Musik · Granada und Madrid

Pepe Habichuela, Legende der Flamenco-Gitarre und Träger des Gran Cruz, stirbt mit 82 Jahren

Der in Granada geborene Gitarrist, eine zentrale Figur des zeitgenössischen Flamenco und Mitglied einer legendären Gitano-Dynastie, war seit dem Sommer 2024 aufgrund einer langen Krankheit nicht mehr auf der Bühne gestanden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Granada, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2018Erhält die Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes
  2. Februar 2026Erhält den Gran Cruz de la Orden Civil de Alfonso X el Sabio
  3. 4.08.Stirbt in Madrid im Alter von 82 Jahren

Ein Leben im Flamenco

1944 in Granada geboren, war José Antonio Carmona Carmona, bekannt als Pepe Habichuela, eine zentrale Figur der Flamenco-Gitarre. 1964 zog er auf Einladung seines Bruders Juan Habichuela nach Madrid, trat in Tablaos auf und teilte die Bühne mit Juanito Valderrama, Camarón de la Isla und Enrique Morente. Mit Morente, in einer Partnerschaft, die die Presse Granadas als grundlegend für die Geschichte des Flamenco bezeichnet, nahm er "Homenaje a D. Antonio Chacón" auf, das den Premio Nacional de Discografía gewann. Seine Diskografie umfasst "A Mandeli" (1983), "Habichuela en rama" (1997), "Yerbagüena" mit The Bollywood Strings (2001) und "Hands" mit dem Jazzbassisten Dave Holland (2010). Ab 2014 trat er jährlich beim Flamenco On Fire Festival in Pamplona auf und kehrte 2020 mit Kiki Morente zurück.

Eine Flamenco-Dynastie

Habichuela gehörte einer Gitano-Dynastie an, die mit seinem Großvater "Habichuela el Viejo" begann und sich über seinen Vater José Carmona und seine Brüder Juan (1933–2016), Carlos und Luis fortsetzte. Sein Sohn José Miguel Carmona "Josemi" (geboren 1971) gründete zusammen mit den Cousins Juan José Carmona "El Camborio" und Antonio Carmona, den Söhnen von Juan Habichuela, die Fusion-Gruppe Ketama. Der Einfluss der Familie erstreckt sich über Generationen des Flamenco.

Offizielle Reaktionen

Präsident Pedro Sánchez schrieb in den sozialen Medien, Habichuelas Gitarre möge verstummt sein, aber seine Musik werde fortbestehen.

„Su música seguirá sonando allí donde el flamenco siga contando quiénes somos.“

Pedro Sánchez, Premierminister von Spanien

Er dankte ihm für "una vida entregada al arte y por engrandecer nuestro patrimonio cultural." Granadas Bürgermeisterin Marifrán Carazo erinnerte daran, dass sie im April 2026 gemeinsam mit ihm die Biografie "Now or Never" vorgestellt hatte, und verabschiedete sich "desde el cariño, recuerdo y admiración." Andalusiens Kulturrätin Patricia del Pozo nannte ihn "un guitarrista irrepetible y una leyenda del arte jondo, que revolucionó el flamenco contemporáneo junto a Enrique Morente, y puntal de una saga flamenca que sigue muy viva." Stadträtin Rocío Díaz sagte, er sei "un maestro de la guitarra que llevó el nombre de nuestra tierra con orgullo y con un arte imposible de olvidar." Auch der Cantaor Arcángel sprach sein Beileid aus.

Auszeichnungen und Vermächtnis

2018 erhielt Habichuela die Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes. Im Februar 2026 verlieh ihm der Ministerrat den Gran Cruz de la Orden Civil de Alfonso X el Sabio und beschrieb ihn als "una de las figuras más influyentes de la guitarra flamenca contemporánea." Er besaß auch den Premio de Cultura Gitana a la Música. Sein Spiel, in der Tradition verwurzelt und dennoch offen für Innovationen, trug dazu bei, den Flamenco zu erneuern und international bekannt zu machen. Er setzte sich für die Gitano-Kultur ein und förderte jüngere Künstler wie Marina Heredia, Estrella Morente und Rocío Márquez.

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