplant, die Dürreentschädigungen freizugeben und die Gespräche mit der Europäischen Kommission wieder aufzunehmen, um die Schafexporte wieder anlaufen zu lassen. Im Verkehrsbereich sollten die abschließenden Prüfungen vor der Eröffnung eines neuen Abschnitts der Autobahn Tigveni-Curtea de Argeș im November abgeschlossen werden. Die Umweltmaßnahmen zielten darauf ab, eine überarbeitete Umweltgenehmigung für den Bergabschnitt der Autobahn Pitești-Sibiu freizugeben, ohne die nur auf 45 % der Baustelle gearbeitet werde. Grindeanu nannte zudem Entwicklung, EU-Fonds, Wirtschaft, Arbeit, Verteidigung sowie Justiz, Inneres und voruniversitäre Bildung unter den zehn Bereichen, darunter die Freigabe der Plattform „Arbeit in Rumänien“ für ausländische Arbeitskräfte, auf die Tausende Unternehmer und rumänische Firmen seit über einem Monat warteten.

Wie es weitergeht

Das Paket der Minister wurde noch nicht vorgestellt, die Maßnahmen bleiben also Ankündigungen, bis sie im Detail dargelegt sind. Grindeanu erwähnte außerdem Gespräche in Brüssel über die Rettung von PNRR-Mitteln und eine Prüfung aller wirtschaftlichen Förderprogramme, ohne für beides Termine zu nennen. Zum Schluss sagte er, die Partei werde „bis zum Ende“ mit dem fortfahren, was er die Desuserisierung Rumäniens nannte.

„Dieser Trend muss umgekehrt werden. Die PSD entscheidet sich, an der Seite der echten Menschen zu stehen.“

Sorin Grindeanu, PSD-Vorsitzender

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Bukarest · Rumänien

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