Oktoberfest-Kellner unter starker körperlicher Belastung – München erwartet 6,7 Millionen Besucher
Die Arbeit in Münchens Bierzelten verlangt den Kellnern durchschnittlich 20.000 Schritte pro Tag ab, und sie müssen zu Spitzenzeiten fast 30 Kilogramm tragen – das veranlasst das Personal, auf Handgelenkstützen und Ohrstöpsel zu setzen.
Die Arbeit in den Bierzelten des Münchner Oktoberfests stellt eine große körperliche Belastung für das Servicepersonal dar. Laut Zahlen der Münchner Zeitung tz legen die Kellner pro Schicht durchschnittlich rund 20.000 Schritte zurück. Bei einem Gewicht von 2,3 Kilogramm pro gefüllter Maßkrug tragen erfahrene Kellner zu Spitzenzeiten fast 30 Kilogramm durch die vollen Gänge.
Um die Belastung zu bewältigen, setzt die 24-jährige Kellnerin Celina auf maßgefertigte Ohrstöpsel und Handgelenkbandagen, um langfristige Gelenk- und Gehörschäden zu vermeiden, und achtet vor dem Anstich auf ausreichend Schlaf und Erholung.
Das ist eine unglaubliche Belastung für Sehnen und Gelenke. Ich kenne Kellnerinnen, die solche Probleme mit den Handgelenken haben, weil sie keine Handgelenkbandagen getragen haben.
Die Veranstalter rechnen damit, dass das Oktoberfest 2026 einen wirtschaftlichen Wert von rund 1,6 Milliarden Euro generieren und etwa 6,7 Millionen Besucher anziehen wird. Rund 70 % der auswärtigen Gäste übernachten in München, wobei Hotels, Taxis, Einzelhandel und Gastronomie am Umsatz beteiligt sind. Internationale Gäste machen 21 % der Gesamtbesucher aus, angeführt von Reisenden aus den Vereinigten Staaten, Italien und Großbritannien.


